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Leon will bei „The Voice Kids“ nach oben

Der 14-Jährige aus Bad Abbach ist am Sonntag in den sogenannten Battles zu sehen. Was dort passiert ist noch ein Geheimnis.
Von Gabi Hueber-Lutz, MZ

Am Sonntagabend überträgt Sat 1 wieder „The Voice Kids“, wo auch Leon aus Bad Abbach singen wird.
Am Sonntagabend überträgt Sat 1 wieder „The Voice Kids“, wo auch Leon aus Bad Abbach singen wird. Foto: Hueber-Lutz

Bad Abbach.„Ich hab’s sehr genossen“, „extrem viel Charakter und schon Rauch in der Stimme“ – der Junge, von dem Popstar Nena und ihr Kollege Mark Forster so schwärmen, ist 14 Jahre alt, wohnt in Bad Abbach, hat in der Musik-Akademie Dukart das Gitarrespielen gelernt und ist am Sonntag um 20.15 Uhr auf Sat 1 in „The Voice Kids“ zu sehen.

Das Riesenlob der Popgrößen hat er mit seiner großartigen Interpretation von Johannes Oerdings „Heimat“ eingeheimst und sich dazu einen Platz in den sogenannten Battles gesichert, von denen aus es nun ganz nach oben gehen kann. Wer weiß?

Nun, Leon Fehse weiß das schon, aber er darf natürlich noch nicht verraten, wie weit er kommen wird in dem Wettbewerb. Der junge Sänger hält auch beim Gespräch mit unserem Medienhaus mustergültig dicht, nicht eine Nuance in der Stimme verrät, wie es für ihn weiterlaufen wird.

Er schwärmt von der Sendung

Dafür schwärmt er umso mehr von der Sendung. Wenn er so erzählt, hat man den Eindruck, die Gemeinschaft, die er dort erlebt hat, die Freundschaft mit den anderen Kindern und Jugendlichen ist das Beste an dem ganzen Abenteuer Fernsehen. Weil sich da junge Menschen finden, die das gleiche Hobby, die gleiche Vorliebe haben, meint Leons Mutter Ninu. Er korrigiert sie ein wenig: „Die gleiche Leidenschaft!“ Leon liebt die Musik.

„Üb halt mal!“, diesen Satz hat er noch nie gehört. Bei ihm zuhause heißt es eher: „Pack die Gitarre weg, du musst los zur Schule“, erzählt seine Mutter schmunzelnd. Popballaden spielt er am liebsten. Zum Hören bevorzug er aber elektrische Musik. Eigentlich hätte sich Leon gerne schon ein bisschen früher bei „The Voice Kids“ beworben. Seine Eltern wollten aber warten, bis er älter ist. Von dem Konzept der Sendung sind sie überzeugt. Die Kinder werden hier begleitet und jeder geht sehr liebevoll mit ihnen um, haben sie beobachtet.

Hier finden Sie Informationen zu „The Voice Kids“:

The Voice Kids

  • Betreuer:

  • Sasha und Mark Forster sind jeweils Coaches. Nena und ihre Tochter Larissa coachen die Kinder und Jugendlichen gemeinsam.

  • Regeln:

  • Bei der sogenannten „Blind Audition“ sehen die Coaches die jungen Sänger nicht. Hätten sie ihn oder sie gerne in ihrem Team, drücken sie den Buzzer und ihr Stuhl dreht sich. Dreht sich kein Stuhl, ist der Teilnehmer ausgeschieden. Drehen sich mehrere Stühle, darf der Teilnehmer entscheiden, wer ihn coachen soll. Leon hat sich für Mark Forster entschieden.

  • Ärger:

  • Auch Nena wollte ihn und Sasha schimpfte sich nach einer Zugabe Leons selbst einen Idioten, dass er ihn nicht in sein Team holen wollte.

  • Gefühl:

  • „Es ist ein unglaublicher Moment, wenn die Lichter angehen und der Stuhl sich umdreht“, beschreibt Leon. Mit „Heimat“ von Johannes Oerding hat Leon die Blind Audition hervorragend überstanden. In der sogenannten Battle wird er am Sonntagabend um 20.15 auf Sat.1 gemeinsam mit zwei weiteren Jungen „Castle on the hill“ von Ed Sheeran singen. (lhl)

Die Familie ist mächtig stolz

Seine Familie ist mächtig stolz auf Leon, freut sich mit ihm und unterstützt ihn. Bei allen tollen Erfahrungen, anstrengend ist die Sache aber schon. Seit April ist die Familie immer wieder ziemlich intensiv mit „The Voice Kids“ beschäftigt.

Da ist ja nicht nur die Vorbereitung, die Sendung, die Aufregung, all das Neue; auch zu Hause geht das Leben weiter und Leon muss alles nachholen, was er während der Dreharbeiten in seiner Schule, dem Kelheimer Donau-Gymnasium, verpasst hat. Dort besucht er die neunte Klasse. Wenn er an die Zukunft denkt, dann würde er sich schon wünschen, dass das Singen im Vordergrund steht. Aber wenn das nicht klappt, weiß er auch schon, was er dann will: Lehrer werden.

Deutsch und Englisch sind seine bevorzugten Fächer. Seit er bei „The Voice Kids“ im Fernsehen zu sehen ist, werde er schon mal öfter angesprochen, hat Leon beobachtet. Er selber handhabt die neue Aufmerksamkeit freundlich und unkompliziert. Und als alle Fragen beantwortet sind, eilt er wieder an seinen Computer.

Denn dort warten seine neuen Freunde aus der Sendung im Chat. Schon allein ihretwegen würde er sich sofort wieder für die Sendung bewerben.

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