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Pläne

Staubfreies Baden

In Herrnwahlthann sollen Schotterstraßen saniert werden.
Von Edith Vetter

Der Platz am Herrnwahlthanner Weiher soll auf jeden Fall staubfrei werden. Die weiteren Bereiche am Stadel und der Bereich Esper-Radweg sollen je nach Kosten bald folgen.  Foto: Edith Vetter
Der Platz am Herrnwahlthanner Weiher soll auf jeden Fall staubfrei werden. Die weiteren Bereiche am Stadel und der Bereich Esper-Radweg sollen je nach Kosten bald folgen. Foto: Edith Vetter

Hausen.Rund ein Dutzend Dorfbewohner sowie Gemeinderäte und zwei Sachverständige hatten sich kürzlich zu einem Ortstermin am Lösch- und Badeweiher neben der Anlage des Turnvereins eingefunden. Bürgermeister Erwin Ranftl hatte geladen, da es in der Januarsitzung des Gemeinderates ein Schreiben der „Dorfgemeinschaft“ gab, die einen Antrag zum Asphaltieren der schlechten und staubigen Schotterstraßen mit den Anschlüssen am Badeweiher anregte. Das Thema wurde hinsichtlich der Aspekte „Flächenversiegelung“ und „Kosten“ im Rat konträr diskutiert.

Der Grund dieses Antrages sei, dass die Gemeinde eine Prioritätenliste für die Sanierung maroder Gemeindeverbindungsstraßen aufgestellt habe. Für das Jahr 2020/21 waren die Sanierungsarbeiten von „Esper Weg“ und „Naffenhofen“ geplant. Aufgrund der zu erwartenden staatlichen Förderung, die ein längeres Antragsprozedere mit sich bringt, mussten aus Zeitgründen die Sanierungsarbeiten auf 2021/22 verschoben werden. Deshalb stünden 2020 keine Straßensanierungen an, und so könne man die Asphaltierung am Dorfweihergelände früher angehen als vorgesehen, erklärte Gemeinderat Franz Schmidbauer dazu in der Januarsitzung. In dem Bereich befänden sich auch das Sportheim, der Tennis- und Faustballplatz, die Stockbahn und der Kinderspielplatz.

Weil im Gremium Einwände gegen eine erneute Flächenversiegelung durch Asphalt laut wurden, wurde auch eine Pflasterlösung mit Rasengittersteinen in Betracht gezogen. Mit den Bürgern, die sich einen staubfreien Badeplatz wünschen, wurden verschiedene Vorschläge diskutiert, erklärte Bürgermeister Ranftl auf Nachfrage der Mittelbayerischen.

Der Platz direkt am Weiher solle auf jeden Fall staubfrei werden. Die weiteren Bereiche am Stadel und der Bereich Esper-Radweg sollen je nach Kosten bald folgen. Ob Pflaster oder Asphalt, werde erst entschieden, sobald der Unterbau untersucht wurde.

Bauamtsleiter Stefan Krausenecker hat den Auftrag erhalten, drei Varianten von Befestigungsvorschlägen auszuarbeiten. „Auf alle Fälle sind wir da im sechsstelligen Bereich unterwegs“, sagte Bürgermeister Ranftl. Zudem werde vorab Kämmerer Ludwig Wagner zur derzeitigen Finanzlage befragt. Näheres soll in der nächsten Sitzung am Mittwoch, 12. Februar, bekanntgegeben werden.

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