MyMz
Anzeige

Gemeinderat

Teugner Friedhofswege werden teuer

100 000 Euro stehen für die Sanierung am Friedhof im Raum. Das Baugebiet „Hinterm Dorf V“ ist einen Schritt weiter.
Von Gabi Hueber-Lutz

Bei einem Ortstermin wird der Gemeinderat den Zustand der Wege am Teugner Friedhof begutachten.  Foto: Gabi Hueber-Lutz
Bei einem Ortstermin wird der Gemeinderat den Zustand der Wege am Teugner Friedhof begutachten. Foto: Gabi Hueber-Lutz

Teugn.An den Wegen im Teugner Friedhof hat der Zahn der Zeit genagt. Bei der Gemeinderatssitzung am Montag beschloss das Gremium daher, bei einem Ortstermin am Friedhof eine Bestandsaufnahme zu machen. In einer ersten Schätzung wären für die aktuell anstehenden Sanierungsmaßnahmen circa 100 000 Euro notwendig, sagte Bürgermeister Manfred Jackermeier. Das sei viel Geld, daher solle man eventuell überlegen, wie man die Baumaßnahmen stückeln könnte.

Oswald Kaufmann regte an, einen Teil eventuell preisgünstiger zu gestalten, zum Beispiel mit Schotter. Josef Deiglmeier sagte, gleichzeitig müsste auch an die Wasserleitungen und die Toiletten gedacht werden, wo eventuell ebenfalls etwas gemacht werden müsse.

Andreas Lintl vom Büro BBI stellte die geänderte Planung für das Baugebiet „Hinterm Dorf V“ vor. Generell war das Ziel, die einzelnen Parameter der Bebauung so festzulegen, dass die künftigen Bauherren Spielräume haben, das vorhandene Gelände bestmöglich zu nutzen. Zum Beispiel kann auf hängenden Grundstücken ein Haus so gebaut werden, dass entweder ein Kellergeschoss entsteht oder das Untergeschoss als vollwertiger Wohnraum genutzt werden kann.

Sinnvolle Grundstücksnutzung

Um bei dreigeschossigen Gebäuden eine etwas größere Grundfläche der einzelnen Geschosse zu bekommen, wurde die zulässige Geschossflächenzahl von 0,6 auf 0,7 angehoben. Neben einigen anderen Änderungen wurde auch noch festgelegt, dass bei Luftwärmepumpen oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen die Herstellerbescheinigung ausreicht, um nachzuweisen, dass sich die Geräuschemission im zulässigen Rahmen bewegt.

Als Gestaltung zum freien Gelände hin wird es einen zehn Meter breiten Abfanggraben geben sowie eine Ortsrandbegrünung und einen Pflegeweg dazwischen. Fritz Zirngibl wollte wissen, wann darüber abgestimmt werde, wer die Defizite trage, die dem Wasser- und dem Abwasserzweckverband bei der Erschließung des Baugebiets eventuell entstünden. Wie berichtet, fallen für die Zweckverbände oft große Defizite an. Die Zweckverbände haben daher beschlossen, künftig bei Baugebieten Einwände geltend zu machen, wenn sich Defizite abzeichnen.

Die neue Krippe

  • Baufortschritt:

    Aktuell hat der Gemeinderat den Auftrag für Möbel und Küchen vergeben.

  • Umzug:

    Um Weihnachten herum wird die neue Krippe fertig, dann können die Krippenkinder umziehen. Im Anschluss werden die frei werdenden Räumlichkeiten für die Bedürfnisse der Kindergartenkinder umgebaut. Nach deren Umzug ist dann die Turnhalle wieder frei und als solche nutzbar. (lhl)

Die entsprechende Summe müsste bei deren Zustimmung von den Kommunen übernommen werden. Die haben aber die Möglichkeit, das über die Baulandpreise zu steuern, sagte Bürgermeister Jackermeier. Die Verbände können das nicht, sind aber zur Erschließung verpflichtet. Die Planung wird demnächst wieder ausgelegt.

Diverse Einwände von Bürgern und Fachstellen mussten für die Einbeziehungssatzung für zwei Grundstücke Am Roithweg behandelt werden. Zwei Nachbarn befürchteten eine größere Überflutungsgefahr für ihre Grundstücke, wenn dort Häuser entstehen.

Überflutung ist Dauerthema

Da das Wasser aber von der Saaler Straße komme, schloss sich das Gremium diesen Einwänden nicht an. Einwänden des Wasserwirtschaftsamtes wurde ebenfalls nicht gefolgt, da darin die Maßnahmen, die die Gemeinde bereits zum Hochwasserschutz getroffen hat, nicht berücksichtigt sind. Die Räte schlossen sich der Aussage der entsprechenden Fachstelle am Landratsamt an, die besagt, dass der vorgesehene Bereich kein Überschwemmungsgebiet berührt. Bei dem Starkregen, der heuer am 1. Juli fiel, habe sich das auch gezeigt. Einstimmig fasste das Gremium den Satzungsbeschluss.

Bei der Entlastung der Jahresrechnung 2018 bescheinigte Prüfer Zirngibl dem Kämmerer und der Gemeinde, dass kein einziger kritikwürdiger Punkt gefunden worden sei.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht