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Freitag, 27. April 2018 21° 2

Kreativ

Diese Werke ziehen Blicke auf sich

Angehende Künstler des Gabelsberger Gymnasiums stellen ihre Abschlussarbeiten in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vor

Lehrerin Kristin Barufke (2. v.li.) und das P-Seminar Kunst präsentieren die Arbeiten der Schüler. Foto: Goossens

Mainburg. Eine banale Glühbirne wurde mit einem Schattenspiel zu einem Kunstobjekt. Heilpflanzen und Augen wurden mit dem Stift seziert, gezeichnete Kathedralen konnte man mit einer Fotografie vergleichen, Wasser wurde in ungewöhnlichen Zeichnungen dokumentiert. Die Rede ist von den Kunstwerken der Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Kunst am Gabelsberger Gymnasium, die nun im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Seit der Q 11 hatten sich die Schüler des P-Seminars Kunst intensiv mit den verschiedensten Kunstrichtungen auseinander gesetzt und präsentierten nun in einer Ausstellung ihre Abschlussarbeiten. Zugleich sollten dies Entwürfe sein, mit denen sie sich an einer Kunsthochschule bewerben können.

Schülerin Victoria Puls begrüßte die Gäste, zahlreiche Kunstlehrer und stellvertretenden Schulleiter Franz Baumer. Victoria Puls erläuterte, dass sie alle „voller Feuer für die Kunst“ sind und ihr Motto „Unter Druck entstehen Juwelen“ unterstrichen dies. Kunst bedeutet für die jungen Künstler kreativ tätig sein, sich austoben und dabei eine Eintrittskarte für die Universität zu schaffen. Der Vernissage gingen intensive Workshops mit Künstlern voraus und bestand aus einem Jahr harter Arbeit. Ein großer Dank ging an die Unterstützung von Lehrerin Barufke, die die Entdeckungsreise für die Kunst begleitet und unterstützt und den Schülern alles Notwendige ermöglicht hatte. Kunstlehrerin Kristin Barufke versicherte den Schülern, dass sie stolz sein können, über die Werke, die nun präsentiert wurden und verschiedene Schaffungszeiten der Künstler und Werke in Skizzenbüchern präsentieren.

Begeistert war auch stellvertretender Schulleiter Franz Baumer über das Schaffen der Schüler. Er war beeindruckt, vor allem auch über das große Engagement für das P-Seminar, das nur einen kleinen Teil im Notenspiegel darstellt.

Jeder Schüler hatte ein Thema für sich ausgewählt, das dann auf Papier gebracht oder mit andere Materialien umgesetzt.

Miriam Dietl befasste sich mit Pfeffer in allen Formen, Sandra Teichmann mit Blatt, Nicole Meisner mit Identität, Viktoria Puls mit Heilpflanzen, Tim Krafft mit Metamorphose, Leander Wagensonner mit Augen, Celina Smidelius mit Wasser, David Holzmair mit Architektur, Nadine Gabelsberger mit Bambus, Melanie Eggert mit Engel, Lara Meiburg mit Hunde und Isabella Löffler mit Schatten.

Die einzelnen Schritte ihres Seminares und Momentaufnahmen wurden auf Stellwänden im Eingangsbereich dar gestellt: Ein Kunstwerk nur aus Holz und Fäden forderte zum Nachdenken auf und Engel und Blätter wurden von einer sehr ungewöhnlichen Seite gezeigt. Über die Identität wurde mit Farben und Stiften sinniert, eine ungewöhnliche Brillenform aus Holz kreiert und eine äußerst kreative Zigarettenschachtel zog die Blicke der Gäste auf sich. Beeindruckend auch die Fadengestaltung quer durch den Ausstellungsraum, der Blicke auf sich zog.

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