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Mehr Platz für Abensberger Fußgänger

Die Aunkofener Straße wird auf einem Abschnitt etwas schmäler. Damit erfüllt sich ein Wunsch der Politiker aus der Stadt.
Von Wolfgang Abeltshauser

Die Straße soll hier in Zukunft 4,5 Meter breit sein. Foto: Wolfgang Abeltshauser
Die Straße soll hier in Zukunft 4,5 Meter breit sein. Foto: Wolfgang Abeltshauser

Abensberg.Gute Nachrichten für Fußgänger. In der Aunkofener Straße soll eine lang existierende Engstelle nun verschwinden. Im Rahmen des Bauprojekts, auf dem ehemaligen Probst-Gelände Wohnungen zu errichten, will die Kommune auf Höhe des benachbarten landwirtschaftlichen Anwesens einen Fußgängerweg mit einer Breite von 1,5 Metern verwirklichen. Bisher sind es dort teilweise nur wenige Zentimeter, die zur Verfügung stehen.

Der städtische Bauausschuss hatte das bereits in seiner Märzsitzung gefordert. Jetzt hörten die Gremiumsmitglieder von Bauamtsleiter Peter Schmid, dass es vertretbar ist, die Fahrbahnbreite an der Stelle auf einer Länge von 25 Meter auf 4,5 Meter zu vermindern. Auf diese Weise werde Platz geschaffen für die Fußgänger.

44 Wohnungen sollen entstehen

Auf dem ehemaligen Gewerbeareal daneben sollen 44 Wohnungen entstehen. Deshalb vermutet Bürgermeister Brandl, dass in Zukunft auf der Strecke mehr Fußgänger unterwegs sind als bisher. Und so sei ein Fußgängerweg in einer sinnvollen Breite auch eine notwendige Maßnahme.

Schmid betonte bei der erneuten Vorstellung der Planung, dass sich die Bauten, was die Gebäudehöhen betrifft, durchaus in die Umgebung einfügen. Der Stellplatzsatzung der Stadt würde entsprochen. Das war im März noch nicht so, da die erste Planung abgeschlossen war, bevor Abensberg die Satzung änderte. Angelegt wird ein Müllsammelplatz, damit die Autos der Müllabfuhr nicht auf das Gelände fahren müssen, sondern auf der Straße stehenbleiben können. Die Gremiumsmitglieder zeigten sich mit den vorgestellten Änderungen der Planung einverstanden.

Ferienwohnungen auf dem Hof

Das Gremium sprach sich dafür aus, für das Areal der Firma Spargelhof-Kügel einen Bebauungsplan „Sondergebiet gewerbliche Landwirtschaft“ aufzustellen. Die endgültige Entscheidung darüber wird der Stadtrat in einer seiner nächsten Sitzungen treffen.

Das Unternehmen will ein Café und ein Restaurant auf dem Firmengelände betreiben. Außerdem sind Ferienwohnungen vorgesehen. Diese Änderungen zum bisherigen Stand sei durch die bestehende Privilegierung nicht gedeckt. So sagten es Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und der Bauamtsleiter. Privilegierung bedeutet, ein Landwirt hat das Recht, Gebäude, die er für den Betrieb benötigt, zu errichten. Das Ansinnen könne deshalb nur über einen Bebauungsplan verwirklicht werden.

Splitter aus dem Bauausschuss

  • Mensa:

    Vergeben sind die Planungen für eine Mensa für den Kindergarten in Offenstetten. Sie soll in einem Anbau Platz finden. Den Zuschlag erhielt das Büro Landfried aus Abensberg.

  • Essen:

    Auf Nachfrage aus dem Gremium erklärte Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, dass das Essen für die Kinder auch weiterhin durch ein Cateringunternehmen geliefert werde. (wo)

Aus dem Reihen der Gremiumsmitglieder wurden Befürchtungen laut hinsichtlich der Größe des Projekts. Sprich: Es könnten zu viele Ferienwohnungen werden. Brandl betonte seinerseits, die politischen Gremien hätten im Verlauf des Verfahrens ja die Möglichkeit, hier Vorgaben zu machen. Grundsätzlich solle das Projekt nicht die räumlichen Grenzen des jetzigen Betriebes überschreiten. Die Landwirtschaft solle immer im Vordergrund stehen. Grundsätzlich habe der Antragsteller wie alle anderen auch das Recht, sein Vorhaben auf Machbarkeit überprüfen zu lassen. Ähnlich äußerte sich Michaela Mader-Hampp.

Arbeiten kündigen sich an

Das Büro Schröter aus Abensberg erhielt den Auftrag für die Planungen für den Neubau des Kindergartens beim Freibadweg. Die bestehende zweigruppige Einrichtung soll nach den Worten des Bürgermeisters durch einen größere ersetzt werden. Eine dritte Gruppe soll kommen. Vorgesehen ist, den Bau auf das Areal des Beachvolleyballfeldes zu setzen. An die Stelle des Altbaus, der ursprünglich ja gar nicht als Kindergarten angelegt wurde, soll ein Gebäude für die DLRG kommen.

Bevor jedoch die Kinder der integrativen Einrichtung in die neuen Räume umziehen, sollen die für die Kleinen aus dem Kindergarten im Erikaweg als Ausweichquartier dienen. So sagte es der Bürgermeister in der Sitzung. Denn auch dort seien Baumaßnahmen notwendig, um die in Zukunft notwendige Zahl von Betreuungsplätzen anbieten zu können. Brandl geht davon aus, dass die Kinder des integrativen Kindergartens schließlich im Jahr 2022 umziehen können.

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