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Region Kelheim
Montag, 16. Juli 2018 29° 3

Nominierung

Zirngibl kandidiert für den Landtag

Kelheimer Bayernpartei stellt Kandidaten-Riege für Landtags- und Bezirkstagswahl zusammen. Sie plant viele Veranstaltungen.

Die Nominierten: (v. li.) Fritz Zirngibl, Florian Geisenfelder, Anton Maller, Karl Geisenfelder, Peter Frömel und Martin Schmidmeier. Foto: Zirngibl
Die Nominierten: (v. li.) Fritz Zirngibl, Florian Geisenfelder, Anton Maller, Karl Geisenfelder, Peter Frömel und Martin Schmidmeier. Foto: Zirngibl

Bad Abbach.Fritz Zirngibl kandidiert für die Bayernpartei um das Kelheimer Direktmandat im Landtag. Das ergab die Nominierungsversammlung der Partei in Bad Abbach, wie sie in einer Presseerklärung mitteilt.

Dazu konnte Bezirksrat Anton Maller beim „Fischerwirt“ 25 Bayernparteiler begrüßen. Der Bezirksvorsitzende kritisierte in seiner Rede, in Berlin werde „der Wille des Bürgers nicht mehr beachtet, nur noch Macht und Taktik bestimmten die Politik“. Ein Eigentor habe Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt mit seinem Ja zum Glyphosat in der EU geschossen.

Nach der Begrüßung folgte die Aufstellung der Kandidaten für die Landtagswahl, die voraussichtlich am 14. Oktober stattfindet: Der Kreisvorsitzende sowie Gemeinde- und Kreisrat Fritz Zirngibl wurde einstimmig zum Direktkandidaten für den Landkreis Kelheim nominiert. Ebenfalls 100 Prozent erhielt, in einer gesonderten Versammlung, Florian Geisenfelder, Ortsvorsitzender der Bayernpartei: Der Rohrer Bäcker ist Direktkandidat für den Bezirkstag.

Geisenfelder wurde nun zusätzlich als Landtags-Listenkandidat vorgeschlagen, wie auch der Abensberger Ortsvorsitzende Peter Frömel. Als Listenkandidaten für den Bezirk wurden Gymnasiallehrer Karl Geisenfelder aus Rohr und Hauptkommissar i.R. Martin Schmidmeier aus Bad Abbach vorgeschlagen und ebenfalls ohne Gegenstimmen gewählt.

Die Nominierten: (v. li.) Fritz Zirngibl, Florian Geisenfelder, Anton Maller, Karl Geisenfelder, Peter Frömel und Martin Schmidmeier. Foto: Zirngibl
Die Nominierten: (v. li.) Fritz Zirngibl, Florian Geisenfelder, Anton Maller, Karl Geisenfelder, Peter Frömel und Martin Schmidmeier. Foto: Zirngibl

Fritz Zirngibl dankte im Namen aller Nominierten und stellte einige wichtige Ziele seiner Kandidatur vor: „Bayern muss sich seiner Stärke wieder bewusst werden und diese auch gegenüber Berlin und Brüssel mutiger vertreten“, so der Landtagskandidat. Er kritisierte eine „ständig wachsende Bürokratie“ für Erwerbstätige – „so werden Existenzen vernichtet.“

Auch die kleinen Krankenhäuser „werden durch die Berliner Politik benachteiligt“, so der Kreisvorsitzende und Kreisrat. Die Defizite der Häuser brächten Kommunen an ihre finanziellen Grenzen. Die Bürger als Steuerzahler hätten ein Recht auf angemessene Finanzierung für „unsere Kreiskliniken“ und das benötigte Pflegepersonal.

Zirngibl monierte auch die derzeitige Asylpolitik. Es sei „absolut inakzeptabel, dass Hunderttausende ohne Ausweispapiere in unser Land kommen konnten“. Selbst bei Ablehnung des Asylantrages könne wegen fehlender Ausweise nicht abgeschoben werden. Er forderte mehr Personal für das „BaMF“, die Verwaltungsgerichte und die Polizei.

Für den Wahlkampf kündigte Zirngibl „zahlreiche Veranstaltungen im Landkreis Kelheim“ an.

Die Kandidaten

  • Landtag:

    Direktkandidat für den Landkreis Kelheim: Kreisvorsitzender Fritz Zirngibl, Teugn;
    Listen-Kandidaten: Florian Geisenfelder, Rohr, Peter Frömel, Abensberg

  • Bezirkstag:

    Direktkandidat: Florian Geisenfelder, Rohr;
    Listenkandidaten : Karl Geisenfelder, Rohr, und Martin Schmidmeier, Bad Abbach

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