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Wasserzweckverband investiert kräftig

Die Rottenburger Gruppe will die Qualität des Trinkwassers steigern. Dafür ist eine Kreditaufnahme nötig.
Von Peter Hübl

„Sauberes und gesundes Wasser zur Verfügung stellen“: Das ist das Kernziel der Rottenburger Gruppe. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa
„Sauberes und gesundes Wasser zur Verfügung stellen“: Das ist das Kernziel der Rottenburger Gruppe. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Abensberg.Von Corona geprägt hat die Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes Rottenburger Gruppe stattgefunden. Vorsitzender Hans Weinzierl beschrieb dies als „besondere Situation“. Ursprünglich war an eine verkleinerte Runde des Gremiums gedacht worden, doch nach Bedenken aus dem Ministerium wurden alle Mandatsträger eingeladen.

Bei der Vorstellung des umfangreichen Kompendiums erklärte Hans Weinzierl, dass ein wirksamer Schutz der Brunnenstandorte von größter Bedeutung sei. Von der amtlich festgestellten Kontaminierung verschiedener Grundwasserleiter durch Nitrat und in der Landwirtschaft verwendeter Spritzmittel seien auch einige Brunnen des Zweckverbandes nicht verschont geblieben.

Grenzwert-Überschreitungen zwingen zum Handeln

Mit der Überschreitung der Grenzwerte musste nach zukunftsfähigen Wegen zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung gesucht werden. Ziel sei es, neben dem besonderen Qualitätsanspruch eine nachhaltige Lösung zu finden.

„Sauberes und gesundes Wasser zur Verfügung stellen“: Das ist das Kernziel der Rottenburger Gruppe. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa
„Sauberes und gesundes Wasser zur Verfügung stellen“: Das ist das Kernziel der Rottenburger Gruppe. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa


Parallel dazu sollten wirksame Strukturen zur Sicherung vorhandener und neuer Brunnenstandorte erarbeitet werden. Zielrichtung sei der Schutz des Grundwassers vor schädlichen Einträgen und korrespondierend dazu der langfristige Schutz des Anlagevermögens. Bei der Zielrichtung sei man in den letzten Jahren gut vorangekommen. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Sicherung des Brunnenstandortes Pattendorf, die Substituierung des nicht mehr für die Trinkwasserversorgung geeigneten Brunnens von Pfeffenhausen, die Entlastung des Standortes Hohenthann durch den Neubau in Burghart und die Umstellung der Versorgung von Ergoldsbach. Dazu kommt die laufende Sanierung und Modernisierung des Wasserwerkes Offenstetten mit gut einer Million Euro.

Investition

Gute Million für die Wasserversorgung

Der Zweckverbands-Vorsitzende Hans Weinzierl informierte über die Sanierung des Offenstettener Wasserwerks.

Mit Hilfe von Verbundleitungen zu angrenzenden Wasserversorgern und der Kooperation mit einem Wasserversorger in der Nachbarschaft werde der Versorgungssicherheit in besonderer Weise Rechnung getragen. Mehr als 15 Millionen Euro werden investiert. Das Erreichte gelte es zu schützen.

Kooperation mit Landwirten

Zentrale Ansatzpunkte seien der Ausbau der im letzten Jahr begonnenen Kooperation mit interessierten Landwirten und die Ausweisung wirksamer Schutzgebiete.

In Zahlen

  • Vermögensplan:

    Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 6 710 800 Euro

  • Kreditaufnahme:

    6 000 000 Euro

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