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Wahl

SPD schickt Schweiger in Landratswahl

Stephan Schweiger tritt nach 2016 wieder für die SPD als Landrats-Kandidat an. Damals erreichte er 10,14 Prozent.

Horst Hartmann, 1. Bürgermeister Kelheim, Spitzenkandidat Stephan Schweiger, Johanna Werner-Muggendorfer, Kreisvorsitzende, Bernhard Rieger, 2. Bürgermeister Neustadt an der Donau, Karsten Wettberg, Kreisrat. Foto: Dengel/SPD
Horst Hartmann, 1. Bürgermeister Kelheim, Spitzenkandidat Stephan Schweiger, Johanna Werner-Muggendorfer, Kreisvorsitzende, Bernhard Rieger, 2. Bürgermeister Neustadt an der Donau, Karsten Wettberg, Kreisrat. Foto: Dengel/SPD

Weltenburg.Die SPD hat als erste Partei ihren Kandidaten für die Landratswahl im kommenden Jahr gekürt. Antreten wird für die Sozialdemokraten Stephan Schweiger. Das gab die Partei in Weltenburg bekannt. Schweiger war, als Polit-Newcomer – schon 2016 als SPD-Kandidat angetreten.

2016 war Stichwahl das Ziel

Eine Stichwahl hätte sich der Stausackerer damals „schon gewünscht“. Seine 10,14 Prozent interpretierte er nach der Wahl 2016 aber als Erfolg. „Ich bin zufrieden“, sagte der heute 46-Jährige. Für die kurze Zeit und seinen Bekanntheitsgrad als Politik-Neuling sei dies gut. „Die politische Bühne werde ich jetzt mit 43 Jahren nicht verlassen“, kündigte er damals an und macht dies nun wahr. Er erwarte einen intensiven Wahlkampf und setze dabei unter anderem auf die Themen Schulausbau und Erhalt der Krankenhäuser. „Die beschlossenen Maßnahmen an den Krankenhäusern Kelheim und Mainburg sind der richtige Weg“, so Schweiger. „Die gesundheitliche Grundversorgung unserer Bürger muss gewährleistet bleiben.“ Schweiger zeigte sich außerdem als Kritiker einer allzu freigiebigen Ausgabepolitik des derzeitigen Landrats Neumeyer. So sollten seiner Meinung nach die Pläne zum Ausbau des Landratsamtes, die mit 25 Millionen Euro zu Buche schlagen würden, „ganz weit hinten in der Schublade“ ihren Platz finden. Es würden sich schon genug „Baustellen“ im Landkreis befinden. Ein wichtiges Zukunftsprojekt ist seiner Meinung nach ein verstärkter Klimaschutz im Landkreis Kelheim: „Unsere Kinder sollten nicht unsere Schulden abbezahlen, weder finanziell noch beim Zustand unserer Erde.“ Schweiger plädierte für eine deutlich intensivere Nutzung von modernen und nachhaltigen Energiequellen wie Solarenergie und Wind.

Ein Hoffnungsträger

Die Sozialdemokraten setzen große Hoffnungen in den Stausackerer. Erklärtes Ziel ist es, die Anzahl der Sitze im Kreistag zu erhöhen und die Freien Wähler von der Position der zweitgrößten Fraktion zu verdrängen.

Die Pressekonferenz wurde durch die Vorsitzende des Unterbezirks Johanna Werner-Muggendorfer eröffnet, die bis vor Kurzem für den Landkreis als Abgeordnete im Landtag tätig war. Sie lobte die Harmonisierung der Wahltermine zur Landratswahl und zur Kommunalwahl. Nach vielen Jahren sei dies eine große Erleichterung für die Wähler, die Kassen der Gemeinden und der ehrenamtlichen Wahlhelfer. (nb)

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