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Programm

Alles rund um den Apfel für die Kinder

Naturpädagogin Michaela Schlosser nahm die Kinder aus Mallmersdorf und Umgebung mit auf eine obstlastige Info-Reise. Zum Probieren gab es was dazu.

Auf einer Weltkarte erklärte Michaela Schlosser, wo es überall Äpfel gibt. Foto: Einsle

Mallmersdorf.Viel Wissenswertes gab es beim Ferienprogramm „Rund um den Apfel“ mit Naturpädagogin Michaela Schlosser zu erfahren. Nachdem sich die Kinder mit einem Eis beim Feuerwehrhaus Mallmersdorf gestärkt hatten, ging es zum Bauernhof der Familie Müller. Dort im Garten unter einem großen Apfelbaum waren verschiedene Stationen aufgebaut.

Zuerst zeigte Schlosser Bilder der verschiedenen Stadien der Äpfel von der Blüte bis zur fertigen Frucht. Auf die Frage, wie nun neue Apfelbäume entstehen, schallte es von den Kindern „durch die Kerne“ und einige wussten auch, dass Sonne, Erde und Wasser dazu benötigt werden. Dass es über 20 000 Sorten an Äpfeln gibt, erstaunte nicht nur die Kinder. „Das ist eine ganze Menge“, stellten sie fest.

Anhand einer Weltkarte zeigte die Naturpädagogin den Kindern, wo überall auf der Welt Äpfel wachsen. Die meisten kommen aus dem großen China zu uns. Aus einem Stoffbeutel zog Schlosser die verwandten Früchte, Birne, Pflaumen, Mirabellen, Schlehe, Brombeeren, Quitte, Himbeeren und die fast schon in Vergessenheit geratene Mispel. Nicht verwandt – obwohl sie ähnlich heißt – ist die Apfelsine. Sie gehört zu den Zitrusfrüchten.

Die nächste Frage drehte sich um die Würmer im Apfel. Eigentlich ist es ja kein richtiger Wurm, sondern eher eine Raupe, die sich zum „Apfelwickler“ entwickelt – einem Nachtfalter. Die Raupen der unscheinbaren Falter fressen sich spiralförmig von außen nach innen durch das Fruchtfleisch und verunreinigen die Fraßgänge und das Kerngehäuse zusätzlich mit unappetitlichen Kothäufchen. „Aber“, so erklärte Schlosser, „wenn man den Apfel ausschneidet, kann man ihn durchaus essen“.

Puzzle und Memory

Nach so viel Wissen war Zeit zum Spielen. Zwei Puzzles gab es zu fertigen – einmal die Blüte und einmal zwei Äpfel – die Kinder wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Klarer Sieger waren Luca, Florian, Annika, Kira und Franziska mit ein wenig Hilfe von Evi Bergermeier. Auch beim anschließenden Memory „rund um das Streuobst“ hatte diese Gruppe die Nase vorn.

Nun war es Zeit für eine süße Stärkung. Aus gefrorenen Apfelstückchen, Sahne und Zucker bereitete Schlosser in der Küchenmaschine Eis zu. Im Anschluss durften die Kinder mit einer Apfelschälmaschine ihre Äpfel schälen und durch eine Obstpresse den Saft rauspressen. Daraus wurde zum einen frisch gepresster Apfelsaft zum anderen mit Gelierzucker und der Küchenmaschine leckeres Gelee. Jedes Kind durfte ein kleines Glas mitnehmen.

Fledermaus und Motten

Nach so viel Arbeit wurde es wieder Zeit zum Spielen – neben dem Apfelwickler ist nachts noch ein anderes Tier unterwegs: die Fledermaus und die frisst Motten. Also bildeten alle Kinder einen großen Kreis, ein Kind war Fledermaus, zwei Kinder die davon fliegenden Motten. Alle drei bekamen Augenbinden. Nun musste die Fledermaus laut „wo!“ rufen und die Motten „hier!“ Auf den Ruf hin fing nun die Fledermaus die Motten ein. Das zweite Spiel war das „Apfelschnappen“ – da es leider nicht so warm war verzichtete Schlosser auf das Wasser in den Wannen. 24 Äpfel in fünf Minuten war der Rekord der Gruppe 1. Nach diesem Spiel waren auch die Grillwürstel des Grillmeisters Georg Bergermeier fertig und alle Kinder konnten sich ordentlich stärken, bevor es wieder nach Hause ging.

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