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Ermittlung

Wer war noch an der Unfallstelle?

Die Polizei hat neue Erkenntnisse zum tödlichen Unfall bei Arnhofen und hofft auf Hinweise von möglichen Zeugen.

Dieser Unfall am Abend des 3. September bei Arnhofen forderte einen Toten und einen Schwerverletzten. Foto: Pieknik/News5
Dieser Unfall am Abend des 3. September bei Arnhofen forderte einen Toten und einen Schwerverletzten. Foto: Pieknik/News5

Abensberg.Je weiter die Polizei bei den Ermittlungen zum tödlichen Verkehrsunfall bei Arnhofen kommt, desto mehr Fragen ergeben sich. So könnte man den jüngsten Aufruf der Polizeiinspektion Kelheim deuten. Mittlerweile haben die Ermittler demnach weit über 50 Hinweise aus der Bevölkerung entgegengenommen und arbeiten nach wie vor mit Hochdruck daran, den Unfall aufzuklären.

Auf dieser Strecke ereignete sich der tödliche Unfall, bei dem zwei Fahrzeuge in Flammen aufgingen. Foto: Maximilian Bohms/Polizei Kelheim
Auf dieser Strecke ereignete sich der tödliche Unfall, bei dem zwei Fahrzeuge in Flammen aufgingen. Foto: Maximilian Bohms/Polizei Kelheim

Das Bild vom Unfallgeschehen wird immer klarer

Durch die zahlreichen Hinweise ergebe sich mit der Zeit zwarein immer klarer werdendes Bild vom Unfallgeschehen, aber es würden auch immer wieder neue Ermittlungsansätze bekannt, denen die Ermittler nachgingen. „Wir müssen jeden Hinweis verfolgen, so abwegig oder unwahrscheinlich er zunächst auch klingen mag. Man kann bei so einer Sache nie wissen, welches kleine Puzzleteil am Schluss den entscheidenden Ausschlag gibt und zur Aufklärung des Unfalls führt“, so der Pressebeauftragte der PI Kelheim, Polizeioberkommissar Maximilian Bohms, am Donnerstag.

Belastend

Extremer Einsatz für die Retter

Der tödliche Verkehrsunfall am Dienstagabend zwischen Abensberg und Arnhofen brachte die Helfer an ihre Grenzen.

So hätten sich nun bei der Auswertung und Zusammenführung der Hinweise neue Anhaltspunkte dafür ergeben, dass nach dem Unfall weitere Personen an der Unfallstelle waren. Die Ermittler suchen nun nach Personen, die entweder zu Fuß oder mit einem Fahrzeug an oder in der Nähe waren. Auch Verkehrsteilnehmer, die etwas später an dem Unfall vorbeigefahren sind, könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.

Ein drittes Fahrzeug könnte beteiligt gewesen sein

Wie mehrfach berichtet, ist am Abend des 3. September ein 22-jähriger Mainburger in seinem Auto verbrannt, nachdem er zwischen Abensberg und Arnhofen frontal mit einem Personenwagen zusammengestoßen war. Mittlerweile hat sich auch der Verdacht erhärtet, dass ein drittes Fahrzeug an dem Unfall beteiligt gewesen sein könnte.

Weitere Hinweise nimmt die PI Kelheim entgegen, Tel. (0 94 41) 50 42 0.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Kelheim finden Sie hier.

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