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Delegation räumte mit Zweifeln auf

Auch die Sonne strahlte: Überaus herzlich wurden die Abensberger in Lonigo aufgenommen. Partnerschaft soll ausgebaut werden.
Von Peter Hübl

Bei der Verabschiedung im Rathaus (von links) Luciano Bergamasco, Übersetzerin Christina, Simon Steber, Dr. Bernhard Resch, Luca Restello, Francesca Dovigo und Peter Hübl.
Bei der Verabschiedung im Rathaus (von links) Luciano Bergamasco, Übersetzerin Christina, Simon Steber, Dr. Bernhard Resch, Luca Restello, Francesca Dovigo und Peter Hübl. Foto: Hübl

Abensberg. In der Partnerstadt Lonigo fand wieder die traditionelle Fiera statt. Bei einer der größten landwirtschaftlichen Ausstellungen Oberitaliens präsentierten über 400 Aussteller von Freitag bis Montag eine breite Palette von den Dingen des häuslichen Bedarfs bis hin zu HighTech-Maschinen für den Weinanbau. Dicht umlagert waren auch die Verkaufsstände mit Spezialitäten der Region wie Käse, Wurst, Wein und Grappa sowie frischer Spargel. Zahlreiche Sonderausstellungen rundeten das Angebot ab.

Ausstellung zum 531. Mal

Schon zum 531. Mal fand die Fiera in Lonigo statt, die ihren Ursprung in einem Pferdemarkt im Jahre 1486 hat. Viele Jahrhunderte hatte das Pferd in der Landwirtschaft eine außergewöhnliche Bedeutung, Lonigo war eine Hochburg der Pferdezucht für ganz Italien. Seit über 30 Jahren ist nun die große Landwirtschaftsausstellung dazugekommen, die in den vier Tagen Zehntausende von Besuchern aus ganz Oberitalien verzeichnen kann.

Bei der Eröffnung der Fiera war eine große Delegation aus Abensberg anwesend, angeführt von 2. Bürgermeister Dr. Bernhard Resch, Partnerschaftsbeauftragten Peter Hübl, den Stadträten Manfred Rauscher und Simon Steber sowie den Gillamoos-Dirndlköniginnen Julia Kiermeier und Daniela Büchl, der Spargelkönigin Corinna Limmer und den „Stopslern“, die den Bierausschank übernahmen. Mit dabei auch Luciano und Agnes Bergamasco, die aus ihrem Wohnort Castellavazzo angereist waren. Die Aventinus Buam kamen mit einer großen Abordnung zu „ihrem Vergnügen“.

In diesem Jahr gab es eine Änderung, im Park beim Rathaus Villa Mugna war ein „Biergarten“ eingerichtet, im Zelt schenkten auch andere regionale Anbieter diverse Biere aus. Die Eröffnung war bereits am Freitagabend, nach schleppendem Beginn war das große Zelt bis um 5 Uhr in der Früh gesteckt voll.

Hymnen und Flaggen

Angeführt von der Stadtkapelle Lonigo zog man am Samstag bei herrlichem Frühlingswetter hinaus ins Messegelände. Nach dem Abspielen der Hymnen und dem Hissen der Flaggen ging es ins neue Festzelt. Die Reihe der Ansprachen eröffnete Sindaco Luca Restello, der sich über den zahlreichen Besuch sowie über den abzusehenden Erfolg der Fiera freute.

Nachdem das Verhältnis der Partnerstädte seit dem letzten Bürgerfest etwas abgekühlt schien, betonten Partnerschaftsreferent Peter Hübl und Bürgermeister Dr. Bernhard Resch bei ihren Ansprachen, dass man weiterhin zur Partnerschaft stehe und diese ausbauen wolle. Zudem müsse man alles tun, um den kommenden Generationen ein Europa in Frieden zu übergeben.

Im Mittelpunkt der folgenden Ansprachen von Repräsentanten der Regionalregierung von Venetien und der Provinz Vicenza sowie der EU-Abgeordneten standen neben den wirtschaftlichen und politischen Themen vor allem die ökologischen Probleme der Landwirtschaft. Das anschließende Festbankett war bei einer sehr gelösten Atmosphäre eine deutliche Auszeichnung für die Abensberger Delegation, saß man doch zusammen mit Bürgermeister Restello und seiner Stellvertreterin Francesca Dovigo in der Mitte der Festtafel.

Miteinander betont

Bei der Verabschiedung im Rathaus betonten beide Seiten das gute Miteinander. Auf die Einladung zum Bürgerfest sowie zum Gillamoos und die Zusage eines attraktiven Standplatzes für ein italienisches Verkaufsangebot antwortete Bürgermeister Restello lachend, dass er nur zum Feiern kommen wolle. Essen und Trinken, das gute Abensberger Bier und die verschiedenen Schmankerln würden vollkommen reichen.

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