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Leben

Alle packen beim Dorftreff mit an

Die Hattenhausener bekommen ihr eigenes „Hirthaus“.
Petra Kolbinger

Landrat Martin Neumeyer und Leader-Chef Klaus Amann (v.re.), Bürgermeister Siegfried Lösch (5. v.li) und Mitglieder des Stadtrates, des Bauamtes und Dorfbewohner griffen zur Schaufel für den ersten Spatenstich zum „Hirthäusl Hattenhausen – Dorftreff im Jurahausstil“. Foto: Petra Kolbinger
Landrat Martin Neumeyer und Leader-Chef Klaus Amann (v.re.), Bürgermeister Siegfried Lösch (5. v.li) und Mitglieder des Stadtrates, des Bauamtes und Dorfbewohner griffen zur Schaufel für den ersten Spatenstich zum „Hirthäusl Hattenhausen – Dorftreff im Jurahausstil“. Foto: Petra Kolbinger

Riedenburg.Lange hat die Dorfgemeinschaft sich auf diesen Moment gefreut: Am Mittwoch Morgen fand beim Spielplatz der symbolische erste Spatenstich für das Leader-Projekt „Hirthaus Hattenhausen – Dorftreff im Jurahausstil“ statt.

Mit von der Partie waren Landrat Martin Neumeyer, Bürgermeister Siegfried Lösch (CSU), Klaus Amann (Leader-Manager) und VÖF-Geschäftsführer im Landkreis Kelheim, der örtliche Stadtrat, Michael Brock (CWG), einige Mitglieder des Stadtrates und des städtischen Bauamtes und die, um die es letztlich geht: große und kleine Hattenhausener. „Vor 30 Jahren haben wir das Wirtshaus trocken gestellt“, blickte Landwirt Brock zurück auf das Ende des örtlichen Gasthauses und damit des lokalen Treffpunktes. In der Folge fanden Zusammenkünfte in privaten Räumlichkeiten statt. „Es war unheimlich wichtig, dass wir wieder einen öffentlichen Treffpunkt bekommen, wo jeder hingehen kann“, stellte er fest.

Amann bestätigte, das fehlende Dorfwirtshaus sei neben dem überzeugenden Engagement der Bürger und dem vorhandenen kulturgeschichtlichen Hintergrund ausschlaggebend gewesen dafür, dass jetzt EU-Mittel nach Hattenhausen fließen. Und so wird zwischen dem Neubaugebiet und dem alten Dorfkern künftig ein rund 120 000 Euro teurer, an den Baustil des 1960 abgetragenen Hirthäusls angelehnter Dorftreff entstehen.

Entstehen wird ein zehn mal sieben Meter großes Funktionsgebäude mit barrierefreiem Funktionsraum, WC, Abstellraum und Küchenzeile nebst Einrichtung. Die Außenanlagen werden neu gestaltet und orts- beziehungsweise regionsspezifische Informationstafeln werden aufgestellt. „Vielleicht bieten wir irgendwann sogar geführte Touren an“, lautete Brocks Vision. Die Hattenhausener haben zugesagt, sich mit viel Eigenleistung beim Bau einzubringen. Der Ortsverein Hattenhausen unter Führung von Corinna Altmann wird das Dorfgemeinschaftshaus anschließend betreiben. (epk)

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