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Region Kelheim
Samstag, 24. Februar 2018 1

Bauausschuss

Spargelzelt und Streichelzoo

Abensberger Bauausschuss gibt sein grünes Licht für weiteren Bewirtungsbereich in Sandharlanden. Neuer Betrieb in Gaden.
Von Wolfgang Abeltshauser

Das Interesse am Spargelanbau ist groß. Doch noch bevor die Stangen angebaut werden, geht es um andere bauliche Angelegenheiten. Foto: Feuerer

Abensberg. Das Thema Spargel ist in der Region mehr und mehr wichtig für den Fremdenverkehr. Die Tourismusverbände werben gerne mit der Spargelzeit. Der hiesige Erzeugerverband legt Jahr für Jahr während dieser Wochen einen Veranstaltungsreigen auf, in dem es um kulinarischen Genuss, aber auch um Kultur, geht. Hier wollen Spargelanbauer selbst immer mehr einsteigen.

Das zeigte sich bei der jüngsten Bauausschuss-Sitzung. Verkauf von Spargel direkt ab Hof ist längst selbstverständlich. Jetzt aber will ein weiterer Erzeuger die Gäste auch bewirten. Dies zeigt ein Antrag für das landwirtschaftliche Anwesen an der Kreisstraße Richtung Sandharlanden. Beantragt war ein Bewirtungszelt mit Freifläche auf dem Hofanwesen. Manfred Rauscher (LWO) fragte erstaunt, ob dass denn immer noch gedeckt sei von der Privilegierung. Das bedeutet, Landwirte dürfen Gebäude zum Wohnen oder Arbeiten auch im Außenbereich errichten. Sowohl Bürgermeister Dr. Uwe Brandl (CSU) als auch Bauamtsleiter Peter Schmid bestätigten ihm das.

Es ist kein Einzelfall

Das Spargelanbauer auch ein wenig als Wirt arbeiten wollen, dass ist mittlerweile nichts Außergewöhnliches mehr. Auch in Sandharlanden selbst besteht seit einigen Jahren schon ein Hofcafé. Das durchaus während der Spargelzeit auch von Parteien und Organisationen als Veranstaltungsort genutzt wird.

Im vorgelegten Plan sind auch ein Spielplatz und ein Streichelzoo vorgesehen. Die relativ nahe an der vorbeiführenden Kreisstraße liegen. Was Michaela Mader-Hampp (SPD) ein wenig Sorgen bereitet. Denn es ist kein abgrenzender Zaun vom Spielbereich zur Straße vorgesehen. Brandl sagte zu, den Bauherrn deswegen anzusprechen.

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen es erlaubt war, sein Auto einfach so vor der Haustüre zu waschen. Das lässt das Gesetz nicht mehr zu. Deshalb wird der eine oder andere Autofahrer dies gerne lesen: Im Gewerbegebiet „Gaden III“ soll eine Waschanlage entstehen, bei der die Autobesitzer selbst zu Schlauch und Bürste greifen dürfen. Sie soll in der Werkstraße 22 gegenüber dem Autohaus entstehen. Womit eine lange brach liegende Fläche auf dem Areal endlich genutzt würde. Sechs Waschplätze sind laut Schmid vorgesehen. So genannte SB-Waschplätze sind bisher in Abensberg eher Mangelware. Lediglich in der Straubinger Straße sind drei solcher Plätze zu finden.

Auf der Tagesordnung stand ferner ein Bauantrag für den ersten Bereich des Baugebiets „Am Allinger“. Richard Zieglmeier (Grüne) verwunderte anscheinend etwas, dass es dort nach wie vor freie Parzellen gibt. Immerhin sind mittlerweile weitere Areale ausgewiesen. Auf seine Nachfrage erfuhr der Politiker, dass es dort noch zwei weiter freie Parzellen gebe und dieser Abschnitt des Baugebiets bereits vor sechs Jahren aufgestellt worden ist.

Bauzwang auf Stadtflächen

Insgesamt umfasst er 23 Parzellen. Brandl betonte, dass es für Parzellen, die in der Hand der Kommune seien, sehr wohl einen Bauzwang gebe. Aber nicht für die, die sich in Privatbesitz befinden. Das Areal, dass sich im Südosten Offenstettens befindet, ist grundsätzlich im Blick, wenn es um Wohnraum für Abensberg geht. Denn vor allem dort sei laut Brandl möglich, noch Parzellen in größerem Umfang zu realisieren.

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