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Region Kelheim
Mittwoch, 25. April 2018 22° 3

Besinnlich

Vorfreude nach Noten auf die Geburt Jesu

Abseits vom Weihnachtsrummel stand beim Adventskonzert der Pfarrei die christliche Botschaft im Mittelpunkt.

Festlich wurde es mit der Stadtkapelle, die unter anderem Beethoven im Programm hatte.

Abensberg.„Freuet euch allezeit im Herrn“: Dieses Leitwort am dritten Adventssonntag war auch spürbar beim Adventkonzert der Pfarrgemeinde St. Barbara in der Pfarrkirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Schon die Ouvertüre war beeindruckend festlich gestaltet: Mit Beethovens „Die Himmel rühmen“ überzeugte die Abensberger Stadtkapelle unter der Leitung von Christian Hofner. Die Choralschola des Abensberger Kirchenchores vermittelte mit dem gregorianischen Gaudete für einige Minuten das Empfinden, dem Gesang von Mönchen zu lauschen.

Festlich wurde es mit der Stadtkapelle, die unter anderem Beethoven im Programm hatte.

Dann folgte der Kirchenchor St. Barbara. Er ermunterte in vier Liedbeiträgen unter anderem, die Freude anzuzünden in der Welt und den Menschen die Freude weiterzugeben über die Nachricht vom Erlöser dieser Welt.

Erhebend war die Kantate „Ihr Völker hört“ von Georg Philipp Telemann, vorgetragen von der Sopranistin Heike Teubl und begleitet wurde von Renate Günther (Querflöte) und Hans Stangl (Orgel). Dass Adventkonzerte Zukunft haben, zeigen immer wieder die jungen Künstler. Die Saitenmusi der Abensberger Musikwerkstatt unter Leitung von Kathi Keglmaier erfreute mit drei Beiträgen.

Nachdenkliches zum Weihnachtsfest

  • In einer Meditation

    erzählte Albert Steber vom Szenario einer Geburtstagsfeier, bei der festlich, sinnlich und besinnlich gefeiert wurde, das Geburtstagskind allerdings eine untergeordnete Rolle spielte. wiederhole sich alljährlich am „Hochfest der Geburt des Herrn“: „Solange wir glauben, die äußeren Dinge sind das Wesentliche, freuen wir uns nur über das Vordergründige“, so Steber.

  • Doch

    „Gott ist auch wer“, drückte er mit den Worten des Karmelitenpaters Reinhard Körner aus. Und mit diesem Gott und seinem Sohn gelte es ins Gespräch zu kommen, in der „stillen, heiligen Nacht“.

Erneut betrat der Kirchenchor das Podest. Begleitet von Peter Kelly (Orgel) sang er unter anderem das „Rorate caeli“ (Tauet ihr Himmel), quasi ein „Pflichtbeitrag“ bei einem Adventkonzert.

Einen wiederum festlichen Einstieg in den letzten Teil des Konzerts steuerten die Musiker der Stadtkapelle bei, mit „Highland Cathedral“. Der Abensberger Dreigesang führte dann mit dem „Engel des Herrn“ und „Staad, staad, heut ist Advent“ ein in die „heiße“ Phase der „staaden Zeit“. Birgitta Erl nahm dann mit ihrer Harfe schon einige sphärische Klänge aus der Heiligen Nacht vorweg. Das gemeinsam gesungene Lied „Macht hoch die Tür“ war der Schlusspunkt eines Adventkonzertes, das eine echte Verkündigung der Freude war und von Hans Stangl ausgezeichnet arrangiert wurde.

Nach viel Applaus spendeten die Konzertbesucher 1.410 Euro zugunsten der Kirchmann-Stiftung, für das Gesundheitsprojekt „Sérékéni“ in Burkina Faso/Afrika.

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