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Gesundheit

Das Kneippen kommt neu in Tritt

Gäste und Vereinsmitglieder testen die sanierte Anlage in Abensberg. Gerda Pfaffeneder erklärte, was geht – und was nicht.
Von Heike Heindl

Oben: Elvira Kraus (vorne) ist begeisterte Kneipp-Anwenderin. Gerda Pfaffeneder (dahinter) erklärte den Besuchern, wie’s geht. Unten: Den jungen Gästen gefiel vor allem der Fuß-Parcours.
Oben: Elvira Kraus (vorne) ist begeisterte Kneipp-Anwenderin. Gerda Pfaffeneder (dahinter) erklärte den Besuchern, wie’s geht. Unten: Den jungen Gästen gefiel vor allem der Fuß-Parcours. Fotos: Heike Heindl

Abensberg. Nach den kalten Regentagen hatte Pfarrer Sebastian Kneipp wohl ein Auge auf den Kneipp Verein geworfen und ließ pünktlich zur Eröffnung der Kneipp-Anlage am Freitagnachmittag die Sonne strahlen. Die sanierte Anlage lud geradezu zum Verweilen ein – zumal die Vereinsmitglieder ein köstliches Buffet für die Gäste vorbereitet hatten.

Hier gab es leckerste Rhabarber- und Erdbeerkuchen, verziert mit ebenso schönen wie essbaren Blüten, zum Beispiel vom Storchschnabel; dazu selbst hergestellte Kräuterlimonade ohne Zucker! Die kam bei Kindern ebenso gut an wie bei Erwachsenen.

Gerda Pfaffeneder, Vorsitzende des Kneipp-Vereins, begrüßte Gäste und Mitglieder. Sie freue sich, dass das sanierte Wassertretbecken die Freunde des Kneippens geradezu einlade. Die Anlage werde im Allgemeinen sehr gelobt, jedoch leider zu wenig genutzt, bedauerte sie. Dabei machten die Ruhe, das frische Grün und das Vogelgezwitscher den Ort zu einem Kraftplatz. Der Verein hoffe auf einen pfleglichen Umgang mit der Anlage.

Kinder sind laut Pfaffeneder jederzeit willkommen. Gerade bei den Kleinsten mahnte sie aber zu Vorsicht mit dem kalten Wasser: Hier werde vieles falsch gemacht. Fußtreten sei einfach noch nichts für Kleinkinder, und das Becken kein Säuglingsbad.

Großen Dank richtete sie an ihren Mann, Peter Pfaffeneder, der fleißig geholfen hatte, den Tag vorzubereiten – „ohne großes Gezeter“. Vize-Vorsitzender Max Guttenberger kommentierte schmunzelnd: „Peter hatte keine große Chance, hier hilft kein Zetern!“

Von Pfarrer Kneipp stammt die Aussage, „die Natur ist die beste Apotheke“. Genau so gibt es die Kneipp-Gesundheitstrainerin Pfaffeneder weiter. Sie wusste an diesem Nachmittag viel Interessantes und Wissenswertes zu berichten und erklärte die genaue Anwendung des Wassertretbeckens sowie die Benutzung des Armbeckens. Mit einem kurzen Tauchen der Arme in kaltes Wasser könne man schnell neue Kraft tanken. Der Kreislauf werde angeregt; das sei auch bei Kindern sehr effektiv. Wichtig sei das langsame Herangehen mit Pausen und das genaue Hineinfühlen in den Körper.

Die Kinder freuten sich über den Fuß-Parcours. Materialien wie Wasser, Steine, Moos oder Tannenzapfen fühlen sich ja auch höchst unterschiedlich an! Angie Obermeier lud zu einer Stretching-Übung ein: eine bewährte Methode, den Körper zu dehnen und zu Wohlbefinden zu gelangen. Neu dazu war das Faszien-Training. Viele Damen genossen die Übungseinheit unter fachgerechter Leitung. Im Anschluss ging es mit Gerda Pfaffeneder zu einer kleinen, sehr informativen Kräuterwanderung. In Kürze stellt der Verein zudem eine Internetseite mit interessanten Informationen online.

Für die Noma-Hilfe wurde an diesem Nachmittag ein Betrag von 150 Euro gespendet.

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