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Toll

Wahres Feuerwerk an junger Kreativität

Die Abschlussveranstaltung von „Jugend gestaltet Freizeit“ zog alle Register. Es gab viel Applaus für alle Künstler.
Von Wolfgang Abeltshauser

Farbenfroh war der Auftritt der Babonia Foto: Wolfgang Abeltshauser
Farbenfroh war der Auftritt der Babonia Foto: Wolfgang Abeltshauser

Abensberg.In der Josef Stanglmeier-Halle nahm die diesjährige Auflage von „Jugend gestaltet Freizeit“ wieder einen fulminanten Abschluss. „Wir können mit viel Musik und Tanz dienen“, versprach Moderator Anton Stark zu Beginn des über zweistündigen Programms. Er sollte recht behalten.

Den Anfang machten die Bläser von „Viel-Harmonie aus dem unteren Altmühltal“. Mit Melodien aus den 80er Jahren erinnerten sie an den Beginn des Veranstaltungsklassikers der Josef-Stanglmeier-Stiftung vor 40 Jahren. Es sollte nicht der einzige Hinweis auf dieses tolle Jubiläum sein.

Abensberg: Jugend gestaltet Freizeit 2019

Gleich danach zeigten die kleinen Judoka des TSV Abensberg ihr Können. Volkstanz mit Judowürfen und kleine Kämpfer, die einen Schuhplattler aufführten, überraschten.

Im Zentrum standen wieder Musik, Tanz und Gesang. Wie immer zeigte sich eine immense Spannbreite. Leon Pump brachte am Klavier beispielsweise ein Medley aus Queen-Nummern. Er ist ein Fan der Gruppe und stellte die Klänge auf seine Weise zusammen. Das hatte ebenso seinen Platz wie die spirituelle Musik der Gruppe Singing Saints. Und Zacharias Fichtner brachte ein Marimbaphon zum Klingen. Das hatte es in 40 Jahren „Jugend gestaltet Freizeit noch nie gegeben.“

Mit ihrer Eigenkomposition „Trau Di“ schuf Sophia Berger die neue Hymne der Veranstaltung – ohne es vor ihrem Auftritt zu wissen. Johannes Paintl – Vorsitzender der Stiftung – stellte nach ihrem Lied fest: „Darauf haben wir gewartet. Denn wir wollen eine Bühne schaffen. Die Jugendlichen sollen sich trauen.“ Flugs erklärte er ihren Song zur Hymne.

Celtic Rainbow zeigte Tanzschritte aus Irland. Foto: Wolfgang Abeltshauser
Celtic Rainbow zeigte Tanzschritte aus Irland. Foto: Wolfgang Abeltshauser

Die Veranstaltungsreihe sei ein voller Erfolg. 115 00 Teilnehmer habe es bisher gegeben. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl erinnerte sich, dass er vor 40 Jahren selber Teilnehmer gewesen ist. Landrat Martin Neumeyer betonte: „Jugend gestaltet Freizeit“ sei nach wie vor jung und aktuell.

Optische Höhepunkte waren wie immer die Auftritte der Tanz- und Akrobatikgruppen. Bei der Vorführung der Siegonia blieb so manchem im Publikum der Atem stehen. Aber alles ging gut. Kreativ waren Teilnehmer auch beim Basteln, Fotografieren und Malen. Mit zwei Projekten waren dabei Schülerinnen und Schüler des Cabrinihauses und des Berufsbildungswerkes mit von der Partie.

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