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Mittwoch, 22. August 2018 29° 2

Glaube

Warten auf den Papst: Hitzetrip nach Rom

Bei der Internationalen Ministranten- Wallfahrt nahmen auch 34 Jungen und Mädchen aus Bad Gögging und Umgebung teil.

  • Viele Ministranten katholischer Bistümer fahren immer wieder nach Rom zur Audienz mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Foto: Limburg/dpa
  • Ein Teil der Ministranten aus Bad Gögging Foto: Eichschmid

Bad Gögging.Unter dem Motto: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ aus dem Psalm 34 stand die 12. Internationale Ministranten Wallfahrt vom 29. Juli bis 3. August 2018. Die Ministranten aus Bad Gögging, Mühlhausen, Neustadt und Tegernbach waren mit ihren Betreuern und Busbegleitern bei hochsommerlichen, teilweise bis zu 40 Grad hohen, Temperaturen in der Ewigen Stadt unterwegs. Eine großartige Gruppe von 34 Mädchen und Jungen. Natürlich drehte sich bei der Reise alles um Glaube und Miteinander, aber auch das typische Flair der italienischen Hauptstadt durften die Jugendlichen aufsaugen.

50 000 bis 60 000 deutsche Ministranten

Die deutschsprachigen Ministranten stellten die größte Gruppe mit 50 000 der mehr als 60 000 Minis aus 19 Ländern. Allein 5500 stammten aus dem Bistum Regensburg, die mit über 100 Bussen anreisten. Sie alle versammelten sich am Montag in der Lateran-Kirche zu einem Eröffnungsgottesdienst mit Bischof Rudolf Voderholzer unter dem Motto: „Wer glaubt, ist nie allein!“ Anschließend wurde noch das Forum Romanum und das Colosseum besichtigt.

Am Dienstagvormittag wurden der Petersdom und die Kuppel besichtigt. Nach zwei Stunden Warten in der Schlange und etlichen Sicherheitskontrollen gab es von dort oben einen wunderschönen Blick auf die Vatikanischen Gärten und die Altstadt. Am Nachmittag folgte dann der Höhepunkt der Wallfahrt und eine Hitzeschlacht am Petersplatz: die Papst-Audienz. Das verlangte den Jugendlichen einiges ab. Die Gruppe teilte sich, die einen gingen nach vorne zu den Kolonnaden und die anderen warteten in der Prachtstraße auf Papst Franziskus bei sehr hohen Temperaturen. Durch sehr viel Wassertrinken hielten es die Minis gut durch. Zur Begrüßung sprach auch Jugendbischof Oster zu den Minis. Mit „Jesus lebt - Halleluja!“ stimmte er die Minis fröhlich ein. Mit rhythmischem Klatschen und „Papa Francesco“-Rufen begrüßten die Minis den Papst.

Papst schafft Gänsehautstimmung

Gänsehautstimmung schuf eine vom Papst geforderte Schweigeminute. Wer Glück hatte, konnte den Pontifex sehen, als er mit dem Papamobil durch die Reihen fuhr. Die Botschaft vom Heiligen Vater an die jungen Christen war: „Ihr seid Botschafter des Friedens, das ist euer Auftrag als Ministranten!“ Viele Ministranten haben dabei weiße Luftballons geschwenkt, die sie dabei hatten. Der Papst spricht seinen Segen und gibt den Minis auf den Weg: „Geht und verkündet Frieden!“

In den nächsten Tagen standen noch Piazza del Popolo, die Spanische Treppe, der Trevibrunnen, das Pantheon, die Piazza Navona und Santa Maria Maggiore sowie ein Treffen mit zufällig ausgewählte Ministrantengruppen auf dem Programm.

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