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Advent

Auf das Weihnachtsfest eingestimmt

Auf dem Rohrer Christkindlmarkt wurden große und kleine Wünsche erfüllt. Der Punsch von Altabt Gregor war heiß begehrt.
Von Edith Vetter

  • Das Christkind Simone Ostermayr kam dieses Jahr mit der „Rentierkutsche“ zum Markt. Fotos: Vetter
  • Die Märchenhütte war Besuchermagnet für die Kleinsten.

Rohr. Rohr. Wenn warmes Licht aus den Fenstern der Häuser dringt, sich Abendstimmung über den Markt breitet und die gesamte Atmosphäre den Alltag vergessen lässt, dann hat der Advent in Rohr Einzug gehalten.

Vor der einzigartigen Kulisse der Asamkirche spielte sich auch in diesem Jahr wieder ein ganz besonderes Wintermärchen ab. Ausgefallen und stimmungsvoll lockte die romantische Budenstadt mit ihrer Vielfalt beim Rohrer Christkindlmarkt, und ein reichhaltiges Bühnenprogramm erfreute am Wochenende Alt und Jung.

Der Rohrer Nachwuchs gab am Samstagnachmittag den Startschuss für den Christkindlmarkt mit vielfältigen Kinderattraktionen. Das Christkind, dargestellt von Simone Ostermayr, unterstützt durch die Singgruppe des Kindergartens, eröffnete mit seinen Engeln den Markt und wünschte den Besuchern aus nah und fern einen besinnlichen Advent.

Stimmungsvolle Musik, feine Leckereien und viele Aktionen für Kinder sowie prominenter Besuch machten den Markt zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie. Überzeugend war auch das Bühnenprogramm. Für den guten Ton sorgten Musikgruppen und Chöre aus der Region. Eine lebendige Weihnachtskrippe vor der Kirche mit Esel und Schafen zog die jüngsten Besucher unweigerlich in ihren Bann, genauso wie die Märchenhütte, wo der langjährige Jugendleser Andreas Westermeier und Märchen-Onkel Herbert Pischulti den Lesereigen mit Weihnachtsgeschichten eröffneten.

In seiner Vorlesestunde las Andreas die Geschichte vor vom kleinen Stern, der einmal groß werden und am hellsten leuchten wollte. Seit 22 Jahren bestehe die Märchenhütte und man könne aus einem Fundus von über 200 Weihnachtsgeschichten schöpfen. „Die Geschichten haben die Kinder teilweise mitgebracht oder sogar selber geschrieben“, erklärte Pischulti.

Die Kinderherzen schlugen höher beim Eisenbahnkarussell, das stetig seine Runden drehte, oder in der Kinder-Weihnachtsbäckerei, wo sie die leckeren Weihnachtsnaschereien selber verzieren – und gleich aufessen konnten.

Der Höhepunkt des diesjährigen Marktes war der Auftritt des Europameisters im Eisskulpturen-Schnitzen, Christian Staber aus Nußdorf. Mit der elektrischen Kettensäge zauberte er in Windeseile aus einem riesigen Eisblock funkelnde Eiskunstwerke. Wie immer hatten die Freunde des Partnerschaftsvereins eine Prise italienische Lebensfreude aus der Partnerstadt mitgebracht. Korbflechter und Kunsthandwerker boten ihre Waren feil, ebenso Schmuck- und Strickwaren.

Viele Besucher machten Halt beim Kloster-Punschstand, wo Altabt Gregor persönlich mit ausschenkte. Er würde den besten Punsch weit und breit kredenzen, hörte man allgemein. Der Markt sei überschaubar, gut sortiert, gemütlich und man treffe viele Bekannte, betonte Hans Binder, ehemaliger stellvertretender Schulleiter des Nepomuk-Gymnasiums, der zu den treuesten Marktbesuchern gehört.

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