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An der Grundschule fehlt Platz

Die Schule in Hausen platzt aus allen Nähten. Deshalb sind in naher Zukunft Um- und Ausbaumaßnahmen nötig.
Von Edith Vetter

Die Grundschüler bekommen zusätzliche Arbeitsplätze im Computerraum. Foto: Vetter
Die Grundschüler bekommen zusätzliche Arbeitsplätze im Computerraum. Foto: Vetter

Hausen.Umbau- und Ausbaumaßnahmen an der Grundschule Hausen waren schwerpunktmäßig Thema der Gemeinderatssitzung im Pfarrheim Herrnwahlthann. Ebenso wurde die Erweiterung des Computerraums von 20 auf 24 Arbeitsplätze genehmigt.

Bürgermeister Erwin Ranftl begrüßte zur Sitzung Rektorin Sylvia Brummer von der Grundschule Hausen, die dem Gremium über die vorherrschende und zukünftige Raumnot Rede und Antwort stand. Ausschlaggebend war der große Bedarf an Nachmittagsbetreuungsplätzen für das neue Schuljahr, der eindeutig die freien Betreuungsplätze übersteige.

Die Nachmittagsbetreuung befindet sich im Schulgebäude und sei unbestritten ein sehr wichtiger Bestandteil der Schulfamilie und ein wesentlicher Faktor eines reibungslosen Schulbetriebes, betonte Rektorin Brummer. Die Nachmittagsbetreuung (NamiBe) ist ausschließlich eine Einrichtung der Gemeinde. In einer der letzten Sitzungen wurde als Notlösung die Nutzung des Film- und Musikzimmers vorgeschlagen, was zweifellos nicht ganz unproblematisch sei. Denn der Raum werde regelmäßig für das Anschauen von Lehrfilmen genutzt und sei außerdem mit einem Musikschrank, Musikinstrumenten, Bongos, Trommeln oder Notenständern bestückt.

Klassenzimmer ausstatten

Auch wenn das Musikzimmer nicht täglich genutzt werde, so werde dennoch Musikunterricht erteilt und die Instrumente müssten für die Lehrer auch zugänglich sein. Die Abtretung des Raumes sei, nach Rücksprache mit dem Kollegium, erst dann möglich, wenn die Klassenzimmer adäquat ausgestattet seien. D. h bis zu Beginn des Schuljahres müssten die Klassenzimmer mit Beamer, Dokumentenkamera, Laptop, Lautsprecher usw. ausgestattet sowie ein Ausweichraum für die Musikinstrumente zur Verfügung gestellt werden.

Aus Sicht der Schulleitung kann die Beanspruchung des Musikraumes für die NamiBe nur eine Notlösung, aber keinesfalls eine Dauerlösung sein. Eine Dauerlösung wird aus Sicht der Schule abgelehnt, zumal laut fiktivem Raumprogramm der Regierung von Niederbayern die Grundschule nicht einmal über die eigentlich angedachten Räume und Flächen verfüge. Der Werkraum sei viel zu klein und ein Nebenraum für die Fachlehrerin fehle gänzlich, so Brummer. Zudem sei es voraussehbar, dass die vorhandenen Räume dem Bedarf nicht standhalten werden, zumal sich die Schülerzahlen von 77 bis ins Jahr 1024/25 voraussichtlich auf 100 Schüler erhöhen werden.

Freie Klassenzimmer seien aber nicht verfügbar. In ihrem Anliegen bat die Rektorin im Zusammenhang mit der „künftigen NamiBe“, auch den Mangel an schulischen Räumen mit zu berücksichtigen und das Konzept auf die ganze Schule zu erweitern.

Die Vorschläge des Gremiums, um dem Raumnotstand entgegenzutreten, reichten vom Ausbau des Schuldachbodens bis hin zu einer Containerlösung. Der Gemeinderat wird vorerst eine Begehung vornehmen und ein Renovierungskonzept erstellen lassen, so der Beschluss.

Mehr Platz am Computer

Der Antrag auf Erweiterung des Computerraumes in der Grundschule um vier Arbeitsplätze wurde einstimmig genehmigt. Rektorin Brummer unterstrich die Notwendigkeit damit, dass 20 Arbeitsplätze für die Schüler zu wenig seien. Die derzeitige 1. Klasse mit 23 Kindern seien noch nie im Computerraum gewesen, um den „Computerführerschein“ machen zu können. In der 2. Klasse mit 23 Schülern müssen sich die Schüler am PC abwechseln. Die künftigen Klassenstärken prognostizierte Brummer mit 20 bis 24 Kindern pro Klasse.

Da die staatlichen Zuschüsse im Moment auf Eis gelegt wurden und nur eine Summe in Höhe von 7700 Euro zur digitalen Grundausstattung der Klassenzimmer vorhanden ist, sei die Erweiterung des Computerraums sinnvoll und notwendig. Die Schule arbeite immer noch mit Overhead-Projektoren, erinnerte Brummer. Der Erwerb von weiteren Geschwindigkeitsanzeigen (Solarbetrieb) wurde vertagt.

Aus dem Gemeinderat

  • Vollzug:

    Bürgermeister Erwin Ranftl gab bekannt, dass die Freistellungsverfahren der Firmen Vilser, Wilpert und Reitinger im Gewerbegebiet für weitere Stellplätze mit Verkaufsflächen laut Landratsamt, in Bauantragsverfahren gezwungen wurden.

  • Termin:

    Die Segnung des neuen LF 20 KatS der Freiwilligen Feuerwehr Herrnwahlthann findet am Pfingstsonntag, 9. Juni, statt. (eav)

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