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Mainburg

CSU-Neujahrsempfang mit Manfred Weber

Der niederbayerische Europaabgeordnete und EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber hatte am Sonntagabend ein politisches Heimspiel, als er bei der CSU in Mainburg den Parteifreunden die Festansprache bei deren Neujahrsempfang hielt.

Zu Beginn des CSU-Neujahrsempfangs durfte sich EVP-Fraktionsvorsitzender Manfred Weber in das Goldene Buch der Stadt Mainburg eintragen, flankiert u.a. von Bürgermeister Josef Reiser (2.v.r. sitzend) und seinen Stellvertretern Hannelore Langwieser (2.v.l.sitzend) und Matthias Bendl (r.,  sitzend). Foto: Josef Schachtner
Zu Beginn des CSU-Neujahrsempfangs durfte sich EVP-Fraktionsvorsitzender Manfred Weber in das Goldene Buch der Stadt Mainburg eintragen, flankiert u.a. von Bürgermeister Josef Reiser (2.v.r. sitzend) und seinen Stellvertretern Hannelore Langwieser (2.v.l.sitzend) und Matthias Bendl (r., sitzend). Foto: Josef Schachtner

Mainburg.Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, flankiert unter anderem von Bürgermeister Josef Reiser (2. v. r., sitzend) und seinen Stellvertretern Hannelore Langwieser (2. v. l., sitzend) und Matthias Bendl (r., sitzend), und den Begrüßungsworten durch die Ortsvorsitzenden Michael Hätscher und Markus Off stellten Bürgermeisterkandidatin Hannelore Langwieser und Landrat Martin Neumeyer (2. v. l., stehend) ihre kommunalpolitischen Schwerpunkte vor, ehe der Festredner um Unterstützung für seine Parteifreunde warb, berichtet Josef Schachtner, Leiter des Niederbayernbüros. „Im vergangenen Jahr war ich im Wahlkampf europaweit unterwegs, hatte nur einen Termin im Landkreis Kelheim. In diesem Jahr möchte ich mich für euren Einsatz revanchieren“, sagte Weber.

In seiner Rede spannte Weber einen breiten Bogen und warb angesichts der aktuellen Iran-Krise um ein geschlossenes Auftreten der Europäischen Union. „Die EU muss an der Seite der USA das terroristische Mullah-Regime im Iran in seine Grenzen weisen. Die EU muss dabei zur globalen Friedensmacht werden und auch einen aktiven Beitrag zur Krisenbewältigung leisten.“ Eine Lanze brach Weber für die Landwirtschaft. Dabei gehe es nicht mehr nur um Bürokratie, Düngeverordnung und Tierschutz, sondern um die gesellschaftliche Anerkennung des Berufstandes. „Landwirte sind nicht der Mülleimer der Gesellschaft, sondern sie produzieren gute und erstklassige Lebensmittel.“

Er wolle auch dem Klimawandel nicht mit einer Verbotspolitik entgegentreten, sondern setze auf technische Antworten. „Die einen wollen den Urlaubsflug nach Mallorca verbieten, ich möchte, dass Airbus ein CO2-neutrales Flugzeug entwickelt.“ Der Klimawandel solle auch als Chance empfunden werden. Dies gelte auch für den Freihandel. „Wir brauchen mit unseren Waren und Dienstleistungen keine Angst vor Wettbewerb haben, wenn Grenzen fallen und Märkte sich öffnen,“ sagte Weber und verwies darauf, dass gerade eine Exportregion wie Niederbayern von über 55 Prozent Exportquote enorm profitiert.

Weber versprühte aber auch Optimismus. Die Herausforderungen seien enorm, „aber wer sollte es schaffen, wenn nicht wir?“ Gerade 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und angesichts der Aufbauleistung der Nachkriegsgeneration sei er guter Dinge, dass die anstehenden Aufgaben gelöst werden können.

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