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Wildschweine im Visier der Jäger

Forstbetrieb Kelheim beendet das zurückliegende Jagdjahr mit einer Rekordstrecke.

Zahlreiche Wildschweine wurden in diesem Jahr erlegt. Foto: Klaus Bichlmaier
Zahlreiche Wildschweine wurden in diesem Jahr erlegt. Foto: Klaus Bichlmaier

Kelheim.„Mastjahre bescherten den Wildschweinen volle Teller. Je besser die Sauen ernährt sind, desto höher ist deren Vermehrungsrate“, erklärt Forstbetriebsleiterin Sabine Bichlmaier. Hinzu kam ein milder Winter, der nur geringe Verluste bei den Frischlingen mit sich brachte.

„Angesichts der starken Zuwachssteigerung in der Schwarzwildpopulation und zur Prävention der Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest ASP unter den Wildschweinen hat der Forstbetrieb Kelheim sein jagdliches Engagement intensiviert“, teilt Bichlmaier in der Pressemitteilung des Fostbetriebes mit. Das Ergebnis dieser jagdlichen Bemühungen sind 602 Stück erlegtes Schwarzwild. „Somit konnten wir im Vergleich zum Vorjahr unsere Schwarzwildstrecke mehr als verdoppeln“, freut sich die Leiterin des Forstbetriebs Kelheim. Diese Rekordstrecke sei nur durch den jagdlichen Einsatz sowie den Fleiß der Revierleiter zusammen mit den Pirschbezirksinhabern am Forstbetrieb Kelheim möglich gewesen.

Das Fleisch der erlegten Wildschweine wird entweder an Wildbrethändler abgegeben oder durch den Wildbretverkauf am Forstbetrieb Kelheim direkt vermarktet. Die erlegten Wildschweine werden hierfür am Forstbetrieb zerlegt und in Kooperation mit dem Biohof Beer weiterverarbeitet. Die Produkte werden an die örtliche Bevölkerung in Form von Fleisch, Grillwürsten oder Burger-Patties verkauft. „Gerade zur Grillsaison oder zur Vorweihnachtszeit erfreut sich unser Wildbretverkauf großer Beliebtheit“, sagt Bichlmaier.

Trotz dieses außerordentlichen Jagdjahres gibt es auch einen Wermutstropfen. So sei ebenfalls bei den durch das Wild verursachten Schäden ein Rekord zu vermelden, berichtet die Leiterin des Forstbetriebs weiter. Dies belege laut Sabine Bichlmaier, dass sich die Schwarzwildpopulation in unserer Region weiterhin auf einem hohen Niveau bewege. „Deshalb werden wir unsere jagdlichen Bemühungen auch weiterhin intensiv fortsetzen“, unterstreicht die Leiterin des Forstbetriebs Kelheim.

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