MyMz
Anzeige

Fasching

Lachen, Tanzen und die Platten putzen

In Abensberg feierten die Senioren. Sie unterhielten sich prächtig bei Tanz und Sketchen von „Schantalle und Iwonn“.

Über 120 Besucher lachten sich kringlich über die Sketche und schwangen eifrig das Tanzbein.

Abensberg.Eine rasante Veranstaltung mit tollen Showeinlagen, Musik und ausreichend Gelegenheit zum Tanz – das war der Seniorenfasching des Seniorenbeirates der Stadt Abensberg am Donnerstag. Gut 120 Senioren, was abermals mehr sind als bei der bereits eifrigen Teilnahme im Jahr 2015, waren in den Saal des Gasthofs Jungbräu gekommen, freute sich der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Karl Ruhstorfer. Gemeinsam mit Abensbergs 3. Bürgermeisterin Traudl Schretzlmeier, in Vertretung von Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, eröffnete Ruhstorfer die Veranstaltung. Beide wünschten den Anwesenden viel Spaß.

Nach einer ersten Runde musikalischer Begleitung durch Alleinunterhalter Helmut Kraus traten die beiden Humorgaranten Wally Günther und Vroni Steiner auf. Das Duo sorgt bei seinen Auftritten stets für Lacher, und diesmal kamen sie gleich mehrfach – zunächst als „Schantalle und Iwonn“, in Vorbereitung auf „Heidi Glump“ und einen „Stöckelschuh-Testlauf“, vor den der Herrgott aber eine gewisse Leibesfülle gesetzt hat („Mir san halt ned größer“), die es zunächst zu bekämpfen gilt: „Ich mach zwoa Diäten, von oaner werst ned satt! Ja, Schantalle – das wird noch spannend, bis es zum Finale kommt, bei dem sich alle noch mal im Gasthof einfinden sollen Am 30. Februar oder am 1. April, des wiss mer noch ned. Kommen Sie so zahlreich wie heute und geben Sie uns Ihre Stimme.“ Und wenn’s nicht klappt? „Dann gehen wir ins Dschungelcamp.“

Der Applaus war stark, der Auftritt kurz und kräftig, und sofort erstürmten viele Tänzer das Parkett. Karl Ruhstorfer sah das lächelnd: „Viele haben mir vorher gesagt, sie würden gern mehr tanzen.“ Das Programm wurde deshalb etwas gekürzt.

In einem zweiten Auftritt glänzte das Duo Steiner/Günther als Super-Nannys, „Fassen Sie Ihr Kind nie ohne Handschuhe an! Wer weiß, was Sie da alles an Infektionen dran ham!“ Da passte gut, dass sie im dritten Auftritt als Putzfrauen in den Saal stürmten – und jedem Manne ohne Haarpracht die Glatze polierten. Das Gelächter war groß und riss nicht ab, als sie schließlich erzählten, weshalb sie in der Sparkasse nicht mehr putzen dürfen („Mei, die Computer san ogsprunga, da ham wir halt mal reingeschaut!“). Das sei schade, aber wenigstens hat sie die Polizei – weil auch der Safe schließlich auf- und der Alarm losging – nicht eingesperrt: „Die Fluchtgefahr scheint bei uns nicht mehr so hoch zu sein.“

Auch Silvia Dechant, Präsidentin der Babonia des TSV Abensberg, kam mit einer Abordnung. Die Kindergarde mit dem Prinzenpaar Daniela I. und Stefan II. sowie den Tanzmariechen Lisabeth, Alina und Ronja zeigte sehr schöne, mitreißende Ausschnitte aus ihrem aktuellen Faschingsprogramm.

Unterm Strich war der Seniorenfasching eine Veranstaltung mit viel Herz und frohen Gesichtern. Es wurde gebusselt und gedrückt, gelacht, gestaunt und ganz viel getanzt.

Und es gab eine Lebensweisheit für die Herren oben ohne: „Nicht waschen gell, des ist jetzt imprägniert!“, empfahl das charmante Putz-Gespann Vroni & Wally.

Weitere Meldungen aus Abensberg lesen Sie hier

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht