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Region Kelheim
Montag, 25. Juni 2018 23° 3

Erlebniswelten

Startschuss für „Natur für alle“

Der Kreis Kelheim ist Modellregion für Naturtourismus. Ab sofort feilen sechs Gemeinden an barrierefreien Angeboten.

  • Die Natur im Landkreis – zum Beispiel am Altmühltal-Panoramaweg (Foto) – soll auch Blinden, Rollifahrern oder geistig Behinderten zugänglich und erlebbar gemacht werden. Foto: Andreas Hub/Naturpark Altmühltal/dpa
  • Landrat Martin Neumeyer überreicht die Projekttafeln des Ministeriums die Vertreter der Tourist-Infos von Abensberg, Bad Abbach, Kelheim, Essing, Riedenburg und Bad Gögging. Foto: Tourismusverband Landkreis/Susanne Schmid

Kelheim.Der Landkreis Kelheim wurde im August 2017 von der Bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, als „Modellregion Naturtourismus“ ausgezeichnet. Mit Fördermitteln des Umweltministeriums geht es nun an die Umsetzung des Wettbewerbskonzepts „Naturtourismus für alle im Landkreis Kelheim“: Die Konzeption und Entwicklung von sechs barrierefreien Erlebniswelten in den Tourist-Infos der touristischen Schwerpunkt-Orte Abensberg, Bad Abbach, Bad Gögging, Essing, Kelheim und Riedenburg – eine Ausweitung auf weitere Orte im Nachgang ist denkbar.

Auftakt mit Workshop

Den „internen Startschuss“ hierfür gab Landrat Martin Neumeyer kürzlich beim Auftakt-Workshop aller Kooperationspartner im Landratsamt Kelheim.

„Es ist wichtig, dass wir uns alle gemeinsam mit der Modellregion Naturtourismus in unserem Landkreis identifizieren können. Die Auszeichnung ist eine große Chance für uns, unsere schützenswerte Natur stolz zu präsentieren, aber auch auf ihren besonderen Schutz hinzuweisen und zu sensibilisieren“, sagte Landrat Neumeyer.

Um den „Wir-Gedanken“ auch in die betroffenen Orte zu tragen, übergab Neumeyer den touristischen Vertretern symbolisch die gewonnenen Projekt-Tafeln des Ministeriums.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Partnern an die Arbeit zu gehen. Durch die Konzeption der Erlebniswelten in den ausgewählten Tourist-Infos wollen wir unsere einzigartige Natur für alle, einschließlich Menschen mit Beeinträchtigung, erlebbar machen. Durch eine gezielte Besucherlenkung soll im Landkreis ein nachhaltiger Naturtourismus stattfinden – und damit liegen wir deutschlandweit im Trend“, freut sich Florian Best, der Geschäftsführer der Tourismusverbands im Landkreis.

Vom Moor bis zum Jura

Nicole Eberl, Sachgebietsleiterin für Umwelt- und Naturschutz im Landratsamt Kelheim, verweist auf den hohen Schutzstatus unserer heimischen Natur: „Die Natur in unserem Landkreis ist sehr vielfältig: Seien es die Abens- und Donauauen, die Moorlandschaft, die Jurafelsen, der Donaudurchbruch oder das Altmühltal – jedes Gebiet ist ökologisch wertvoll und besonders schützenswert. Um auf diese Schönheiten der Natur aufmerksam zu machen und für einen rücksichtsvollen Umgang mit ihr zu werben, sollen Besucher, aber auch Einheimische, vor Ort informiert werden.“

„Natur für alle erlebbar machen – das ist unser Ziel“, so der Behindertenbeauftragter des Landkreises Kelheim, Dr. Joachim Hammer. „Eine umfassende Barrierefreiheit kommt dabei allen zugute, seien es Familien, Senioren oder Menschen mit Einschränkungen.“

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