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Tierhasser

Misshandeltes Pony eingeschläfert

Polizei ermittelt: Ist bei Mainburg ein Tierhasser unterwegs? Tier wurde in Attenhofen angeschossen oder mit Stichen verletzt

Ein Unbekannter hat ein Pony bei Attenhofen scher verletzt - die Polizei fahndet.
Ein Unbekannter hat ein Pony bei Attenhofen scher verletzt - die Polizei fahndet. Foto: Archiv-Pieknik

Attenhofen.Der Fall gibt der Polizei derzeit noch Rätsel auf: Am Sonntag wurde um 16.30 Uhr ein Pony auf einem Paddock im Gemeindebereich Attenhofen verletzt gefunden. Nach den bisherigen Ermittlungen hat ein Unbekannter das Tier im Zeitraum zwischen 14.30 und 16.30 Uhr am Sonntag verletzt.

Eine Tierärztin schläferte das Pony ein. Sie mutmaßte gegenüber der Polizei, dass die beiden Wunden von einem Schuss oder aber von einem Stich stammen könnten. Es gibt nach Angaben der Polizei weder für die eine noch für die andere Variante belastbare Grundlagen, da keine weiteren Untersuchungen stattfanden.

Nach jetzigem Kenntnisstand gibt es keinerlei Hinweise auf den oder die Täter oder ein Tatmotiv, teilte die Polizei am Montag weiter mit. Deshalb ermittle man derzeit wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz und Sachbeschädigung.

Freilich, in der Region gab es schon mal einen Pferdeschänder, der aber nie gefasst wurde. Im Jahr 2009, im Zeitraum von Sommer bis Dezember, gab es einige Vorfälle im Raum Mainburg, aber auch bei Rohr und Langquaid. Damals wurde einem Pferd in einem Langquaider Stall eine stark blutende Schnittwunde zugefügt – mit einem scharfen Gegenstand. Im Oktober des Jahres 2009 wurde in Landersdorf bei Elsendorf eine Schimmelstute im Genitalbereich schwer verletzt. Außerdem hatten in den Monaten davor Pferdebesitzer bei Rohr und im Raum Elsendorf den Verdacht, dass Unbekannte an Mähnen und Schweifen ihrer Tiere herumgeschnitten haben sollen.

Damals befürchteten viele Pferdehalter, dass ein Pferdehasser unterwegs sein könnte. Die Ermittlungen verliefen jedoch im Sand, polizeibekannte Vorfälle mit Pferden gab es in jüngerer Zeit nicht im Bereich der Inspektion Mainburg, wie Polizeihauptkommissar Heribert König auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte.

Im Jahr 2009 war der Unbekannte meist nachts unterwegs, Betroffene berichteten damals von anschlagenden Hunden in der Nacht. Gleichzeitig mutmaßten sie, dass der Täter Ortskenntnis und Pferdekenntnis besitzen müsse, weil er wohl gezielt vorgegangen sei.

Ab dem Jahr 2010 endet der Spuk. Der jüngste Vorfall am Sonntag indes ereignete sich am hellichten Tag. Deshalb hofft die Polizei darauf, dass jemand eventuell etwas gesehen hat. Insbesondere interessiert die Polizei, ob Spaziergänger unterwegs waren oder ob nicht in die Gegend gehörende Autos in der Umgebung geparkt waren. Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizei Mainburg unter Telefonnummer (08751) 86330 entgegen.

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