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Schwimmen

Freibad schließt künftig samstags eher

Abensberger Werkausschuss folgt dem Vorschlag der Stadtwerke. Zu wenig Resonanz gibt es für die Zeit zwischen 20 und 21 Uhr.
Von Wolfgang Abeltshauser

Das Abensberger Freibad. Foto: Satzl
Das Abensberger Freibad. Foto: Satzl

Abensberg.Die Schwimmfanatiker müssen sich einschränken. Denn der städtische Werkausschuss hat jetzt beschlossen, an Samstagen und 20 Uhr zu schließen – und nicht mehr um 21 Uhr. Allerdings ist die Resonanz laut Bürgermeister Dr. Uwe Brandl (CSU) und Stadtwerkechef Hans Schmid zu dieser Zeit ohnehin sehr gering.

2008 wurde von 20 auf 21 Uhr verlängert. Der Vorschlag sei damals von Stadtrat Dr. Heinz Kroiss (FDP) gekommen. Und seinerzeit gab es auch Nachfrage dafür. Mittlerweile sei aber oftmals nur das Aufsichtspersonal anwesend.

Außerdem sei es nicht einfach, genügend fachkundiges Aufsichtspersonal zu finden. Man habe sogar versucht, gemeinsam mit weiteren Kommunen hier eine Kooperation hinzubekommen. Das sei aber nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Und auch das jährliche Defizit sei zu bedenken. Das rund 200 000 Euro pro Jahr ausmache. So könnte die Situation entschärft und gespart werden.

Schmid betonte, dass Kroiss seinerzeit ebenso vorgeschlagen habe, eine Stunde früher zu öffnen. Dies soll nicht geändert werden. Denn hier gebe eine zahlenmäßig stabile Kundschaft. Michaela Mader-Hampp (SPD) berichtete in einer Wortmeldung, sie habe davon gehört, dass oftmals multiresistente Keime in Kläranlagen zu finden seien. Und es deshalb spezielle Filtersysteme brauche. Schmid erwiderte, dass die Anlage nach allen vom Gesetzgeber als notwendig erachteten Parametern untersucht werde. Gertraud Schretzlmeier befand, dass ja Auswirkungen zu spüren sein müssten, gebe es hier ein Problem. Schmid und Brandl sagten trotzdem zu, sich kundig zu machen.

Auch die Mitglieder des Bauausschusses tagten wie berichtet. Dabei ging es unter anderem um den Wunsch eines kommenden Betreibers eine Photovoltaikanlage im Bereich Arnhofen. Der will zehn Jahre Zeit bekommen, bis seine Anlage ans Netz gegangen ist. Hier spielten die Abensberger Politiker nicht mit. Denn andere würden so blockiert. Darauf verwies Simon Steber (Junge Liste). Bekanntlich hat sich die Stadt Obergrenzen, was genehmigte Photovoltaikflächen betrifft, gegeben. Man einigte sich schließlich darauf, dem Investor drei Jahre Zeit zu geben. Das hatte Fritz Zeilbeck (CSU) vorgeschlagen.

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