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SINZING

Sinzinger zeigen wenig Interesse am Klimaschutz

Die Enttäuschung über die mit 25 Zuhörern sehr schwach besuchte Informationsveranstaltung zur

Öffentliche Gebäude, wie etwa die Schule, sind mit Fotovoltaik ausgestattet. Foto: Waeber
Öffentliche Gebäude, wie etwa die Schule, sind mit Fotovoltaik ausgestattet. Foto: Waeber

SINZING.Energiewende war den Mitgliedern des Agenda-Arbeitskreises Energie und Rohstoffe bei der letzten Zusammenkunft dieses Jahres sichtlich ins Gesicht geschrieben. Der Arbeitskreis Energie und die Kolpingsfamilie hatten gemeinsam mit viel Aufwand Werbung gemacht und auch die Medien sorgten mit mehreren Beiträgen für gute Voraussetzungen, stimmten Arbeitskreis und Kolping-Verantwortliche Michael Zierer und Richard Wiesmüller überein. Warum insbesondere die Sinzinger Neubürger, für die das Thema eigentlich auf den Leib geschnitten sein sollte, kein Interesse zeigen, sei ein Rätzel, meinten Marc Auffenberg und Bernd Zieger vom Arbeitskreis. Dabei fanden sogar Besucher aus Obertraubling den Weg ins Pfarrheim.

Inhaltlich referierte Ludwig Friedl von der Energieagentur Regensburg über die Delphi Studie „Zeitenwende Energie und Klima“ mit einem Ausblick ins Jahr 2040. Die Studie malt dabei ein sehr optimistisches Bild, das im Jahr 2040 das Aus der fossilen Energien prognostiziert. Voraussetzung sei eine internationale Übereinstimmung, die sogar mit Strafen für Zuwiderhandlungen weltweit angesetzt sei. Dass der Weg dorthin mitunter beschwerlich, aber auch interessant sei und viele Chancen biete, stellte Friedl in Bild und Zahlenformaten dar.

Marc Auffenberg und Bernd Zieger stellten die bisherige Entwicklung der erneuerbaren Energien in der Gemeinde sowie mögliche Zukunftsperspektiven vor. Dabei werde insbesondere die Entwicklung der Speichersysteme Medien eine besondere Rolle spielen. Eingehend gingen die Agenda-Sprecher auch auf die notwendigen und heute schon möglichen Einsparungen durch Drosselung des Energieverbrauchs in den öffentlichen und privaten Haushalten ein.

Als nächstes großes Thema wollen Arbeitskreis und Kolping das Thema Verbrennungsmotor und seine Zukunft angehen. Dazu ist eine Veranstaltung am Montag, 21. Januar, um 19.30 Uhr im Pfarrheim geplant. Als Referent wurde Prof. Hans-Peter Rabl von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg gewonnen.

Bei zukünftigen Veranstaltungen sollte das Walderlebniszentrum mal wieder einbezogen werden, schlug Bernd Zieger im Rahmen des letzten Arbeitskreis-Jahrestreffens vor, da dort bisher alle Themen auf sehr hohe Resonanz gestoßen seien. Zudem schlugen Hans Griesbeck und Bernd Zieger vor, den Fernwärmebetrieb in Viehhausen nach der Übernahme durch die Rewag zu besichtigen. Keine Diskussion gab es zum Thema Windkraft in der Gemeinde, das nach den Einwendungen insbesondere aus Nittendorf im Gemeinderat wieder behandelt werden muss. Der Arbeitskreis erwarte nach wie vor ein positives Signal zur Windkraft aus dem Gemeinderat.

Ein Zukunftsthema sollte die Verkehrssituation in der Gemeinde und dem westlichen Landkreis sein, so der Vorschlag von Hans Griesbeck. Übereinstimmend sprach sich der AK für dieses Thema aus. (ldw)

Umwelt

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