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Wahl

Winfried Roßbauer kandidiert 2020

Wildenbergs Vizebürgermeister Winfried Roßbauer will Bürgermeister werden. „Zögling“ Manfred Weber unterstützt ihn dabei.
von Roswitha Priller

Petra Högl (MdL) und Manfred Weber (rechts, MdEP) gratulieren Winfried Roßbauer zur Nominierung als CSU-Bürgermeisterkandidat. Foto: Roswitha Priller
Petra Högl (MdL) und Manfred Weber (rechts, MdEP) gratulieren Winfried Roßbauer zur Nominierung als CSU-Bürgermeisterkandidat. Foto: Roswitha Priller

Wildenberg.Mit einer Zustimmung von 100 Prozent kürte der Ortsverband der CSU am vergangenen Sonntag im Gasthaus Hochneder seinen langjährigen Vorsitzenden Winfried Roßbauer zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020. Roßbauer hat seit 2014 das Amt des zweiten Bürgermeisters in Wildenberg inne und ist seit vielen Jahren Mitglied im Gemeinderat. Die Wahlleitung hatte die CSU-Landtagsabgeordnete Petra Högl übernommen.

Manfred Weber als Unterstützer

Zuvor hatte Roßbauers politischer Zögling, der EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber (MdEP) die Kandidatur von Roßbauer mit klaren Worten unterstützt. Das Amt des Bürgermeisters sei sehr wichtig und Teil einer in aller Freiheit gelebten Demokratie. „Winfried Roßbauer ist dauernd für die Gemeinschaft engagiert, egal ob gerade eine Wahl ansteht oder nicht“, lobte Weber den Ortsvorsitzenden. Zudem habe Roßbauer einen bemerkenswerten Konsenswillen, um eine Sache voranzubringen. Gemeinsam sei ihnen beiden das dringende Anliegen, die Heimat voranzubringen. Das zeige sich im Engagement des CSU Ortsvereins bei den vielfältigen Aktionen, die über das gesamte Jahr in Wildenberg stattfänden.

„Er kann’s“, meinte Weber abschließend zu den Versammelten. Im Gespräch mit der MZ erläuterte der Europapolitiker: „Wenn Winfried mich damals nicht einfach zu einer Kandidatur überredet hätte, wäre ich wahrscheinlich nicht Politiker geworden.“

Fortschritt statt Stillstand

Roßbauer ging bei seiner Ansprache auf die vielfältigen Verdienste der CSU in Wildenberg ein. „Wir sind die einzige politische Gruppierung, die immer für den Bürger ansprechbar ist“, so der Kandidat. Über das Jahr verteilt bringe sich der Ortsverein zudem mit verschiedenen großen Aktionen in das gesellschaftliche Miteinander der Dorfgemeinschaft ein. Er nannte als Beispiele den Neujahrsempfang mit Empfang von politischen Größen, heuer Bundesverkehrsminister Scheuer, letztes Jahr Bayerns Innenminister Hermann, die Auszeichnung von ehrenamtlich tätigen Bürgern oder das im Frühsommer stattfindende Sensenfest in Schweinbach.

Keine Anlaufzeit

„Ich wünsche mir für unsere Gemeinde in Zukunft mehr Gestalten anstatt Verwalten und mehr Fortschritt statt Stillstand“, begründete Roßbauer seine Motivation, das Amt des Bürgermeisters von Wildenberg anzustreben. Er brauche keine Vorlaufzeit, sondern könne mit seinen Erfahrungen als zweiter Bürgermeister sofort ohne Anlaufschwierigkeiten durchstarten.

In den letzten dreißig Jahren habe er bewiesen, dass er ein Kümmerer sei. „Ich rede nicht von Aktivität, sondern handle aktiv. Ich bin sehr zuverlässig, rufe kurzfristig zurück, wenn jemand anruft, bin auch abends und am Wochenende erreichbar“, betonte Roßbauer.

Energieautark werden

Eines seiner großen Ziele, die er auch jetzt schon als Energiebeauftragter der Gemeinde verfolge, sei, dass Wildenberg energieautark werde. Das könne man beispielsweise mit einem Nahwärmeverbund am Kirchberg sowie Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden erreichen. Außerdem sei ihm die Verdichtung des Ortskerns wichtig. „Wir sollten unseren Dorfkern nicht ausbluten lassen, sondern Leerstände innerorts mit interessanten Wohnraumkonzepten füllen.“

Die Vita Rossbauers

  • Beruf:

    Roßbauer ist Unternehmer im Bereich Arbeitssicherheit. Mit sechs Mitarbeitern betreut er Kliniken, Altenheime, Kommunen und niedergelassene Ärzte.

  • Ehrenamt:

    Seit knapp 30 Jahren steht Roßbauer dem CSU-Ortsverein vor. Seit über 20 Jahren ist er Vorsitzender der FF Wildenberg.

  • Familie:

    Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Hierzu sei das direkte Gespräch mit den Bürgern wichtig. „Das kann man nicht über das Versenden von Briefen regeln“, ist Roßbauers Meinung. Überhaupt läge ihm eine bessere Informationspolitik sehr am Herzen. Gute Information sei die Basis, um Entscheidungen zu verstehen.

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