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Wildenberg/Pürkwang

Zum 100-Jährigen des KRV gab es über 90 Ehrungen

Beim Ehrenabend im Gasthaus „Pürkwanger Hof“ des Krieger- und Reservistenvereins Wildenberg-Pürkwang e.V. (KRV) wurden über 90 Ehrungen ausgesprochen.
von Roswitha Priller

Für über 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Anton Mies (Mitte) ) von den Vorsitzenden Erich Köck (rechts) und Johann Hermann (links) geehrt.  Foto: Roswitha Priller
Für über 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Anton Mies (Mitte) ) von den Vorsitzenden Erich Köck (rechts) und Johann Hermann (links) geehrt. Foto: Roswitha Priller

Wildenberg.Die geehrten Mitglieder erhielten eine vom KRV selbst gestaltete Urkunde mit Ehrennadeln.

Mit 70 Jahre Zugehörigkeit wurden die beiden letzten Kriegsteilnehmer des KRV, Jakob Kollmannsberger aus Margerethenthann und Anton Mies aus Schweinbach, geehrt. Sie traten 1948 beziehungsweise 1949 nach ihrer Kriegsheimkehr dem Verein bei. Kollmannsberger konnte ebenso wie auch Hans Hofschuster und Andreas Schalk, die beide über 60 Jahre beim KRV sind, aus gesundheitlichen Gründen am Ehrenabend nicht anwesend sein. Anton Mies bekam von den Anwesenden bei seiner Ehrung begeistert „Standing Ovations“.

Vereinsvorsitzender Erich Köck und sein Stellvertreter Johann Hermann hatten zuvor die Gäste im voll besetzten Saal begrüßt. Unter ihnen waren auch die Ehrenmitglieder Siegfried Haltmaier und Jakob Högl, sowie Josef Marxt, der Kreiskriegervorsitzende des Altlandkreis Rottenburg.

Bürgermeisterin Marion Schwenzl betonte in ihrem Grußwort, wie besonders das 100-jährige Jubiläum für den Verein sei. Sie überreichte eine Urkunde sowie einen Geldbetrag an die Vorsitzenden.

Marxt führte aus, dass es neben dem Gedenken an die gefallenen und vermissten Soldaten eine große Aufgabe des KRV sei, den Geist des Friedens und der Friedensbereitschaft an die Jugend weiterzugeben.

Lilo Straßer bereicherte den Abend mit einem sehr gelungenen Rückblick über die Vereinsgeschichte in Reimform. Köck betonte, dass der KRV 1947 der erste seiner Art im damaligen Landkreis Rottenburg war. Die Bedeutung des Vereins wurde 1958 mit der Erhebung der Kapelle zur Kreiskriegerkapelle unterstrichen. „In den 50er/60er-Jahren waren wir der größte und aktivste Verein der Gemeinde“, betonte Köck. Der Abend wurde musikalisch von Konstantin, Julia und Marius Priller umrahmt. (xrp)

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