MyMz
Anzeige

Politik

Eine andere Firma übernimmt Aufschüttung

Eine Hemauer Firma wird den Untergrund fürs Feuerwehrhaus herstellen. Die Erschließungsbeiträge zur Kirchstraße gehen raus.
Von Renate Beck

Demnächst wird das Gelände des künftigen Feuerwehrhauses professionell aufgeschüttet. Foto: Beck
Demnächst wird das Gelände des künftigen Feuerwehrhauses professionell aufgeschüttet. Foto: Beck

Ihrlerstein.Die ursprünglich beauftragte Meier und Meier Architekten GmbH ist von ihrer Planleistung zu den Aufschüttungen auf dem geplanten Feuerwehrgelände zurückgetreten. Weil diese Tiefbaumaßnahme viel Fachwissen erfordert, wurde sie nach vorheriger Absprache einstimmig an das Ingenieurbüro Wutz abgegeben. An genanntes Paintner Ingenieurbüro wurde bereits im vergangenen Jahr der Ausbau des dortigen Teilstückes der Staatsstraße 2233 erteilt. Die Höhe des Honorars für die Planungsleistung zur Aufschüttung bleibt laut Bürgermeister Josef Häckl gleich.

„Am 11. September war Submissionstermin“, teilte Häckl den Gemeinderäten in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit. 13 Firmen wurden wegen der Aufschüttung angeschrieben, vier von ihnen gaben ein Angebot ab. Als günstiger Anbieter zeigte sich das Erdbauunternehmen Eckl GmbH aus Hemau. Mit einer Vergabesumme von etwas mehr als 290000 Euro brutto liegt der Bieter unter der Kostenberechnung des Ingenieurbüros Wutz.

Häckl beruhigt Gemeinderäte

„Firma Eckl ist ein reiner Erdbaubetrieb“, beruhigt der Bürgermeister die nach deren Kompetenz fragenden Gemeinderäte. Diese Firma habe bereits Aufschüttungen durchgeführt; könne diese gut schultern. „Sie haben die entsprechenden Maschinen und auch das entsprechende Material.“ Die Aufschüttung wurde nach dieser Erläuterung vom Ihrlersteiner Gemeinderat einstimmig an „Eckl Hemau – Baumaschinen, Fuhrgeschäft, Recyclingbetrieb und Steinbruch“ vergeben. „Wir werden versuchen so schnell wie möglich aufzuschütten; so dass sich über den Winter das aufgeschüttete Material setzen kann“, proklamierte der Bürgermeister.

Aus mehreren Flurnummern bestand bisher die 360 Meter lange neu ausgebaute Kirchstraße. Eine neue Widmung der beiden Flurnummern in eine allgemeine „Kirchstraße“ ist Voraussetzung zum Versand der Erschließungsbeiträge. Die Parkplätze beim Kindergarten sind dabei ausgeschlossen. Durch das einstimmige Einverständnis der Räte zu dieser Widmung können die Abrechnungen nun versendet werden.

Waldkindergarten öffnete seine Tore

Für den mit Kelheim gemeinsam erbauten neuen Waldkindergarten beim Frauenhäusl wurde bereits die Betriebserlaubnis erteilt. Mit vier Kelheimer Kindern startete der Betrieb am 12. September. Ein paar unschlüssige Eltern stehen derzeit noch auf der Anmeldeliste. Ein Gemeinderat fragte nach, ob noch weitere Anmeldungen während des laufenden Kindergartenjahres möglich seien. Bürgermeister Josef Häckl verwies dazu auf das Bayerisches Rote Kreuz (BRK) als Träger dieser Einrichtung im Frauenforst. Mit dem BRK sei wohl die Betreuung im Einzelfall zu klären. „Der Waldkindergarten hat von 7.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Der Elternbeitrag je Kind beträgt 95 Euro“, berichtete der Gemeindechef. Auf eine Frage nach der Abrechnung antwortete er: „Die Kosten für den Bau werden 50:50 verrechnet; die Betriebskosten nach Anzahl der Kinder aus der Gemeinde bezahlt. Erforderliche Vereinbarungen wie Betriebskosten, Reinigung, Verkehrssicherheit und Rechnungsprüfung wurden getroffen. Der Vertrag könnte rückwirkend zum 1. September in Kraft treten. „Wenn beide Kommunen ihm zugestimmt haben, geht er zur Vorlage an die Rechtsaufsicht“, so Häckl. „Kelheim hat ihn schon begrüßt“ – das Ihrlersteiner Gremium nun auch.

Neueinteilung

  • Neue Stimmbezirke:

    Aus organisatorischen Gründen werden die Wahllokale verändert. Alle bisherigen Stimmbezirke werden in der Jakob-Ihrler-Schule zusammengefasst und auf den Lichthof, Mehrzweckraum und die Schulaula verteilt.

  • Parkplätze:

    Sie stehen für die Wähler in ausreichender Stückzahl bei der Schule bereit.

Rekordhaushalt zeichnet sich ab

Den Halbjahresbericht über den Haushalt erklärte Kämmerer Raimund Lang. Er sei rechtskräftig und zeichnet sich als Rekordhaushalt ab. „Der einzige Ausreißer hängt mit dem Starkregenereignis zusammen.“ Die Rücklagen betragen etwa 5,5 Millionen Euro. „Die Lage der Kommune ist gut und wird so bleiben“ ist sich der Kämmerer sicher.

Zur anstehenden Landtags- und Bezirkswahl am 14. Oktober werden die bisher bestehenden Wahllokale geändert. Als einziges Wahllokal wird die Ihrlersteiner Schule ausgerüstet.

Mehr Nachrichten aus dem Landkreis Kelheim lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht