MyMz
Anzeige

Kultur

In Abensberg ist was geboten

Die „Frühlingsgefühle“ bringen in der Region viele Veranstaltungen zu Tage. Mit dabei: „ein Sonderzug nach Omschberg“.

Der Jazzclub veranstaltet im Rahmen der Frühlingsgefühle einen Konzertabend mit der Sängerin Lisa Wahlandt. Foto: Scheiner/Archiv
Der Jazzclub veranstaltet im Rahmen der Frühlingsgefühle einen Konzertabend mit der Sängerin Lisa Wahlandt. Foto: Scheiner/Archiv

Abensberg.Sie ist schon im Gange, die Veranstaltungsreihe „Abensberger Frühlingsgefühle“: Seit Februar gibt es, organisiert von der Stadt, wieder eine bunte Mischung aus Musik, Lesungen, Theater und mehr. Die sicherlich größte Veranstaltung ist dabei die 4. Abensberger Kultour-Nacht, bei der über 50 Künstler unter dem Motto „Sonderzug nach Omschberg“ zum Jubiläum des Bahnanschlusses der Stadt vor 150 Jahren für einen spektakulären Abend sorgen werden.

Anna-Maria Tuscher-Sauer ist eine der Aktiven in diesem Projekt, das der TC Abensberg auf die Beine stellt. Zur Vorstellung der Veranstaltungsreihe war sie deshalb an der Seite des Bürgermeisters Dr. Uwe Brandl und des Kulturreferenten Florian Krinninger. Organisiert wird die gesamte Reihe seit vielen Jahren wesentlich von Melanie Schmid von der Stadtverwaltung. „Bei uns ist was los“, freut sich Bürgermeister Dr. Brandl.

Musik querbeet

Am Samstag, 23. März, wird Reinhold Rückerls Vokalensemble „Stimmix“ Konzertpremiere feiern – mit dabei die TopKids von der städtischen Sing- und Musikschule Abensberg. Chormusik der etwas anderen Art – ab 19.30 Uhr im Autohaus Baumer.

Der Jazzclub Abensberg veranstaltet einen Konzertabend mit der Jazz- und Pop-Sängerin Lisa Wahlandt, die mit Pianistin Andrea Hermenau und Bassistin Christiane Öttl als „Die drei Damen“ am Montag, 25. März, ab 20.15 Uhr in der Discothek Center auftritt. Dreistimmiger Gesang mit tollen musikalischen Arrangements, aber auch die Rückbesinnung auf baierische Wurzeln werden garantiert begeistern.

„Musik querbeet“ gibt es beim Streifzug durch die Welt der Musik am Mittwoch, 27. März, ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Aventinum mit der städtischen Sing- und Musikschule Abensberg. Bei freiem Eintritt zeigen Schüler und auch die Lehrer, was sie drauf haben.

Die vier Akteure: Melanie Schmid, Dr. Uwe Brandl, Anna-Maria Tuscher-Sauer und Florian Krinninger (von links) Foto: Joans Gibis, Stadt Abensberg
Die vier Akteure: Melanie Schmid, Dr. Uwe Brandl, Anna-Maria Tuscher-Sauer und Florian Krinninger (von links) Foto: Joans Gibis, Stadt Abensberg

Bereits viele Karten sind verkauft für die Rückkehr von Helmut Achtner, der nach langer Bühnenabstinenz wieder unterwegs ist. „Hoffnungslos optimistische Lieder“ werden von ihm rabenschwarz präsentiert, mit dabei Laura Heller, deren CD „Travelling further“ viel beachtet und gelobt wird und die ihren Vater Walter Heller mitbringt – der wiederum ein jahrelanger musikalischer Begleiter von Achtner ist. Am Samstag, 30. März, ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Aventinum.

Die Jahresausstellung der Photogilde Aventin in den Räumen der Sparkasse Abensberg möchte man im kulturellen Kalender der Babonenstadt nicht mehr missen – sie wird am Freitag, 5. April, um 20 Uhr eröffnet und ist dann bis zum 25. April zu sehen.

Das wird ein Aufgebot – über 50 Künstlerinnen und Künstler sitzen im „Sonderzug nach Omschberg“, den der TC Abensberg am Samstag, 6. April, ab 20 Uhr in der Josef-Stanglmeier-Halle abfahren lässt. Vor genau 150 Jahren wurde mit dem Gesetz zum Bau der Donautalbahn der schnelle Weg für die Abensberger geschaffen. Ein launiger Gala-Abend, heiter, bissig und romantisch. „Wir hoffen, dass die Abensberger unserem kulturellen Sonderzug einen großen Bahnhof bereiten“, so Anna-Maria Tuscher-Sauer.

Weitere Termine

  • Allgemein:

    Der Frühling hat bereits am 1. März begonnen. Auch die Veranstaltungsreihe „Abensberger Frühlingsgefühle“ ist in die neue Saison gestartet; seit Februar sind in Abensberg an verschiedensten Veranstaltungsorten wieder die unterschiedlichsten Künstler zu Gast und liefern Unterhaltung.

  • Volkstanz:

    Tanzliebhaber in und um Abensberg sollten sich parat halten, wenn es heißt: „Auf geht’s zum bayerischen Volkstanz mit der Tanzlmusi Maschant“, am Samstag, 25. Mai, ab 20 Uhr im Gasthof Jungbräu. Die Band kennt man vom Oidn Gillamoos, Tischreservierungen unter Tel. (09 4 43) 90 67 42.

  • Ensemblekonzert:

    Im Cabrizio am Schmiedweiher in Offenstetten wird am Freitag, 31. Mai, um 19 Uhr ein Ensemblekonzert der städtischen Sing- und Musikschule Abensberg veranstaltet. Dabei gibt es kraftvolle Percussion, elegante Streicher, Gitarrenzauber oder Rockpower bei freiem Eintritt!

Den Dauererfolg selbst eingebrockt haben sich die Damen und Herren von der Buchhandlung Nagel, deren Veranstaltungen immer mit viel Liebe umgesetzt sind. „Wos gibt’s Neis bei der Buchhandung Nagel?“ heißt es am Freitag, 12. April, ab 19.30 Uhr im Geschäft im EKZ. Wie dichtet Silke Nagel dazu: „Romane, Krimis, Bildband, Reisen; Kinder, Basteln oder Speisen, vo überall is wos dabei, ois is nigel Nagel nei.“ Man könnte anfügen: „Und der Eintritt is a frei.“

„Terror“, dieses Stück um einen Kampfpiloten der Bundeswehr, der vor der Entscheidung steht, eine Passagiermaschine der Lufthansa abzuschießen oder dabei zuzusehen, wie sie von Entführern in die voll besetzte Allianz Arena in München gesteuert wird, das wird im Theater am Bahnhof zu sehen sein – übrigens als erstes Amateurtheater, das das spielen darf. Premiere ist am Freitag, 26. April, um 19.30 Uhr.

Am Samstag, 11. Mai, laden zwei Chöre in die Klosterkirche am Karmelitenplatz ein – ab 19.30 Uhr gibt es Singen als Ausdruck von Lebensfreude mit A Capella Bavarese und den Laurentius Singers. Der Eintritt ist frei.

Frühzeitiger Ticketkauf

Am Sonntag, 12. Mai, gibt es „Ein Konzert zum Muttertag“ mit Magdalena Damjantschitsch als Sprecherin und dem Klaviertrio Regensburg ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Aventinum. Swetlana Wolf (Violine), Elena Wisner (Violincello) und Dimitar Kuscheff (Klavier) spielen, die Sprecherin liest dazu aus Briefen der Komponistinnen, die sich zu Lebzeiten über Konventionen hinwegsetzen mussten.

Das Machado Quartett begeistert seit zehn Jahren mit seinem neuen Zugang zur klassischen Gitarre – es gilt als Erfinder der „Guitarra Nueva“, mit der Mozart oder Rossini, Filmmelodien oder Eigenkompositionen umgesetzt werden. Am Samstag, 18. Mai, ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Aventinum.

Schauspiel mit Lerneffekt

Das „Best of“ aus zehn Jahren szenischer Stadtführung vom Theatrum Urbis und dem Stadtmuseum Abensberg erlebt seine Neuauflage aufgrund des großen Zuspruchs nochmals ab dem Samstag, 18. Mai, wo es ab 19 Uhr um „Hopfen und Malz“ geht. Treffpunkt ist der Herzogskasten in der Dollingerstraße, und dann geht’s raus zum fröhlichen historischen Schauspiel mit Lerneffekt. Anna-Maria Tuscher-Sauer erinnert sich gern, dass diese Schauspiel-Stadtführungen schon so manch unvorbereitete Passanten bei heftigen Szenen zur Hilfe eilen ließen. Die Themen: „Vom Handwerker zum Adeligen“, „Aventinus“ sowie „Die Guade, oide Zeit“ schließen sich an den folgenden Samstagen an.

Kulturreferent Florian Krinninger freut sich auf „schöne Veranstaltungen und viele glückliche Künstler und Besucher“ und rät zum rechtzeitigen Kartenkauf. Möglich ist der, wenn nicht anders im Text erwähnt, zum Beispiel in der Tourist-Information im Herzogskasten unter Tel. (09 4 43) 91 03 18, oder E-Mail: touristik@abensberg.de

Weitere Nachrichten aus Abensberg finden Sie hier

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht