MyMz
Anzeige

Marketing

Stressfreies Schlachten auf der Wiese

Das Projekt „Altmühltaler Weiderind“ geht in die Umsetzungsphase.

Das Weiderind-Projekt geht in die Umsetzungsphase.  Foto: Benedikt Hollinger
Das Weiderind-Projekt geht in die Umsetzungsphase. Foto: Benedikt Hollinger

Riedenburg.Eine aus LEADER-Mitteln geförderte und im Oktober vergangen Jahres fertiggestellte Analyse habe ergeben, dass es im Naturpark Altmühltal grundsätzlich Realisierungschancen für eine Marke und ein Qualitätsprodukt „Altmühltaler Weiderind“ gebe, berichtet Eva Herrle.

Im Lauf des Vorprojekts meldete sich eine ausreichende Zahl interessierter Landwirte mit genügend Weideflächen für eine extensive Weiderindhaltung. Zudem haben auch regionale Metzger und Schlachter ihr Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert. Damit kann das Projekt nun in seine Umsetzungsphase gehen.

Am Ende der Umsetzungsphase soll eine funktionsfähige Verarbeitungs-, Vertriebs- und Vermarktungsstruktur für das „Altmühltaler Weiderind“ stehen. Das stressfreie Schlachten der Tiere auf der Weide soll für die Verbraucher künftig ein zentrales Qualitätsmerkmal darstellen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dazu wurden im Verlauf des vergangenen Jahres geschaffen.

Obwohl es bereits eine überraschend große Zahl an interessierten Landwirten und Metzgern für das Projekt gibt, können jederzeit weitere Betriebe aus den Naturpark-Landkreisen dazu stoßen. Voraussetzung ist, dass sie bereit sind, die Qualitätskriterien zu erfüllen.

Ziel der Regionalinitiative „Altmühltaler Weiderind“ ist es, im Naturpark Altmühltal die historisch gewachsene, ökologisch wertvolle Kulturlandschaft durch eine Ausweitung extensive Beweidungsformen zu erhalten. Gleichzeitig sollen eine tierschonende Viehhaltung gefördert, ein hochwertiges regionales Lebensmittel angeboten sowie die bäuerliche Landwirtschaft und handwerkliche Metzgereibetriebe gestärkt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht