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Ermittlung

Unfall: Polizei braucht mehr Zeit

Zur Identifizierung der Leiche sind weitere Abgleiche erforderlich. Zum Ablauf des Unfalls werden derzeit Anwohner befragt.

Auf die Frage, warum es zu diesem tragischen Unfall kam, ist immer noch nicht beantwortet. Foto: Pieknik/News5
Auf die Frage, warum es zu diesem tragischen Unfall kam, ist immer noch nicht beantwortet. Foto: Pieknik/News5

Abensberg.Im Zusammenhang mit dem tödlichen Verkehrsunfall am Dienstag gegen 20.40 Uhr wurde zur Klärung des Unfallhergangs bei der Kelheimer Polizei eine mehrköpfige Ermittlungsgruppe mit Unterstützung der Kriminalpolizei sowie der Verkehrspolizei Landshut und der Autobahnpolizei Wörth a. d. Isar gegründet. Am Freitag wurden rechtsmedizinische Untersuchungen an der Leiche durchgeführt, doch diese führten laut Polizei immer noch zu keinem eindeutigen Ergebnis. Um die Identität des Unfallopfers eindeutig zu klären, ist ein molekular-genetischer Abgleich erforderlich.

Ursache ist noch unklar

Bereits am Donnerstag begann die Polizei mit ersten Anwohnerbefragungen in der Regensburger Straße und zwar ab dem Kreisverkehr in Abensberg bis nach Arnhofen. Die Befragungen sollen in den nächsten Tagen fortgesetzt werden. Die Ermittler können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausschließen, dass dem tragischen Verkehrsunfall möglicherweise ein riskantes Überholmanöver vorangegangen war, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Donnerstagnachmittag mit. Ob der verunglückte Fahrer des Peugeots durch den Überholvorgang auf die Gegenfahrbahn geriet und dadurch mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte ist derzeit zentraler Punkt der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Die Ermittlungen konzentrieren sich nach wie vor auf einen hellen, bislang unbekannten Pkw.

Belastend

Extremer Einsatz für die Retter

Der tödliche Verkehrsunfall am Dienstagabend zwischen Abensberg und Arnhofen brachte die Helfer an ihre Grenzen.

Die Ermittler bitten nun auch konkret die Bewohner des Berufsbildungswerkes St. Franziskus um Zeugenhinweise. Wer zum Unfallzeitpunkt am Dienstag gegen 20.40 Uhr bzw. kurz vor dem Unfall oder nach dem Unfallgeschehen verdächtige Beobachtungen oder sonstige Feststellungen, aber auch Äußerungen zum Unfallgeschehen in den sozialen Netzwerken, gemacht oder mitbekommen hat, soll sich mit der Polizeiinspektion Kelheim, Tel. 09441/50420, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Kelheim finden Sie hier.

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