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Investition

Der Kindergarten liegt voll im Zeitplan

Die Generalsanierung von St. Michael verläuft auch kostenmäßig nach Plan. Für die Kinder ergeben sich zahlreiche Neuerungen.
von Roswitha Priller

Bürgermeister Gerhard Zeitler begutachtet den Rollrasen, der im Außenbereich verlegt wurde.  Foto: Roswitha Priller
Bürgermeister Gerhard Zeitler begutachtet den Rollrasen, der im Außenbereich verlegt wurde. Foto: Roswitha Priller

Train.Ganz nach Plan verläuft die Generalsanierung des Kindergartens St. Michael in Train, wie Bürgermeister Gerhard Zeitler kürzlich vor Ort informierte. Die 1,8 Millionen schwere Investition laufe auch kostenmäßig im Großen und Ganzen wie gewünscht. In der ursprünglichen Planung von 2016 ging man noch von einem Zwei-Gruppen-Kindergarten aus, mit der Möglichkeit zur Erweiterung.

Inzwischen ist der Drei-Gruppen-Kindergarten in der wachsenden Gemeinde längst Realität geworden. „75 Kinder besuchen unsere Einrichtung“, gab die Leiterin von St. Michael, Inge Auer, Auskunft. Die Kleinen von der „Sternen“- und der „Regenbogen“-Gruppe genießen schon ihre völlig neu gestalteten Räumlichkeiten.

Magnetische Tapete

Die komplette Einrichtung, Mobiliar und die Spielzeuge sind neu. Pinnwände oder Leisten mit Reißnägeln zum Ausstellen der kleinen Kunstwerke gehören der Vergangenheit an. Die Flure bei den Gruppenräumen wurden mit einer magnetischen Tapete ausgekleidet. „Bilder oder Dekorationen halten hier ganz einfach mit magnetischen Pins. Das geht kinderleicht und hinterlässt keine Spuren“, zeigt der Bürgermeister beim Rundgang.

Die „Sonnen“-Kinder dürfen, wenn alles weiter nach Plan verläuft, gleich zu Beginn von 2020 ihren neu geschaffenen Gruppenraum beziehen. „Bis zu den Weihnachtsfeiertagen sollte alles fertig sein“, zeigte sich Zeitler zuversichtlich.

Ein Intensivraum bietet den jungen Trainern die Möglichkeit, sich zwischendurch richtig auszutoben. Hier kann gehüpft und gesprungen werden. „Das gemeinsame Turnen in der Gruppe findet nach wie vor in der Mehrzweckhalle statt“, sagte Zeitler.

Die Räumlichkeiten für die Mittagsbetreuung wurden im Untergeschoss untergebracht. Der Treppenaufgang hat zwei Geländer in unterschiedlicher Höhe, damit es für Kinder und Erwachsene sicheren Halt gibt. Der Küchenbereich wurde geschickt über eine Thekenlösung aus dem restlichen Raum ausgegliedert. Es gibt einen direkten Zugang zum Garten. Der Bereich davor ist eine kleine Terrasse. „Sobald es das Wetter erlaubt, können die Kinder dann auch im Freien essen.“ Vormittags wird der Raum mit der Glasfront zum Garten auch für die Vorschule genutzt. Hier haben die zukünftigen Schulkinder die nötige Ruhe, um sich zu konzentrieren.

Rollrasen und Spielgeräte

Momentan wird noch an den Außenanlagen gearbeitet. Gerade noch rechtzeitig vor der Winterpause wird auf dem Gelände Rollrasen verlegt. „Die Grünfläche soll sofort nutzbar sein“, erklärte Zeitler. Bei angesätem Rasen würde es zu lange dauern, bis die Kinder die Fläche nutzen und betreten dürften. „Dann muss im Frühjahr keiner aufpassen. Und es sieht gleich viel besser aus.“ Die Spielgeräte für den Außenbereich werden ebenfalls erneuert.

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