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Kirchdorf als Zentrum für Sonnenenergie

Räte bringen eine weitere Photovoltaikanlage auf den Weg. Neinstimmen gab es nicht. Thema der Sitzung war auch der Dorfplatz
von Wolfgang Abeltshauser

Bei der Autobahn stehen Module. Jetzt sollen auch beim Ortsteil Allhofen welche aufgestellt werden.
Bei der Autobahn stehen Module. Jetzt sollen auch beim Ortsteil Allhofen welche aufgestellt werden. Foto: eab

Kirchdorf.Die Sonne soll im Kirchdorfer Gemeindegebiet noch mehr als bisher schon für Strom sorgen. Die Gemeinderäte sorgten dafür, dass beim Ortsteil Allhofen Photovoltaikflächen entstehen können. Entlang der Autobahn sind ja schon einige zu finden. Sie segneten die Satzung für den Bebauungsplan für das private Projekt ab.

Bedenken gab es im Gremium keine. Auch Kirchdorfer Privatpersonen gaben im Aufstellungsverfahren für den Plan keine Stellungnahme ab. Kritik kam allerdings aus dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Immerhin handle es sich bei den ins Auge gefassten 3,5 Hektar um eine ursprünglich landwirtschaftliche Fläche. Derzeit sei es eine Grünlandfläche, die dann verloren ginge.

In der beschlossenen Antwort verweisen die Kirchdorfer Räte darauf, dass das Areal eben derzeit keine Ackerfläche mehr ist. Nahrungsmittel werden dort keine mehr produziert. Im Flächennutzungsplan war es bisher als Sondergebiet Kiesabbau ausgewiesen, ein Teil davon ist schon renaturiert. Auf 2,1 Hektar der Fläche sollen Module zur Stromgewinnung entstehen. Auch jetzt ist wieder ein Sondergebiet ausgewiesen – eines für Photovoltaik. Wenn die endgültige Genehmigung des Landratsamtes vorliegt, gilt diese für 25 Jahre. Danach ist eine Erneute notwendig – oder das Areal muss rückgebaut werden.

Bürgermeister Alfred Schiller legte die finanziellen Details für den kommenden Dorfplatz und die weiteren Arbeiten im Rahmen der Dorferneuerung auf den Ratstisch. Wobei der Dorfplatz den Schwerpunkt dabei ausmacht. Bei ihm stehen von der Förderstelle bewilligte Kosten in Höhe von rund 270 000 Euro im Raum. Was eine Förderung von gut 180 000 Euro bedeuten würde. Beim Friedhofsvorplatz und dem Friedhofsweg sind es zusammengenommen knapp 85 000 Euro (57 000 Euro Förderung).

Weiter nicht entschieden ist, ob die Dorfgemeinschaft einen Backofen erhalten soll. Die Räte wollen es in einer der kommenden Sitzungen entscheiden. Möglichen Kosten in Höhe von knapp 45 000 Euro steht eine in Aussicht gestellte Förderung von knapp 30 000 Euro gegenüber. Nicht gefördert werden über die Dorferneuerung laut Schiller die notwendige Stützmauer und Arbeiten beim Spielplatz. Der Bürgermeister will alternative Zuschuss-Möglichkeiten prüfen.

Baudetails für den kommenden Dorfplatz standen ebenso auf der Tagesordnung der Politiker. So ging es in der Sitzung um den notwendigen Planungsauftrag für das Buswartehäuschen. Konkret geht es dabei um den Metallbau und die Bepflanzung. Die Arbeiten gingen an das Planungsbüro Neidl.

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