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Ziel ist die Spitze in Deutschland

Der TC Abensberg setzt auf Förderung der Jugend. Die Ernte will man bis in zehn Jahren einfahren, sagt Vorsitzender Tuscher.

Fabian Tuscher hat ehrgeizige Ziele.
Fabian Tuscher hat ehrgeizige Ziele. Foto: Dennstedt

Abensberg.Herr Tuscher, welches Ziel verfolgt der TC mit der Jugendarbeit?

Nun, Mitglieder kann man nie genug haben. Das ist ein Ziel. Das andere: Wir wollen unsere Jugendlichen so fit machen, dass der Verein an der deutschen Spitze mitspielen kann.

Ist das nicht ein wenig hochgesteckt?

Nein. Als ich angetreten bin, habe ich gesagt, wir wollen bei Olympia dabei sein. Nun halt die deutsche Spitze.

Und wo spielen die Besten des TC jetzt, in welcher Liga?

In der Landesliga. Darüber kommen noch die Regionalliga, dann die Bayern- und die Bundesliga. Aber wir haben quasi ein Loch in der Altersgruppe zwischen 16 und 25 Jahren. Das wurde in der Vergangenheit nicht so aktiv verfolgt, da gab es andere Baustellen.

Und wann wollen Sie das Ziel, ganz oben mitzuspielen, erreicht haben?

Wir haben sehr viele Talente im Alter von um die zehn Jahre. So vielleicht in acht oder zehn Jahren sind die so weit, dass sie in der deutschen Spitze mithalten können. Aber das ist natürlich auch eine Budgetfrage.

Das heißt, der TC braucht Sponsoren?

Klar, immer. Aber natürlich engagiert sich auch der Verein. So haben wir vor zwei Jahren die Erwachsenenmannschaft zurückgezogen zugunsten der Jugendarbeit. Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang festzustellen, dass der Verein den Spielern nie etwas zahlen musste, sprich, es wurden für den Spielbetrieb keine Vereinsmittel eingesetzt.

Und die Kinder, der Nachwuchs nun?

Der hat absolute Priorität. Wir wollen den Kindern Spaß am Tennis vermitteln. Dazu haben wir beispielsweise eine ganze Reihe an Schlägern. Wer also mitmachen will, kann kommen. Er braucht nur Turnschuhe und ein Oberteil. Bälle und 20 Schläger liegen bereit.

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