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Spass

Zauberer und Hoheit sorgen für Spannung

Auf der Donau-Wiesn in Kelheim ist für alle Generationen etwas geboten – Show lockt Nachwuchs, Senioren feiern im Festzelt.
Von Ferdinand Pledl

Festkönigin Lena Pritschet mit dem Zauberstab bei Magier Pierre Breno und die Kinder sehen ganz interessiert zu. Foto: Pledl
Festkönigin Lena Pritschet mit dem Zauberstab bei Magier Pierre Breno und die Kinder sehen ganz interessiert zu. Foto: Pledl

Kelheim. „Der Tag für Groß und Klein“ wurde am Montag auf der Kelheimer Volksfest Donau-Wiesn gefeiert, das bereits seit Donnerstag in vollem Gange ist. Zu Wochenbeginn war der Familiennachmittag und die Kinder hatten große Freude, mit Mama oder Papa oder auch mit Oma und Opa diesen Tag wunschgemäß gestalten zu können. Die ermäßigten Preise machten es möglich, zum Beispiel ausgiebig Autoskooter und Kinderkarussell zu fahren und das große Angebot an Süßigkeiten zu genießen. Der Höhepunkt des Kindernachmittags war der Auftritt von Zauberkünstler Pierre Breno im Weinzelt.

Reise durch die Welt der Magie

Schon vor dem Auftritt warteten die Buben und Mädchen ganz gespannt auf den Plätzen, was sie wohl zu sehen bekommen werden. Zauberhafte Späße brachten die Kinder zum Staunen und zum Lachen. Mit einer großen Kiste wichtiger Utensilien für die Zauberkunst im Gepäck begeisterte der Magier das Publikum. Er beeindruckte nicht nur mit unglaublichen Zaubereien, allerhand magischen Kniffen und verblüffenden Illusionen, sondern brachte den Kindern in seinem Programm zugleich auch noch das Wichtigste aus dem großen Zauberer-Einmaleins bei.

Franziska Wenisch (18) aus Kelheim-Affecking war am Montag erstmals mit vier Kolleginnen und Kollegen vom Landratsamt am Kelheimer Volksfest. „An das Wort Donau-Wiesn muss man sich erst gewöhnen“, sagt die junge Frau. Gut findet sie auch, dass es eine Schirm-Bar gibt. Foto: Pledl
Franziska Wenisch (18) aus Kelheim-Affecking war am Montag erstmals mit vier Kolleginnen und Kollegen vom Landratsamt am Kelheimer Volksfest. „An das Wort Donau-Wiesn muss man sich erst gewöhnen“, sagt die junge Frau. Gut findet sie auch, dass es eine Schirm-Bar gibt. Foto: Pledl

Ob Zauberhut, Zaubergewand und Zauberstab oder der richtige Zauberspruch – Pierre Breno wußte genau, was es braucht, damit zerschnittene Seile wieder heil wurden, magische Würfel oder bunte Bälle rätselhaft verschwanden und Regenschirme plötzlich verändert erschienen. Die Kinder und Erwachsenen erlebten eine Reise durch die wundersame Welt der Magie.

Zur Donau-Wiesn gehören auch Steckerlfische. Foto: Pledl
Zur Donau-Wiesn gehören auch Steckerlfische. Foto: Pledl

Etwa 1900 Kelheimer Seniorinnen und Senioren feierten einen unterhaltsamen Nachmittag im Festzelt am Pflegerspitz. Die Stadt Kelheim spendierte den Kelheimern ab dem Alter von 65 Jahren traditionell ein halbes Hendl und eine Maß Freibier. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Duo „Only Two“ mit bekannten Melodien aus mehreren Jahrzehnten. Es wurde geschunkelt und über Vergangenes diskutiert.

Einen Bericht über die Idee der Schirmbar lesen Sie hier

Schausteller Roland Schramm, mit seinem Autoskooter auf der Donau-Wiesn, sagte: „Ich bin heuer zum ersten Mal in Kelheim am Volksfest. Leider war das Wetter die ersten zwei Tage nicht so rosig. Aber wenn das Wetter passt, dann wird der Autoskooter auch gut angenommen. Ich bin zufrieden. Natürlich erwartet jeder noch mehr, aber man muss zufrieden sein mit dem, was man bekommt. Wir sind hier nicht auf dem Oktoberfest, sondern in Kelheim und da muss man halt Abstriche machen. Natürlich gibt es immer Möglichkeiten, ein Fest noch attraktiver zu gestalten. Es sind zwei große Fahrgeschäfte hier vertreten und vielleicht ist davon eines zuviel.“

Ein Ereignis in Kelheim war der Auftakt der Donau-Wiesn

Paul Diepold kommt seit 25 Jahren nach Kelheim und erfreut die Kinder mit seinem Karussell. „Die ersten zwei Tage waren Wetter bedingt sehr schlecht. Der Platz müsste etwas umgestaltet werden“, ist die Meinung des Inhabers von „Rainbow Star“.

Brigitte Kasprowicz (69) ist erstmals auf dem Kelheimer Volksfest. Die Frau wohnt  seit Juli in Kelheim. Es gefällt ihr „super“ in der Kreisstadt. Die 69-Jährige freut sich über die herrliche Landschaft, die sie mit ihrem dreijährigen Hund „Keks“, ein Rehpinscher, gemeinsam erkundet. Foto: Pledl
Brigitte Kasprowicz (69) ist erstmals auf dem Kelheimer Volksfest. Die Frau wohnt seit Juli in Kelheim. Es gefällt ihr „super“ in der Kreisstadt. Die 69-Jährige freut sich über die herrliche Landschaft, die sie mit ihrem dreijährigen Hund „Keks“, ein Rehpinscher, gemeinsam erkundet. Foto: Pledl

Manfred Schinkel aus Crailsheim kommt seit vier Jahren mit unterschiedlichen Angeboten zum Kelheimer Volksfest. „Bezüglich der Wetterkapriolen, die wir hier erlebt haben, sind wir mit dem Geschäft zufrieden. Leider ist der Besuch etwas schwach in Bezug auf die Größe der Kreisstadt. Wenn mehr Leute kommen würden, wäre unser Geschäft zufriedenstellender“, so der Inhaber von „Polyp“.

Fritz Schmatz (80) und seine Ehefrau Hildegard (78) wohnen in Kelheim und sind das zweite Mal bei einer Brotzeit und einer Maß Bier im Bierzelt und planen einen weiteren Besuch. Die neue Bezeichnung „Donau-Wiesn“ sei in Ordnung, da das Fest an der Donau stattfindet. Foto: Pledl
Fritz Schmatz (80) und seine Ehefrau Hildegard (78) wohnen in Kelheim und sind das zweite Mal bei einer Brotzeit und einer Maß Bier im Bierzelt und planen einen weiteren Besuch. Die neue Bezeichnung „Donau-Wiesn“ sei in Ordnung, da das Fest an der Donau stattfindet. Foto: Pledl

Manfred Gugel ist mit dem Fahrgeschäft „Space Party“ auf der Donau-Wiesn und war schon einmal vor acht Jahren hier vertreten sowie in den 70-er-Jahren mit dem „Hully Gully“. „Am Sonntag waren verhältnismäßig wenig Leute hier und der Donnerstag und Freitag war wegen des Wetters sehr schlecht. Heute am Kindernachmittag haben wir stark ermäßigte Fahrpreise.

Johann Ritter (81) besucht mit seiner Ehefrau Helga (75) das Kelheimer Volksfest und ist zum zweiten Mal heuer auf der Donau-Wiesn. Der Name „Donau-Wiesn“ gefällt ihm, weil dieser für Kelheim zutreffender sei. Foto: Pledl
Johann Ritter (81) besucht mit seiner Ehefrau Helga (75) das Kelheimer Volksfest und ist zum zweiten Mal heuer auf der Donau-Wiesn. Der Name „Donau-Wiesn“ gefällt ihm, weil dieser für Kelheim zutreffender sei. Foto: Pledl

Was ich besser machen würde, ist das Wetter, aber das können wir nicht machen“, sagt der Schausteller.

Georg Duschinger ist mit dem Kinderkarussell auf der Festwiese und freut sich über den großen Zuspruch. Die Platzverhältnisse sind für ihn passend und das wird auch vom Publikum akzeptiert. „Ich bin heuer erstmals mit dem Karussell hier und war schon einmal mit einem Losstand vertreten“, sagte er.

Heute Feuerwerk zum Ausklang

Mit einem Brillant-Höhenfeuerwerk klingt am Dienstag, 15. August, das 68. Kelheimer Volksfest aus. Der Rummel am Volksfestplatz am Pflegerspitz wartet in diesem Jahr nicht nur mit einem neuen Namen, sondern mit vielen weiteren Innovationen auf – beispielsweise einer Schirmbar und dem Angebot einer Holzkegelbahn.

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