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So klappt es mit dem Familienleben in Krisenzeiten

Mitte März änderte sich unser Alltag radikal – und auch wenn jetzt viele Maßnahmen gelockert werden, so sind wir doch noch lange vom gewohnten Alltag entfernt.

Kinder brauchen genauso eine Tagesstruktur wie Erwachsene: Gemeinsam können Eltern mit ihren Kindern einen Plan anfertigen.  Foto: Ashton Bingham, Unsplash
Kinder brauchen genauso eine Tagesstruktur wie Erwachsene: Gemeinsam können Eltern mit ihren Kindern einen Plan anfertigen. Foto: Ashton Bingham, Unsplash

Kelheim.Viele Berufstätige arbeiten immer noch im Homeoffice, während die Kinder im Haus oder im Garten herumtollen und ihrer wohlverdienten Kindheit frönen. Da kann es schon mal sein, dass Arbeitsabläufe von Mama oder Papa gestört werden und man sich deswegen gleich überlegt zu arbeiten, wenn die Kinder im Bett sind.

Wir können nichts daran ändern, dass wir keine gewohnten Abläufe leben können. Wir können Schule und das Spiel mit den Freunden nicht ersetzen. Wir können nicht dasselbe bieten und leisten, wie vor der Krise. Aber wir können uns und unserer Familie einen sehr großen Gefallen tun und unsere Ansprüche herunter schrauben, heißt es in der Mitteilung der Caritas.

Auch die Kinder sollten in dieser Zeit nicht dieselbe Leistung erbringen müssen wie zuvor. Also üben wir uns darin zu erkennen, was unser Bestes ist, das wir geben können – das variiert von Tag zu Tag. Was darüber hinausgeht, können wir eben nicht leisten. Es gibt kein Patentrezept, das für alle passt. Jeder muss für sich und seine Familie prüfen, was funktioniert und hilft.

Für Menschen, die psychisch vorbelastet sind oder nun akut in eine psychische Krise rutschen, bietet die Beratungsstelle für seelische Gesundheit auch weiterhin Beratung an. Aufgrund der coronabedingten Situation derzeit nur telefonisch über (09441) 500726 oder per E-Mail unter spdi@caritas-kelheim.de. Gemeinsam werden Möglichkeiten erörtert, wie die Selbstfürsorge aussehen kann. Bei Fragen rund um das Thema Familie und Kinder bis zum dritten Lebensjahr berät die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) unter (09441) 2075340 und koki@landkreis-kelheim.de.

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