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Siegenburg

Siegenburg als Vorbild bei der Städtebauförderung

2019 war ein Rekordjahr in der niederbayerischen Städtebauförderung: 55 Millionen Euro wurden gezielt in die Stärkung der Innenstädte und Ortskerne investiert, teilt die Regierung von Niederbayern mit.

Durch Sanierung und Umbau entstanden in Siegenburg aus dem seit Jahren leerstehenden Eisenbauernhaus in der Ingolstädter Straße sechs reizvolle Mietwohnungen.  Foto: Dr. Johann Bergermeier
Durch Sanierung und Umbau entstanden in Siegenburg aus dem seit Jahren leerstehenden Eisenbauernhaus in der Ingolstädter Straße sechs reizvolle Mietwohnungen. Foto: Dr. Johann Bergermeier

Siegenburg.Entsprechend zufrieden zeigte sich Regierungspräsident Rainer Haselbeck bei seiner Jahresbilanz. Gleichzeitig rief er zu weiteren Anstrengungen auf. Haselbeck: „Das Zukunftsmotto heißt `Innen statt Außen`! Die Städtebauförderung ist das perfekte Instrument, um unsere Innenstädte attraktiv und lebenswert zu gestalten. Zugleich nehmen wir damit Siedlungsdruck von den Außenbereichen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Landschaften.“

Ein gelungenes Beispiel der Städtebauförderung 2019 aus dem Landkreis Kelheim ist die Sanierung des Eisenbauernhauses in Siegenburg. Das seit Jahren leerstehende Eisenbauernhaus in der Ingolstädter Straße wurde von der Gemeinde vor Jahren erworben und sollte ursprünglich zur Unterbringung eines Heimatmuseums dienen.

Im Jahr 2018 hat der Marktgemeinderat den Beschluss gefasst, das Gebäude zu sanieren, um Wohnraum für Familien zu schaffen, einen Leerstand zu beseitigen und damit insgesamt das Wohnen im Quartier „Ingolstädter Straße“ zu stärken. Insgesamt entstehen sechs Mietwohnungen, in denen die ersten sieben Jahre anerkannte Flüchtlingsfamilien ihr neues Zuhause finden können. Danach stehen die Wohnungen allen Siegenburgern zur Verfügung.

Die förderfähigen Gesamtkosten für die Sanierung des Eisenbauernhauses betragen rund 1,17 Millionen Euro. Davon erhält der Markt Siegenburg aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm IV – Aktive Stadt- und Ortsteilzentren und der Bayerischen Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ einen Zuschuss von insgesamt knapp 950 000 Euro.

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