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Abbacher Schützen: Vereinsheim im Fokus

50 Prozent des Bauvorhabens sind durch Zuschüsse bereits finanziert. Aber auch sportlich gab es viele Erfolge.
Von Gabi Hueber-Lutz

Viele Schützen der Königlich-Privilegierten Feuer- und Zimmerstutzengesellschaft wurden geehrt.  Foto: lhl
Viele Schützen der Königlich-Privilegierten Feuer- und Zimmerstutzengesellschaft wurden geehrt. Foto: lhl

Bad Abbach.Seit einigen Jahren gibt es auf der Agenda der Königlich-Privilegierten Feuer- und Zimmerstutzengesellschaft ein wichtiges Thema: den Bau eines Schützenheims. Etliche Planungen haben sich schon zerschlagen. Doch heuer hatte Schützenmeister Andreas Diermeier gute Nachrichten für die Schützenbrüder und -schwestern dabei: Nachdem der Gemeinderat den Bebauungsplan in seiner letzten Sitzung abgesegnet hat, besteht jetzt Planungssicherheit und der Architekt kann die vorhandene Planung überarbeiten.

Anschließend wird der gewählte Bauausschuss des Vereins zusammenkommen, um die Pläne zu sichten und entsprechende Änderungswünsche einzubringen. Sobald dies erledigt ist, wird die Kostenberechnung überarbeitet, so dass die Zuschussanträge gestellt werden können. Die erwarteten Zuschüsse betragen derzeit 40 Prozent der förderfähigen Kosten vom bayerischen Staat, und zehn Prozent von der Gemeinde. „Somit sind bereits 50 Prozent finanziert“, freute sich Diermeier. Um selbst auch ein gutes finanzielles Polster zu haben, und auch wegen des gesellschaftlichen Engagements, sind die Schützen das ganze Jahr über bei vielen Veranstaltungen vertreten. Sie gestalten zum Beispiel die Maifeier in Bad Abbach. Man habe von allen Seiten großes Lob bekommen für die Organisation des Festes, sagte Diermeier. Tatkräftige Unterstützen beim Hochstemmen des Baums gab es von der Bad Abbacher Feuerwehr. Auch ihre Rolle als Patenverein beim Gründungsfest der Teugner Schützen erfüllte die Schützengesellschaft zahlreich. Pünktlich zu diesem Fest bekamen die Bad Abbacher Schützen eine neue Vereinskleidung. Vom Schützenmeister bis zum Festmädchen zeigten sie stolz ihre neue Tracht. Da Schützenmeister Diermeier einer der Hauptorganisatoren des Heinrichsfestes war, war die Schützengesellschaft auch zu diesem Anlass gut beschäftigt. Danach übernahm der Verein den Ausschank bei den die Gartentagen. Viel Arbeit, die der Kasse aber natürlich gut tat.

Im nächsten Jahr hoffen die Schützen, zur Maifeier mit der frisch restaurierten Fahne von 1929 einziehen zu können. Die Restaurierung des Prunkstücks ist eine kostspielige Angelegenheit. Mehr als 6000 Euro werden dafür zu Buche schlagen, wie Diermeier sagte. Zwei Drittel der Kosten werde die Angrüner-Stiftung tragen.

Auch sportlich gab es viele Erfolge. Die einzelnen Ergebnisse: Jahresbeste Luftgewehr, erste Plätze: Andreas Diermeier, Franz Reisinger, Georg Schmidbauer, Leo Paintner, Anton Gröschl, Franziska Sedlmeier, Christine Sedlmeier, Ursula Schröppel, Gordana Pfeiffer, Emma Gröschl; Vereinsmeister: Georg Schmidbauer belegte elf erste Plätze, Helmut Blasche sechs, Anton Englbrecht vier, Sebastian Oudes und Manfred Gschwendner zwei, Herbert Hönl, Klaus Schindlbeck und Julian Wiesbeck je einen ersten Platz.

Erfolge

  • Deutsche Meister:

    Georg Schmidbauer: ein erster, ein zweiter, ein dritter Platz; Matthias Gschwendner drei dritte und Helmut Blaschke zwei dritte Plätze;

  • Bayerische Meister:

    Georg Schmidbauer: sieben erste Plätze, ein zweiter, ein dritter Platz; Matthias Gschwendner: zwei erste Plätze, ein zweiter Platz; Anton Englbrecht: ein erster, ein dritter Platz; Vladimir Danilov: ein dritter Platz. (lhl)

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