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Jubiläum

Biburger feiern ihre Sportgeschichte

Seit 1966 besteht der SSV. Sein Wurzeln reichen weiter zurück. Das war dem Ort ein dreitägiges Fest mit vielen Gästen wert.
von Wolfgang Abeltshauser

  • Das runde Leder rollte auch am Jubiläumswochenende in Biburg. Fotos: Abeltshauser
  • Der Jubelverein marschiert zum Gottesdienst
  • Helmut Gruber (Mitte) ist ein Gesicht des SSV.

Biburg.Er ist ein Stück Ortsgeschichte – der SSV Biburg. So sagte es Bürgermeister Thomas Zachmeyer anerkennend am Samstagabend im Festzelt. Drei Tage lang feierte der Club sein 50-jähriges Bestehen – mit viel Sport, Musik und einem dankenden Blick zurück. An die 200 Mitglieder wurden vom Verein und von den Sportverbänden ausgezeichnet – darunter die Gründungsmitglieder.

Der Ehernabend hatte deshalb einen zentralen Platz im Festwochenende. Im Mittelpunkt dabei stand Helmut Gruber – ein Gesicht des Vereins wie kaum ein anderes. Er gehörte 1966 zu den nicht weniger als 51 Gründern des SSV. Damit aber nicht genug: Mehr als 40 Jahre steuerte er das Boot als Funktionär mit. Weitere Auszeichnungen vom Fußball- und vom Sportverband waren die Folge. Unter anderem erhielt er das Ehrenzeichen mit Brillanten.

Die Fußballgeschichte im Ort reicht aber viel weiter zurück. Das beleuchtete Vorsitzender Herbert Magowsky. Die Biburger kickten schon in den 30er Jahren – damals noch unter der Bezeichnung TSV. Der Weg zum richtigen Sportverein beschritten sie aber erst in den 60er Jahren. Unter dem Namen SSV. Den der damalige Ortspfarrer vorgeschlagen habe. Weil es schon genug Vereine gebe, die TSV oder SC im Wappen stehen hätten. Der Fußballclub entwickelte sich nach den Worten des Bürgermeisters zum Breitensportverein. Der lobende Worte für das Ehrenamt fand – wie auch Erich Schneider vom Landessportverband.

Alfred Junker – Vorsitzender des Patenvereins TSV Offenstetten – betonte, dass die Mitglieder Dienst für die Gesellschaft leisten würden. Nicht nur die Funktionäre, sondern auch jedes einzelne Mitglied, wie es Schneider formulierte. Und aus dem Fußballkreis Landshut sei der SSV nicht wegzudenken. Das sagte Herrenspielleiter Christian Eichhorn.

Es lohnte sich ein Blick ins Gemeinschaftshaus neben dem Festzelt. Mit viel Liebe zum Detail hatten dort rührige Mitglieder eine Fotoausstellung auf die Beine gestellt. Mehrere Hundert Schnappschüsse waren zu bewundern. Viele Mannschaftsportraits verschiedenster Generationen waren präsentiert. Dazu Beispiele aus dem gesellschaftlichen Leben. Außerdem stellten sich die verschiedenen Abteilungen auf diese Weise vor. Dazu gab es ein besonderes Schmankerl: In Kopie der Brief, der nach Ende de zweiten Weltkrieges Richtung Landratsamt geschickt wurde. Mit der Bitte, den Fußball in Biburg wieder zu erlaben. Mitsamt der positiven Antwort dazu.

Und so rollte der Ball auch am Festwochenende. Die ganz kleinen Biburger Fußballer maßen sich mit gleichaltrigen Nachbarn. Die Großen spielten ein Totopokalturnier. Dazu gab es den klassischen Festsonntag. Benachbarte Fußballclubs und die Biburger Vereine waren dazu gekommen. Gemeinsam mit dem SSV marschierten sie in der Frühe hinauf zur Klosterkirche, um dort den Festgottesdienst zu feiern. Vorne weg marschierte die Biburger Blaskapelle, die Samstag wie Sonntag für den guten Ton sorgte.

Die Feierlichkeiten begannen bereits am Freitag. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Kabarettist Chris Böttcher machte im Festzelt des SSV Biburg Halt.

Lang ist die Liste der Geehrten: 25 Jahre Mitgliedschaft: Maria und Josef Blaimer; Margit Forster; Petra Hobmaier, Agnes, Georg und Huberg Lohr, Rainer Murmann, Ulrike Wurmdobler Ulrike, Klaus Blaimer, Gerhard Faust, Erwin Gigl, Franz, Roland und Markus Metzger, Marika Oexler, Armin Schmidbauer Armin, Edith, Max und Annemarie Suessbauer, Waltraud Winkler, Bernhard Brunner, Walter Wittmann, Karl Brand, Anneliese Ferch, Christof Haus, Marin Karl, Adelheid und Heribert Priller, Ludwig Schloderer Ludwig, Karl- Heinz Gruber, Raimund Hobmaier, Roman Hofmann, Josef Ostermeier

30 Jahre: Wolfgang Aunkofer, Benedikt Bachmeier, Josef Blaimer, Karin Neuhauser, Maria Oexler, Barbara Priller, Heribert Radspieler, Hilde Supritz, Hermine Brand, Robert Danner, Marianne Wallbrun, Richard Winkler, Franz Zwerger, Werner Diringer, Benilde und Johann Hirn, Andreas sen. und Maria Hobmaier, Alfred Horn, Gertraud und Johann Kaes, Lothar Krause, Werner Magowski, Magdalena Richter, Johann Scheibel, Johann Semmler, Werner Suessbauer, Heidi Winkler, Johann Winkler, Klaus Wurmdobler, Franz Esser, Arno und Udo Muenzberg, Günther Forster, Josef Kiermayer, Gerwin Neuhauser, Johann Zirzlmeier

40 Jahre: Brigitte Bachmaier, Anita und Werner Binkowski, Alfred Fischer, Theresia Foerstl, Lucia Gruber, Loni Haus, Martin Hilz, Rita und Alberg Hobmaier, Eleonore Huber, Hermann und Josef Kaesbauer, Helga Meier, Gerlinde Moser, Irma Oberhofer, Anna Ostermeier, Herbert Radspieler, Lidwine Richter, Charlotte Schuster, Irmgard Wallbrun, Franziska und Franz sen. Wurmdobler, Ludwig Suessbauer Hermann Winkler Hermann, Georg Flaxl, Nikolaus Richter, Georg Köglmeier, Josef Kaesbauer, Ludwig Gabelsberger, Paul Schmidbauer, Rudolf Blaimer

50 Jahre: Josef Bachmaier, Josef Ferch, Werner Foerstl, Emil Gleich, Helmut Gruber, Franz Hobmaier, Felix Hofbauer, Siegfried Lohr, Josef und Albert Metzger, Ludwig Moser, Walter Neuhauser, Erich Oberhofer sen., Josef Ostermeier, Hermann Ploetz, Nikolaus Richter sen., Georg Schmidbauer, Matthias Supritz, Franz und Konrad Wallbrun, Franz Festl, Reinhold Schlemmer, Walter Glas, Armin Seitz, Anton Stocker, Anton Winkler

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