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Jugendfußball

Im „Donautal“ geht der Blick nach vorne

Die Saison 2014/15 sei ein „vorläufiger Tiefpunkt“ im Verlauf der letzten Jahre gewesen, sagt JFG-Vorsitzender Peter Reil
Von Gabi Hueber-Lutz

Die Kicker der JFG Donautal blicken zuversichtlich auf die Saison.
Die Kicker der JFG Donautal blicken zuversichtlich auf die Saison. Foto: Archiv

Bad Abbach. Im letzten Jahr hat die JFG ein neues Konzept erarbeitet, das in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Er gehe davon aus, so Helmut Brandl für die Jugendleitung, dass damit wieder mehr Mannschaften in höhere Ligen gebracht werden können.

In der Saison 14/15 waren die B1, die C1 und die D1 aus der Bezirksoberliga (BOL) in die Kreisliga abgestiegen, nur die A-Junioren konnten sich in der BOL behaupten.

Aktuell sind wieder neun Mannschaften im Spielbetrieb. Die D1 spielt weiterhin in der BOL, weil aus der Kreisliga niemand aufsteigen wollte. Hier belegt sie allerdings den letzten Platz. Die C1 ist in der Kreisliga sehr gut dabei und belegt aktuell den zweiten Platz.

Eventuell sei sogar ein Aufstieg drin, wenn der Erstplatzierte nicht aufsteigen möchte. Die B1 liegt auf Platz zehn in der Kreisliga. In Abstiegsgefahr sei sie aber wohl nicht. Die A-Junioren belegen dagegen im Moment einen direkten Abstiegsplatz in der BOL. Nach dem Gewinn des ersten Spiels der Rückrunde hoffe man aber, dass es nun positiv weiter gehe. Der Klassenerhalt sollte machbar sein, so Brandl.

Aber auch ohne „höchste Weihen“ sei die JFG im Kreis und im Bezirk ein angesehener Partner, fasste Vorsitzender Peter Reil zusammen. Man wolle weiterhin gewährleisten, dass die Jungs ordentlich ausgebildet werden und in ihre Stammmannschaften übertreten können. Wenig berauschend war der Besuch der Jahresversammlung der Fördergemeinschaft. Nur 16 Teilnehmer hatten den Weg ins Sportheim Oberndorf gefunden. Die Konkurrenz war jedoch mächtig. Bei der Festsetzung des Termins war noch nicht klar gewesen, dass an diesem Tag auch das Champions-League Spiel der Bayern ist.

Das ist die JFG Donautal

  • Mitglieder:

    In der JFG habe sich der TSV Bad Abbach, der TV Oberndorf, der SV Lengfeld, der SC Peising und die SpVgg Kapfelberg zusammengeschlossen. In der Fördergemeinschaft werden Jugendliche ab der D-Jugend betreut.

  • Turnier:

    Ende März nahmen zwei C-Mannschaften an einem internationalen Turnier in Riccione/Italien teil.

  • Ausblick:

    In der kommenden Saison werden voraussichtlich knapp 160 Jugendliche in zehn Mannschaften spielen. Die Suche nach den entsprechenden Trainern gestalte sich sehr positiv, sagte Helmut Brandl von der Vorstandschaft. (lhl)

Nachdem die JFG in den letzten Jahren ihr aufgelaufenen Finanzpolster durch ermäßigte Beiträge abgeschmolzen hat, erhöht sie nun den Beitrag wieder, den die Stammvereine pro Spieler an die Gemeinschaft zahlen. 85 Euro beträgt er nun. Durch die Umstellung auf Futsal, das zunächst bei den Vereinen nicht auf große Begeisterung gestoßen sei, habe man bei den Hallenkreismeisterschaften, die in Bad Abbach stattfanden, weniger eigene Einnahmen gehabt. 2015 sei die Resonanz dann wieder gut gewesen, sagte Reil. Aber egal, welche Umlage durch die JFG beschlossen werde, die Vereine hätten ihre Nachschusspflicht bei Engpässen wieder bestätigt.

Ein immer wiederkehrendes Problem sei die Verteilung der Mannschaften auf die zur Verfügung stehenden Fußballplätze. Die Vereine hätten es jedoch mit vielen Zugeständnissen erreicht, die Mannschaften unterzubringen, so Reil. Kassenprüfer Georg Brunner sagte, das sportliche Geschehen sei sehr wichtig. Genauso aber auch die soziale Komponente, „da lernen die Kids fürs Leben!“

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