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Sport

TSV Neustadt hat einen neuen Vorstand

Die neuen Vorsitzenden und Abteilungsleiter waren am Wahlabend schnell gefunden. Auch finanziell steht der Verein gut da.
Von Martin Beck

Die alte Vorstandschaft freute sich, die Aufgabe an ihre Nachfolger zu übergeben (von links): Manfred Zirpel, Christoph Spreitzhofer, Michael Schierlinger, Bettina Kaltenbrunner, Michael Mayer, Gerald Götz, Georg Kottmair, Georg Ferstl, Jakob Dietrich, Sabina Werle Foto: Beck
Die alte Vorstandschaft freute sich, die Aufgabe an ihre Nachfolger zu übergeben (von links): Manfred Zirpel, Christoph Spreitzhofer, Michael Schierlinger, Bettina Kaltenbrunner, Michael Mayer, Gerald Götz, Georg Kottmair, Georg Ferstl, Jakob Dietrich, Sabina Werle Foto: Beck

Neustadt.Der TSV Neustadt hat einen neuen Vorstand. Die Kandidatenfindung lief, ebenso wie die Wahl selbst, überraschend reibungslos ab.

Der scheidende Vorsitzende Georg Kottmair konnte am Sonntagabend neben 39 wahlberechtigten Vereinsmitglieder auch die Stadträte Ursula Brandlmeier, Thomas Memmel, Bernhard Rieger und Sebastian Rosenhammer im eigenen Vereinsheim begrüßen. Nachdem das Protokoll des Vorjahres verlesen war, konnten der Vorstand und die Abteilungsleiter ihre Jahresberichte vorbringen.

Zahlreiche Höhepunkte

Neben der vielen unterschiedlichen, sportlichen Aktivitäten, die der Verein das ganze Jahr über bietet, waren die 125-Jahr-Feier Anfang Juni und der Erdinger-Regio-Cup Anfang Juli bedeutende Höhepunkte des Jahres. Hier dankte Kottmair seinen Mitgliedern für den dabei gezeigten Einsatz. Ebenfalls dankte er den anwesenden Stadträten für die Hilfe durch die Stadt Neustadt.

Der Bericht von Kassier Gerald Götz wies dann auch eine erfreuliche Bilanz aus, konnte der Kassenbestand doch deutlich erhöht werden. Dies ist sowohl den Aktivitäten des Vereins zuzuschreiben, aber auch den beiden Photovoltaikanlagen und der Beteiligung am Stadtfest.

Die Kassenprüfer Bernhard Rieger und Jakob Dietrich bestätigten die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung. Rieger merkte dabei noch an, dass diese Prüfungen seit der „Geschichte bei der Feuerwehr Kelheim“ einen anderen Stellenwert haben und deshalb schon genau durchzuführen seien. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig erteilt.

Die Wahlergebnisse

  • Kassier:

    Gerald Götz, Sabina Werle (Stellvertreterin)

  • Schriftführer:

    Michael Schierlinger

  • Revisoren:

    Bernhard Rieger, Michael Mayer

  • Abteilungsleiter Fußball:

    Daniel Neubaur, Niklas Meltschoch (Stellvertreter)

  • Volleyball:

    Sabina Werle

  • Turnen:

    Renate Pötzl, Martin Resch (Stellvertreter)

  • Stockschützen:

    Martin Burger, Andreas Wilsch (Stellvertreter)

  • Bau/Instandhaltung: Günter Ebner, Josef Toth (Stellvertreter)

  • Organisationsleiterin: Bettina Kaltenbrunner

  • Jugendleiter: Jens Horn

Die in der Tagesordnung vorgesehen Neuwahlen betrafen als erstes den Ersten Vorsitzenden. Der scheidende Amtsinhaber Georg Kottmair bedankte sich bei den Mitgliedern für die Unterstützung der letzten zwölf Jahre. Er übernahm das Amt damals in nicht ganz einfachen Zeiten, hat die Aufgabe im Rückblick aber immer gerne ausgeübt. Ganz besonders freue er sich, dass die Einweihung der neuen Sportanlage in seine Amtszeit gefallen sei. Nun sei es aber an der Zeit, das Zepter an einen Nachfolger zu übergeben.

Wahlleiter Rieger verlas kurz den Teil der Vereinssatzung des TSV, der die Wahl betrifft. Kurze Irritationen gab es nur, da Rieger der Meinung war, die Abteilungsleiter würden von den Abteilungen gewählt. Die anwesenden Mitglieder waren aber übereinstimmend der Meinung, dass diese auch jetzt gewählt werden müssten.

Seit 30 Jahren im Verein

Als erster Vorsitzender wurde Christoph Spreitzhofer einstimmig gewählt. Er spielt seit 30 Jahren Fußball für den TSV Neustadt und möchte sich bestmöglich für den Verein einsetzen. „Christoph arbeitet in Ingolstadt in leitender Position und kennt den Verein von Grund auf“ so Michael Mayer zur Mittelbayerischen.

Als geschäftsführende Vorsitzende wurde Bettina Kaltenbrunner und als weiterer Vorsitzender Georg Ferstl ebenfalls einstimmig gewählt. Jakob Dietrich stellte sein Amt als Revisor hingegen zur Verfügung. Zur Begründung meinte er: „Ich bin mit über 80 ein Oldtimer, da kann man schon aufhören.“

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