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Vorjahresniveau wird nicht mehr erreicht

Die Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen im Landkreis Kelheim sind rückläufig. Verlierer ist die Realschule Mainburg.

Im Corona-Jahr ist vieles anders an den Schulen als sonst. Im nächsten Jahr werden die Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen im Landkreis Kelheim zurückgehen.
Im Corona-Jahr ist vieles anders an den Schulen als sonst. Im nächsten Jahr werden die Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen im Landkreis Kelheim zurückgehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Kelheim.Nach den Einschreibeterminen für Realschulen und Gymnasien im Mai 2020 und für FOS/BOS im März 2020 liegen die vorläufigen Anmeldezahlen für das Schuljahr 2020/21 an den weiterführenden Schulen im Landkreis Kelheim vor, wie das Landratsamt Kelheim mitteilte.

Am Donau-Gymnasium Kelheim wurden für das kommende Schuljahr 135 Schüler (Vorjahr: 143 Schüler) angemeldet. Am Gabelsberger-Gymnasium Mainburg schrieben sich 105 Schüler (Vorjahr: 115 Schüler) ein und am kirchlichen Johannes-Nepomuk-Gymnasium Rohr meldeten sich 49 Schüler (Vorjahr 52 Schüler) an. Für den Probeunterricht wurden insgesamt zwölf Schüler an allen Gymnasien angemeldet, welche alle bestanden haben. Insgesamt hat sich die Zahl der zu erwartenden Fünftklässler an den Gymnasien im Landkreis im Vergleich zu den amtlichen Schülerzahlen des Vorjahres von 310 auf 289 nur geringfügig verringert.

Weniger Realschüler

An der Staatlichen Realschule Johann-Simon-Mayr-Schule Riedenburg haben sich 125 Schüler (wie Vorjahr), an der Staatlichen Johann-Turmair-Realschule Abensberg haben sich 148 Schüler (Vorjahr: 129 Schüler) und an der Staatlichen Realschule Mainburg haben sich 49 Schüler (Vorjahr: 89 Schüler) angemeldet. An der kirchlichen Realschule St. Anna in Riedenburg haben sich 75 Schülerinnen (Vorjahr: 76 Schülerinnen) eingeschrieben.

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Für den Probeunterricht an den Realschulen wurden insgesamt 88 Schüler angemeldet, von denen 22 Schüler bestanden haben. Weitere 13 Schüler werden nach Elternwille an den Realschulen aufgenommen. Insgesamt liegen die Anmeldungen der Fünftklässler an den Realschulen mit insgesamt 397 Schülern nur knapp unter dem Vorjahresniveau von 419 Schülern.

Allein die Staatliche Realschule Mainburg verzeichnet einen größeren Rückgang zu den letztjährigen Zahlen. Die Staatliche Realschule Mainburg ist als zweizügige Schule genehmigt und erhielt im Schuljahr 2019/20 wegen der hohen Anmeldezahlen ausnahmsweise eine Sondergenehmigung für eine dritte Eingangsklasse.

Rückgang der Anmeldungen

An der FOS am Beruflichen Schulzentrum Kelheim haben sich für die Vorklasse FOS 30 Schüler (Vorjahr: 40 Schüler) angemeldet, in der FOS 11 in den Zweigen Technik, Wirtschaft und Sozial insgesamt 156 Schüler (Vorjahr: 153 Schüler) und in der FOS 12 in den Zweigen Technik, Wirtschaft und Sozial 113 Schüler (Vorjahr: 142 Schüler).

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An der BOS am Beruflichen Schulzentrum Kelheim haben sich für die Vorklasse fünf Schüler (Vorjahr: zwölf Schüler) angemeldet, für die BOS 12 in den Zweigen Technik und Wirtschaft insgesamt 50 Schüler (Vorjahr: 53 Schüler) angemeldet. Für die FOS/BOS 13 haben sich in den Zweigen Technik, Wirtschaft und Sozial insgesamt 59 Schüler (Vorjahr: 102 Schüler) eingeschrieben.

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Die zu erwartende Schülerzahl FOS/BOS beträgt damit für das neue Schuljahr insgesamt 378, mit Vorklassen 413 Schüler (Vorjahr: 450 bzw. 502 Schüler). Der Rückgang der Anmeldezahlen ist vor allem auf den Rückgang des Besuchs der FOS/BOS 13 zurückzuführen. Der mit FOS/BOS 12 bereits erreichte Abschluss der Fachhochschulreife berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Landrat Martin Neumeyer: „Die Übertrittszahlen an die weiterführenden Schulen des Landkreises sind auch in diesem Jahr sehr erfreulich. Ich freue mich, dass im Landkreis Kelheim für alle Schülerinnen und Schüler passende Bildungsangebote bestehen.“

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