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Fest

Segen für das Zuhause des Kanuclubs

Fröhlich und dankbar wurde das neue Bootshaus eingeweiht.
von Bianka Lucius

Stadtpfarrer Reinhard Röhrner feierte im Zelt den Festgottesdienst, in dessen Rahmen das neue Bootshaus gesegnet wurde. Foto: Oellinger
Stadtpfarrer Reinhard Röhrner feierte im Zelt den Festgottesdienst, in dessen Rahmen das neue Bootshaus gesegnet wurde. Foto: Oellinger

Kelheim.Als am Samstagvormittag zur Einweihung des neuen Bootshauses das Kanuclubmitglied Rudi, oder genauer Dr. Rudolf Dietz, die Bühne betrat und sich im Namen des Kanuvereins bei Marianne Fruth bedankte, standen spontan alle Gäste im Zelt auf und applaudierten ihr ausgiebig. Marianne Fruth ist für den Verein mehr als die 1. Vorsitzende.

Von den am Bootshausbau beteiligten Personen wurde sie als treibende Kraft, gar als Seele des Bauprojekts beschrieben. „Warum tut man sich das freiwillig an?“, fragte der 2. Vorsitzende des Bayerischen Kanu Verbands, Werner Götz. Und antwortete selbst: „Das macht man nicht aus Jux und Tollerei, sondern um dem schönsten Sport der Welt eine Zukunft zu geben.“

In ihrer Rede erinnerte Marianne Furth an die mehr als 5000 geleisteten Arbeitsstunden der Mitglieder trotz der monatelangen Hitzeperiode 2018. Weiter sagte sie: „Die jungen Leute und die Oldies haben durch ihr handwerkliches Geschick den Bau vorangetrieben. Die Namen aller Helfer kann man durch die Vielzahl nicht nennen.“ Doch einen lobte sie: Lorenz Schels. Das langjährige KCK-Vorstandsmitglied übernahm im Bereich der Bautechnik die Planung und den Bau.

Unterstützung erhielt der Kanuverein von außerhalb. Allem voran von Bürgermeister und Schirmherr des Bootshausbaus, Horst Hartmann. Der ehemalige Landrat Dr. Hubert Faltermeier ermutigte den Verein zum Bau. Weiter bedankte sich Fruth bei der Stadt Kelheim, Landrat Martin Neumeyer, der Donau Park GmbH sowie diversen Sponsoren. Dieter Scholz von der Sparkasse Kelheim überreichte als Einweihungsgeschenk einen Spendenscheck in Höhe von 4000 Euro.

In seiner musikalisch unterstützen Predigt erinnerte Stadtpfarrer Reinhard Röhrner an die Liebe, welche es braucht, um ein solches Haus gemeinschaftlich zu bauen. In seinem Segen sprach er von einem offenen miteinander im Verein und einer Offenheit für die Gesellschaft.

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