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„Wir müssen uns mit Afrika befassen“

Die Kirchmann-Stiftung aus Abensberg hat ihr erstes Projekt in Afrika abgeschlossen. Doch die Arbeit geht ihr nicht aus.
Von Manfred Forster

  • Eine Mutter hält ihr Kind in die Kamera – hier im Gesundheitszentrum Maximilian Kolbe in Sabou hat einst die Arbeit von Felicitas und Hanns-Peter Kirchmann in Westafrika begonnen. Der Erweiterungsbau mit Geburtshilfestation und Operationsbereich, den die Stiftung hier errichtet hat, ist inzwischen in Betrieb. Foto: Kirchmann
  • Abraham Abga bei der Kunstaktion der Kirchmann-Stiftung 2012 in Siegen. Zu „Traum und Wirklichkeit“ im März 2018 wird er in Abensberg erwartet. Foto: Forster

Abensberg.Neun Jahre nach Ihrer Entscheidung, das medizinische Zentrum in Sabou zu unterstützen ist das erste Projekt der Stiftung abgeschlossen. Hätten Sie gedacht, dass es so lange dauert?

Das ist so nicht richtig- bei unserer Entscheidung, das CMMK zu unterstützen, waren wir noch weit davon entfernt von der Entscheidung, dort eine Entbindungsstation mit angeschlossenem OP zu bauen. Vor dieser Entscheidung gab es eine Vielzahl von Maßnahmen, die die Stiftung am CMMK vorgenommen hat. Erst im Jahr 2011 haben wir uns, in Abstimmung mit den Franziskanern, der Ärztin am CMMK, Dr. Marie Groleau sowie des Gesundheitsministeriums in Burkina Faso entschieden, eine Entbindungsstation bauen zu wollen. Für den Bau war zunächst ein Bedarfsgutachten notwendig, das die Firma EPOS / Health Management in Bad Homburg gemacht hat. . Auf der Basis dieses Gutachtens haben wir mit Bescheid vom BMZ die Mittel für den Bau der Entbindungsstation erhalten. Am 18. Juni 2014 wurde das Zentrum funktionsfähig den Franziskanern übergeben.

Woran lag es, dass es so lange gedauert hat: Könnte es sein, dass die deutsche Art, etwas schnell, aber gründlich zu organisieren, die Partner in Afrika überrollt hat?

Neben der technischen Funktionsfähigkeit war natürlich erforderlich, dass das entsprechende Fachpersonal sowohl von Seiten der Franziskaner als auch von Seiten des Gesundheitsministeriums zur Verfügung stand. Während der Staat Burkina Faso bereits im Jahr 2015 eine komplette OP-Einheit zusammengestellt hatte, waren die Patres personell nicht in der Lage dazu. Das lag nicht am Orden an sich, sondern an der Unterbesetzung am CMMK. Der Leiter, Pater Thomas Kret, ist nicht nur Leiter des CMMK, sondern auch noch Superior des Ordens in Burkina Faso, studiert nebenbei noch Medizin in Ouagadougout und will obendrein noch eine Radiologie in Sabou bauen, er hat die Aufgaben wohl deutlich unterschätzt. Daraufhin hat die Stiftung versucht, die Ordensoberen in Rom und Warschau davon zu überzeugen, mehr Personal für Sabou abzustellen oder weltliche Unterstützung zuzulassen. Das hat dann im Jahr 2016 zu dem Besuch von Dr. Barro, dem Gesundheitsdirektor der Region, in Abensberg geführt. Es wurde beschlossen, die Verantwortung für den Betrieb der Maternité der Gesundheitsdirektion zu übertragen. Dr. Barro ist es gelungen, den Betrieb nun aufzunehmen, er musste eine neue Mannschaft bereitstellen und seit Frühjahr 2017 ist die Station in Betrieb, ebenso der OP. Interessant ist dabei und Kirchmann meint, das sei kein Einzelfall in Afrika, die Probleme hatten ihre Ursache keinesfalls bei den Behörden vor Ort, das Gesundheitsministerium hatte zweimal eine komplette Crew nach Sabou abgestellt, die dann aber wieder wechseln mussten, weil die Patres ihren Teil nicht erfüllen konnten. Inzwischen haben aber die Ordensoberen doch irgendwie reagiert. Die italienische Organisation, Emergenza Sorrisi, die den Betrieb der Maternité mit OP begleitet und organisiert.

Hier ist die Kirchmann-Stiftung in Afrika tätig

Die Kirchmann-Stiftung in Westafrika

Wie gestaltet sich nun die Arbeit in dem Neubau der Stiftung mit Geburtshilfestation und OP?

Mit Ausnahme einer Hebamme und eines Mediziners ist das gesamte Personal , also Chirurg, Anästhesist, Hebammen und Geburtshelferinnen vom Staat Burkina abgestellt worden, es arbeiten zirka 20 Personen in der Maternité plus OP. Träger der Station bleiben die Patres, aber unter der direkten Aufsicht des Gesundheitsministeriums. Insgesamt dürften in den letzten 6 Wochen rund 30 Kaiserschnitte gemacht worden, 25 Leistenbruch-Ops, 20 Hodenbruch-Ops wurden operiert, viele kleine chirurgische Eingriffe wurden vorgenommen. Konsultationen gab es im letzten Monat rund 30 pro Woche mit steigender Tendenz.

Was hat die Stiftung nun noch mit dem Gesundheitszentrum zu tun?

Die Stiftung wird jährlich, zusammen mit der Deutschen Botschaft, einen Monitoring-Besuch machen, um festzustellen, dass der Betrieb in der vereinbarten Form läuft, Geräte in gutem Zustand sind und genügend Personal vorhanden ist, eventuelle Mängel behoben werden.

Verabschiedet sich die Stiftung damit mehr oder weniger aus Burkina Faso?

Zunächst war klar, dass die Stiftung keine neuen Projekte in Burkina Faso annehmen wollte, bevor die Maternité nicht in vollem Betrieb war. Darüber hinaus betreut die Stiftung zehn Familien, die Waisenkinder bei sich aufgenommen haben, einige Abensberger Organisationen wie das EWF, Familien aus dem Kreis der Kolpingfamilie Abensberg oder Schüler der AMA haben hier gespendet. Bezahlt werden Schulgebühren, notwendige Anschaffungen für den Schulalltag etc. Hier arbeitet die Stiftung mit der OCADES, der örtlichen Caritas in Koudougou, zusammen, Madame Alice Valea betreut die Familien vor Ort und managt das Patengeld. Die Frage, was wir zukünftig in Burkina tun wollen, lässt sich noch nicht abschließend beantworten.

Der Bischof aus Koudougou in Burkina Faso, Joachim Ouédraogo, wird am 7. Oktober nach Abensberg kommen. Sabou liegt unweit von Koudougou. Foto: Jörg Böthling
Der Bischof aus Koudougou in Burkina Faso, Joachim Ouédraogo, wird am 7. Oktober nach Abensberg kommen. Sabou liegt unweit von Koudougou. Foto: Jörg Böthling

Wie konkret ist denn schon die Kooperation für das Krankenhaus der Diözese Koudougou? Wurde da schon etwas unterzeichnet?

Bischof Joachim, der am 7. Oktober als Gast von Missio München auch nach Abensberg kommt, hat bei der Stiftung angefragt, ob sie bereit ist, ein bereits gebautes Krankenhaus mit technischen Geräten zu bestücken und eventuell eine Maternité nach dem Muster von Sabou zu errichten. Die Stiftung muss prüfen, ob das von uns zu leisten ist.

Ein Blick nach Mauretanien

Porte de l'Espoir

Ein weiterer Standort der Stiftung ist ja das Jugendzentrum in Atar in Mauretanien. Susanne Heckmann berichtete ihrem Unterstützerkreis ja freudestrahlend von den guten Schulabschlüssen einiger Schüler. Wie gestaltet sich die weitere Arbeit der Stiftung, die ja die Initiative Heckmanns „adoptiert“ hat, in Mauretanien?

Sie stehen hinter dem Projekt in Mauretanien: von links Susanne Heckmann, Mame Sy, Felicitas und Hanns-Peter Kirchmann Foto: Kirchmann
Sie stehen hinter dem Projekt in Mauretanien: von links Susanne Heckmann, Mame Sy, Felicitas und Hanns-Peter Kirchmann Foto: Kirchmann

Der Schulbau für 70 Schüler ist noch nicht ganz abgeschlossen, es muss ein neues Wasserreservoir gebaut werden, da in der Oase Atar das Wasser so knapp ist, es fehlen noch die Schulküche und Tische und Stühle für die oberen Klassen. Das Angebot für die Möbel unseres Vertreters vor Ort, Cheik Sidi Loudaa, steht noch aus, die Schulküche für die Schulspeisung soll 2018 dazukommen, das undichte Wasserbecken muss raus und das neue muss größer sein, allein schon wegen des Schulgartens. Allein diese Arbeiten sind von der Stiftung zu finanzieren und zu erledigen. Dazu kommt, dass die Stiftung ja auch den monatlichen Unterhalt des Jugendzentrums finanziert, dank vieler Spenden aus dem Freundeskreis von la Porte de l’Espoir, ist das jeden Monat zu schaffen. Mame Sy hat bei den Behörden den Antrag gestellt, am Vormittag einen kleinen Kindergarten eröffnen zu dürfen, damit die Räumlichkeiten ausgenutzt werden. Hier werden die Kinder der Ärmsten aufgenommen, die sonst nicht in den Kindergarten gehen könnten.

Die Stiftung hat dem staatlichen Kindergarten in Atar den Bau eines großen Sonnensegels finanziert, diese Maßnahme soll im Wesentlichen dazu dienen, dass die staatlichen Stellen merken, dass wir keine Konkurrenz sind, sondern auch ihre Arbeit anerkennen. Unsere Mitarbeiter möchten auf jeden Fall den Eindruck vermeiden, dass sie einen Staat im Staat verkörpern. Kinder mit Schulabschluss ohne weitere Initiative sind für die Stiftung nicht akzeptabel. Wir haben bei unserem jüngsten Besuch im Juli zusammen mit dem Bischof von Nouakchott, dem Beauftragten des BMZ in Mauretanien, mit Mame Sy und Cheik Loudaa besprochen, in Atar eine Berufsschule für Mädchen mit den Schwerpunkten Hauswirtschaft, Patisserie, Landwirtschaft mit Kleintierzucht und Gemüseanbau und Friseurwesen zu bauen.

Warum für Mädchen?

Jungen, die auf der Straße stehen, können in eine duale Berufsschule nach Nouakchott gehen, die von der Caritas betreiben wird. Die Stiftung wird hier mit finanzieller Unterstützung für die Unterbringung beteiligt sein. Für die Mädchen ist das undenkbar, sie müssen daheim bleiben.

Die nächsten Veranstaltungen

  • Besuch:

    Am Samstag, 7. Oktober ist Bischof Joachim Ouédraogo aus Burkina Faso Gast in Abensberg. Im Rahmen des Monats der Weltmission informiert er im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung über die Arbeit der Kirche in seinem Land und die Unterstützung durch das kirchliche Hilfswerk missio. In seinem Heimatbistum Koudougou ist ein Schwerpunkt seiner Arbeit die religiöse Toleranz und der interreligiöse Dialog. „Radikale wird es immer geben. Aber wir müssen dafür sorgen, dass sie nicht gewinnen“, das ist das Motto seiner Arbeit - und eines Vortrags um 19.30 Uhr im Pfarrheim Abensberg. „Unser Land ist ein Modell für den Dialog und die Toleranz zwischen den Religionen“, sagt er.

  • Von 16. bis 17.30 Uhr findet im Pfarrheim ein Gespräch mit Flüchtlingen und Helferkreisen statt. Beim Vorabendgottesdienst um 18 Uhr wird Bischof Ouédraogo predigen.

  • Vortrag:

    Unter dem Titel „Wind, Sand und Sterne – Bilder und Berichte aus der Sahara stellen Felicitas und Hanns-Peter Kirchmann im Pfarrheim das Stiftungsprojekt „La Porte de l’Espoir“ in Atar in Mauretanien vor – ein Jugendzentrum für Kinder ehemaliger Sklaven. Vier Wochen zu Beginn 2017 sind die Kirchmanns deshalb 5500 Kilometer kreuz und quer durch Mauretanien, ein Land, das zu 80 Prozent zur Saharawüste gehört, gefahren. Termin: 9. November, 19.30 Uhr, Pfarrheim St. Barbara. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Die Spenden sollen in den Bau einer Berufsschule für Mädchen in Atar fließen, berichten die Kirchmanns.

  • Am 23. November ist die Stiftung mit Susanne Heckmann, der Gründerin des Projektes in Mauretanien, zu Gast bei der Elisabethfeier des Frauenbundes Abensberg. Die Regensburgerin Susanne Heckmann wird über die Anfänge von La Porte de l´Espoir berichten, die Kirchmanns über die Fortsetzung ….

  • Kunstaktion:

    Nach 2009 und 2012 findet im März 2018 wieder ein Kultur- und Begegnungsprojekt mit Künstlern aus Afrika statt –diesmal unter dem Thema: Traum und Wirklichkeit / Kunst und Solidarität mit Afrika“. Es findet vom 10. bis 18. März in Abensberg statt. Die Ausstellung von Kunstwerken von Künstlern aus Burkina Faso und Mauretanien wird im Kreuzgang des ehemaligen Karmelitenklosters stattfinden – aber auch Zeichentrickfilme sollen gezeigt werden. Dazu sind wieder Workshops mit den Künstlern in verschiedenen Schulen im Landkreis Kelheim und darüber hinaus vorgesehen. Auch Musik aus Afrika wird wieder zu hören sein. Die ausstellenden Künstler verzichten zugunsten der Stiftungsprojekte auf 40 Prozent des Verkaufserlöses, um ihre Solidarität mit den Menschen in ihren Heimatländern zu zeigen. Einer der Künstler, der in Abensberg erwartet wird, Abraham Abga aus Ouagadougou, zählt laut Kirchmann zu den 100 besten Künstlern Afrikas. (mf)

Burkina Faso und Mauretanien – zwei Länder im Westen Afrikas – und doch so verschieden: Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Mauretanien und Burkina Faso , die Sie bei Ihren Besuchen dort festgestellt habt? Oder auch Unterschiede bei den Menschen, bei den Nöten oder Sorgen, Wünsche, die die Menschen dort haben?

Den Unterschied kann man sich nicht größer vorstellen: In Burkina Faso leben fast ausschließlich Schwarzafrikaner, mit einigen Tuaregs vermischt, Mauretanien hat zu 40 bis 60 Prozent hellhäutige Berber, der Rest sind ehemalige, freigelassene Sklaven. Die Mentalität ist ebenso verschieden. Mauretanier sind in der Ausbildung etwas weiter als die Burkinabè, der Islam durchdringt das tägliche Leben zu 100 Prozent, es ist verboten, zu einem christlichen Glauben zu konvertieren, Probleme hat ein Christ aber deswegen nicht. Mauretanien besteht zum größten Teil aus Wüste, über die Hälfte der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt, der größte Teil des Restes sind Nomaden. Burkina ist viel größer, hat zwar Wüstenstreifen, kann sich aber, wenn die Ressourcen gut genutzt werden, selbst ernähren, in Mauretanien undenkbar. Mauretanier sind sehr stolz, oft sehr skeptisch den Weißen gegenüber, die Burkinabè sind von freundlichem, fröhlichem Wesen. Der mauretanische Staat ist gut organisiert, Diebstahl gibt es fast nicht. Im Herzen sind die Mauretanier noch fast alle Nomaden, wenn man frei hat, nimmt man sein Zelt und fährt los. Deutlich geringer ist der Unterschied zwischen Nordkamerun/Nordnigeria und Burkina, wobei gesagt werden muss, dass die Armut in Nordnigeria wirklich extrem groß ist. In Nigeria ist der Süden reich, das ist vielleicht auch ein Grund, dass Boko Haram sich im Norden etablieren konnte.

Ein weiteres Projekt ist die Schule in Sina Gali – in einer Region im Grenzgebiet Nigerias zu Kamerun, das in den zurückliegenden Jahren in erster Linie durch den Terror von Boko Haram in die Schlagzeilen geraten ist. Wie gefährlich ist das Engagement der
Stiftung dort?

Der Bau der Schule musste wegen Boko Haram eingestellt werden, Sina Gali war drei Jahre lang nur mit Militärbegleitung zugänglich. Boko Haram hat sich seit Mitte 2016 aus dem Gebiet zurückgezogen, im Oktober 2016 wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen, Ende Januar 2017 haben wir vor Ort eine Bestandsaufnahme gemacht Baumaterial hatte sich verflüchtigt, Boko Haram hatte den Brunnen des Ortes gesprengt, aber nun ist der Bau fertiggestellt, Ende Oktober 2017 wird Einweihung gefeiert. Dringend muss aber noch der Brunnen gebaut werden, sonst müssen die Schulkinder Wasser holen – der nächste Brunnen ist in zirka 12 Kilometer Entfernung – und gehen nicht in die Schule. Man muss die Gefahr einschätzen können, das geht nur zusammen mit den Einheimischen. Aufgrund der starken Militärpräsenz im Gebiet scheint der Bereich im Moment sicher zu sein.

Die Schule ist ja offenbar fertiggestellt. Und hier gibt es eine Gemeinsamkeit zu Ihrem Engagement in Mauretanien – Bildung ist ja auch der Zweck des Jugendzentrums in Atar: Welchen Stellenwert hat die Bildung für die Menschen in diesen afrikanischen Ländern?

Das kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, jedes Mal, wenn man nach Atar kommt, stehen 10 bis 20 Eltern vor der Schule und wollen, dass ihre Kinder auch aufgenommen werden. Der Wunsch nach Bildung ist groß, man hat erkannt, dass da die Chancen auf ein besseres Leben zu finden sind.

Neues aus Sabou und Atar

Ein Blick nach Burkina Faso und Mauretanien

Im März 2018 findet die dritte Kultur-und Begegnungsaktion der Stiftung statt: Welchen Zweck verfolgt die Stiftung mit dieser Veranstaltungsreihe?

Die Stiftung hat dies ja auch in ihrer Satzung verankert: nicht nur Gutes in Afrika tun, sondern auch das Verständnis für diesen Kontinent bei der deutschen Bevölkerung zu fördern. Das ist heute noch viel wichtiger als früher: Afrika besteht nicht nur aus Wirtschaftsflüchtlingen, Drogendealern und bestochenen und verschwendungssüchtigen Potentaten, sondern aus offenen, freundlichen, künstlerisch oft sehr begabten Menschen. Die Menschen hier sollen wissen, dass die Afrikaner genauso normal sind wie die Europäer, für die gleichen Fußballstars schwärmen, die Jungen wischen genauso auf ihren Handys herum. In erster Linie ist es uns wichtig, dass die Schüler Zusammenhänge erkennen können, unsere Verantwortung für vieles, was schief läuft in Afrika, verstehen und auch annehmen lernen. Natürlich möchten wir durch den Erlös beim Verkauf der Bilder Dinge bei unseren Projekten bewegen. Nicht nur die Stiftung ist gewachsen, auch die Aufgaben und Erwartungen. Die nächsten Monate wollen wir nutzen, die Parameter für die anstehenden Projekte neu aufzustellen. Eins steht fest: Mehr denn je ist es heute notwendig, dass wir uns mit Afrika beschäftigen.

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