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Tropfsteinhöhle öffnet für Besucher

Nach langer Pause werden mit Auflagen wieder Führungen im Schulerloch angeboten.

Schon bald dürfen Besucher hier wieder empfangen werden. Foto: Josef Kluger
Schon bald dürfen Besucher hier wieder empfangen werden. Foto: Josef Kluger

Essing.Das Team der Tropfsteinhöhle habe sich in den letzten Wochen eifrig Gedanken darüber gemacht, wie trotz der Corona-Situation der Ausflug zur Höhle zu einem schönen und sicheren Erlebnis werden kann, berichtet Geschäftsleiterin Veronika Gruber. Mit einem erprobten Hygienekonzept habe sich das Team auf einen neuen Führungsalltag vorbereitet.

Seit dieser Woche gebe es wieder tägliche Führungen im halbstündlichen Takt von 10 bis 16 Uhr . Die Besucher würden darum gebeten, eigene Masken mitzubringen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit sei die Höhle ein Ort, der Viren grundsätzlich schlecht bekomme Ihre Infektiosität sinke bereits ab 40 Prozent Luftfeuchtigkeit drastisch – und im Schulerloch könne sie bis zu 90 Prozent ansteigen. Auch müsse sich niemand vor den heimischen Fledermäusen fürchten – sie seien frei von Coronaviren. Zu geplanten Veranstaltungen könnten noch keine Prognosen getroffen werden.

Hufeisennase Lonely George lebt im Schulerloch.  Foto: Veronika Gruber
Hufeisennase Lonely George lebt im Schulerloch. Foto: Veronika Gruber

Ob, wann und wie Events stattfinden würden, bleibe abzuwarten. Für Meditationen warte man auf die nötige schriftliche Genehmigung. Neue Informationen würden rechtzeitig auf der Website bekanntgegeben.

Trotz Ausbleiben der Besucher sei es im Schulerloch nicht einsam gewesen: Vom 21. April an habe für drei Tage ein Filmteam der KUK Filmproduktion GmbH vor Ort gedreht, sagt Gruber. Ab Juni soll der Film in 3D zu sehen sein und ganz neue, erlebbare Perspektiven für den Zuschauer ermöglichen. Der Film könne auch an Schulen oder Gruppen zugestellt werden, die den kurzen, aber steilen Fußweg hinauf zur Höhle nicht schaffen.

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Das Schulerloch Programm für Kinder erscheine dieses Jahr auch auf Musbi (Museum bildet). Diese Website sei speziell für Schulen entwickelt wordne. Die Lehrer könnten sich gezielt über die Angebote von Museen informieren und sehen, welche Inhalte aus dem Lehrplan in den Veranstaltungen behandelt werden. Die Programme „Wissensschatz Fledermäuse“ und „Geheimnisse der Kelten“ seien geeignet für Kinder von sechs bis zwölf Jahren und könnten vor Ort gebucht und mit einer Höhlenführung kombiniert werden. Interaktive Vorführungen können auch an Schulen oder bei Ferienangeboten angeboten werden. Mit im Gepäck sei dann der 3D-Film mit Polarisationsbrillen für Höhlenentdecker.

Seit längerem bestehe eine Partnerschaft zwischen „Nah-Türlich!“ und der Tropfsteinhöhle Schulerloch. „Nah-Türlich!“ organisiere seit über zehn Jahren interessante Veranstaltungen rund um die Themen Natur, Ökologie und Nachhaltigkeit. Dieses Jahr würden einige Angebote verknüpft, um einen spannenden Ausflug ins Naturschutzgebiet zu ermöglichen. Schulklassen und andere Gruppen könnten dabei erfahren, dass Steine faszinierende Geschichten über die Jurazeit, die Urdonau und vieles mehr erzählen würden. Im Schulerloch könne man dabei eine Zeitreise ins Jurameer und die Steinzeit unternehmen. „Nah-Türlich!“ erkundet das Höhlenleben: Welche Tiere und Pflanzen sind zu finden ? Und was bedeutet Artenvielfalt?

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