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Noch keine Asia-Käfer in Fallen entdeckt

Bislang sind keine Holzschädlinge im Gebiet des Kelheimer Hafens angelockt worden. Bald sind Baumkletterer unterwegs.

In Laubbäume gehängt, soll der Duft der Fallen Käferweibchen anlocken.
In Laubbäume gehängt, soll der Duft der Fallen Käferweibchen anlocken. Foto: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

Kelheim. Dieser Fehlversuch dürfte alle Garten- und Waldbesitzer im Raum Kelheim und Saal freuen: Bei der ersten Kontrolle von 27 Duftstoff-Fallen im Gebiet des Kelheimer Hafens fand sich in einer ein „Asiatischer Laubholz-Bockkäfer“. Das sagte Ambros Köppl von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) auf Anfrage unserer Zeitung.

Im April wurde, wie berichtet, der aus China importierte Laubholz-Schädling im Hafengebiet festgestellt. Nach einer umfangreichen Fäll-Aktion im Umkreis und Einrichtung einer Quarantänezone hat das LfL unter anderem auch Pheromonfallen aufgehängt; der Duftstoff würde Käferweibchen anlocken. Die Fallen dienen nicht zur Bekämpfung; sie sollen lediglich aufzeigen, ob noch weitere ALB-Käfer im Umkreis des Befallsgebiets herumschwirren. Das war in den vergangenen Wochen offenkundig nicht der Fall.

Weitere Fallen 29 wurden vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten Abensberg aufgehängt, im Bereich der Kelheimwinzer Hänge sowie auf beiden Donauseiten in der Nähe des Hafens. Diese sollen nächste Woche überprüft werden. Alle vier bis sechs Wochen muss an den Fallen der Lock-Duftstoff ausgetauscht werden; dabei werden sie dann auch gleich kontrolliert.

Ab etwa Mitte September nehmen laut Ambros Köppl dann voraussichtlich auch Baumkletterer ihre Arbeit auf. Sie kontrollieren den Kronenbereich von Laubbäumen im 500-Meter-Umkreis um den ALB-Fundort.(hu)

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