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Abzocke

Trickbetrüger im Landkreis Kelheim aktiv

Gleich in drei aktuellen Fällen versucht die Kelheimer Polizei, den dreisten Betrügern auf die Spur zu kommen.
Von Dietmar Krenz

In drei aktuellen Fällen von Trickbetrug ermittelt die Kelheimer Polizei. Foto:Gross
In drei aktuellen Fällen von Trickbetrug ermittelt die Kelheimer Polizei. Foto:Gross

Ihrlerstein.In Ihrlerstein haben angebliche Microsoft-Mitarbeiter i-Tunes-Karten im Wert von 1200 Euro gefordert. Laut Polizei erhielt am Freitag gegen 12 Uhr ein 60-jähriger Ihrlersteiner einen Anruf einer angeblichen Microsoft-Mitarbeiterin. Die Dame gab an, dass der PC des Geschädigten mit Viren befallen sei und dass die Microsoft-Lizenz abgelaufen sei.

Für die weitere Vorgehensweise wurde das Gespräch dann an einen „Techniker“ weitergeleitet. Der verlangte dann für die Freischaltung des Computers iTunes-Karten im Wert von 300 Euro. Da der Geschädigte den Ausführungen der Anrufer Glauben schenkte, kaufte er besagte iTunes-Karten und übergab die Codes am PC. Als der „Techniker“ dann abermals 900 Euro forderte, weil die Übermittlung der iTunes-Karten angeblich gescheitert war, beendete der Ihrlersteiner das Gespräch und ließ seinen Computer von einem Bekannten überprüfen. Die Betrüger ergaunerten in diesem Fall iTunes-Karten im Wert von 300 Euro.

Senior reagierte souverän

In Herrngiersdorf machte der Anrufer ein falsches Gewinnversprechen und verlangte iTunes-Karten im Wert von 1000 Euro. Dieser zweite Fall von Trickbetrug ereignete sich ebenfalls am Freitag, gegen 11 Uhr. Diesmal erhielt ein 75-jähriger Mann einen Anruf eines ihm unbekannten Mannes. Der Anrufer gab an, dass der 75-jährige 38 500 Euro gewonnen hätte. Der Betrag solle in zwei Stunden ausgehändigt werden. Allerdings verlangte der Anrufer iTunes-Karten im Wert von 1000 Euro, die dann gegen den Geldgewinn eingetauscht werden sollten. Der Herrngiersdorfer roch laut den Beamten den Braten und verständigte die Polizei. Der Anrufer tauchte jedoch nicht zur Übergabe auf, sondern versuchte später, die Codes der iTunes-Karten telefonisch zu erfragen. Jedoch bekam er keine Auskunft. In diesem Fall ging der Betrüger somit leer aus.

Notarkosten gefordert

Ein unbekannter Anrufer gab sich in Bad Abbach als Bekannter aus und forderte 15 000 Euro Notarkosten. Betroffen war diesmal ein 79-jähriger Rentner aus Bad Abbach am Freitag gegen 9.45 Uhr. Der Anrufer gab sich als sein „alter Freund Peter“ aus, der sich gerade in Regensburg befinde, und in einer finanziellen Notlage stecke. Er würde bis 15 Uhr insgesamt 10 000 bis bis 15 000 Euro für Notarkosten benötigen. Der Rentner bemerkte aber schnelle, dass es sich nicht um seinen Freund handelte und machte dies dem Anrufer klar. Es kam zu keinem finanziellen Schaden , teilt die Polizei mit.

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