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Unwetter

Unterschriften für Straßenneubau

Bürger fordern die Wiederherstellung der zerstörten Straße. Die Planung läuft.
von Petra Kolbinger

Umringt von rund einem Dutzend Bürgern aus Baiersdorf und Keilsdorf, überreichte Thomas Zehetbauer (CWG-Fraktionssprecher im Stadtrat) Bürgermeister Siegfried Lösch (CSU) eine Liste mit Unterschriften für die Wiederherstellung der Gemeindeverbindungsstraße von Keilsdorf zum Felsenhäusl. Foto: Petra Kolbinger
Umringt von rund einem Dutzend Bürgern aus Baiersdorf und Keilsdorf, überreichte Thomas Zehetbauer (CWG-Fraktionssprecher im Stadtrat) Bürgermeister Siegfried Lösch (CSU) eine Liste mit Unterschriften für die Wiederherstellung der Gemeindeverbindungsstraße von Keilsdorf zum Felsenhäusl. Foto: Petra Kolbinger

Riedenburg.Aussagen in der Stadtratssitzung im Juli, hatten bei den betroffenen Bürgern Besorgnis ausgelöst, der Fund geschützter Tier- oder Pflanzenarten könnte die Wiederherstellung der Gemeindeverbindungsstraße Keilsdorf-Felsenhäusl verhindern. CWG-Fraktionssprecher Thomas Zehetbauer, der in der nächsten Kommunalwahl für das Bürgermeisteramt kandidiert, initiierte darauf hin eine Unterschriftenaktion.

Angeführt werden diverse Gründe, weswegen die Verbindungsstraße schnellstmöglich wieder hergestellt werden müsse. Eine Dauersperrung werde nicht hingenommen, kündigt Zehetbauer im Begleitblatt an. 588 Unterschriften wurden im Laufe von fünf Wochen gesammelt und am Mittwoch Nachmittag im Rathaus dem amtierenden Bürgermeister übergeben. Siegfried Lösch (CSU) nahm sie entgegen, zeigte sich aber verwundert, liegt doch ein einstimmiger Beschluss des Stadtrates vor, die Straße wieder her zu stellen.

Dass dies nicht längst erfolgt sei, sei schlicht den vielen beteiligten Fachstellen und der terminlichen Auslastung der Fachbüros geschuldet, denen die Stadtverwaltung intensiv zuarbeite. „Wir sind an eurer Seite! Selbst wenn geschützte Arten gefunden worden wären, gäbe es noch die Möglichkeit, durch Ausgleichsflächen Baurecht zu erlangen“, verdeutlichte Lösch. Die naturschutzrechtliche Erlaubnis zum Bau sei mündlich allerdings schon erteilt, ein 450 000 Euro Kredit zur Finanzierung des 1 Million Euro schweren Projektes aufgenommen und Zuschüsse von rund 70 Prozent gesichert. Der Zeitplan sieht eine Fertigstellung Ende Mai 2020 vor - exakt zwei Jahre nach dem zerstörerischen Unwetter.

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