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Abbruch

Bagger beißt sich durch alte Mauern

Schweres Gerät rückt den Nebengebäuden des Abensberger Rathauses zu Leibe. In vier Wochen sollen sie verschwunden sein.
Von Wolfgang Abeltshauser

  • Die Arbeiten machen sichtbar Fortschritte. Fotos: Abeltshauser
  • Metall und Holz wird vor Ort aussortiert.
  • Die Zeit des alten Abensberger Rathauses ist abgelaufen.Dr. Uwe Brandl und Norbert Raith sind sichtbar zuversichtlich.

Abensberg.Staub weht über die Dollingerstraße. Es kracht und scheppert so, dass es auch auf dem Stadtplatz noch zu hören ist. Es geht den alten Mauern an den Kragen, die vor wenigen Wochen noch wichtige Abteilungen des Rathauses beherbergt haben. Der Abrissbagger ist aufgefahren, um die Nebengebäude des Rathauses dem Erdboden gleichzumachen. Das Projekt Neubau des Verwaltungszentrums geht in eine neue Runde. Es werden in den kommenden Jahren neue Gebäude gebaut. Der denkmalgeschützte Altbau wird saniert.

In den Tagen vor dem Faschingsgillamoos waren die Arbeiter schon da. Sie entrümpelten die alten Mauern. Nun wird abgebrochen. Planer Norbert Raith erklärt vor Ort, dass dies der Fachfirma aus Saal wohl vier Wochen kosten wird. Einen weiteren Monat plant der Fachmann ein, bis die notwendige Baugrube für den neuen Keller geschaffen und mit Betonpfählen abgesichert ist.

Abbrucharbeiten Rathaus Abensberg

„Für uns ist jedes Projekt etwas besonderes“, antwortet er auf die Frage, ob denn so ein Rathausvorhaben speziell für ihn sei. Gelassener sieht es der Chef des Abbruchunternehmens Franz Kürzl: Schon in Bad Abbach sei er beim Abbruch des alten Rathauses mit im Boot gewesen. Und in Kelheim ging es vor einiger Zeit immerhin um ein Nebengebäude.

Am frühen Morgen bei Arbeitsbeginn ist auch Bürgermeister Dr. Uwe Brandl mit dabei. Er macht ein zufriedenes Gesicht. „Ich bin froh, dass wir bald ein neues und modernes Rathaus präsentieren können.“ Wobei das schon noch bis 2020 dauern wird. Bis dahin ist der Zeitplan gestrickt. Der laut Raith sicher eingehalten werden kann. „Wir haben ihn bewusst so gewählt, dass wir nicht von vorn herein unter Zeitdruck sind.“

Die letzten Stunden der alten Mauern haben begonnen.

Brandl betonte weiter, dass das neue Rathaus barrierefrei sein wird. Was für den Altbau mit seinen vielen verschiedenen Ebenen nur bedingt galt. Letztendlich erwartet er ein Gebäude, das auch auf Investoren für die Stadt Eindruck machen werde.

Zwar habe sich die Verwaltung gut eingelebt im Ausweichquartier an der Münchner Straße. Aber Brandl macht sofort klar, dass die Entscheidung, im Stadtzentrum zu bauen und zu sanieren richtig war. „Das Rathaus gehört in die Innenstadt“, betont der Bürgermeister.

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